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manager-lounge Newsletter Januar 2008

Erweitern Sie das Netzwerk! Direkt zur manager-lounge
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Clubangebot: Networking unter Segeln

segler Auch in diesem Jahr organisiert die manager-lounge wieder die beliebte Segeltour. Kommen Sie mit uns über den 1. Mai 2008 in die endlosen Weiten der Nordsee und erleben Sie das authentische Leben an Bord eines Segelschiffes. Aufgrund der starken Nachfrage gilt: Wer zuerst kommt, segelt mit!
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Harvard-Artikel im Fokus:
Entscheiden in chaotischen Zeiten

Viele der bewährten Managementkonzepte taugen nur für geordnete Verhältnisse. Führungskräfte stehen jedoch immer häufiger komplexen Situationen gegenüber, die völlig andere Reaktionen erfordern. >>weiterlesen

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Partnerangebot: Placement24.com

Placement24.com ist ein führender Online-Karrieredienstleister speziell für Fach- und Führungskräfte. Wir von der manager-lounge haben uns das Angebot unserer neuen Schwesterfirma Placement24 näher angeschaut, finden das Angebot interessant und wollen Sie an dieser Stelle kurz darüber informieren. >>weiterlesen

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Stuttgart: Frische Luft im weltweiten Wettbewerb

„Wer innovativ ist, braucht die Globalisierung nicht zu fürchten“, sagt Thomas Patzak, Director Sales Europe von ebmpapst, bei einem Vortrag der local lounge Stuttgart. Die Globalisierung birgt für den Ventilatorenspezialist ebmpapst weit mehr Chancen als Gefahren. >>weiterlesen

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München: Wenn Sicherheit zur Illusion wird

„Deutschland ist als Exportweltmeister von Spitzentechnologie ein begehrtes Aufklärungsziel und mehr denn je im Fadenkreuz der Wirtschaftsspione“, warnt Felix Juhl, Sicherheitsexperte und EU Berater, im Rahmen der ersten Münchener local lounge des Jahres, zu der Präsident Patrick Smague geladen hatte. >>weiterlesen

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Hamburg: In guten wie in schlechten Zeiten

Mit der Beziehung zwischen einem Unternehmen und seiner Bank verhält es sich wie in einer guten Ehe: „Auch wenn es mal bergab geht, sollte man zusammenhalten“, sagte Bernhard Visker, Vorstandsmitglied der HSH Nordbank vor Mitgliedern der Hamburger local lounge. >>weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Nürnberg: 13. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Erfolg durch strategische Neuausrichtung
Referent: Herr Jürgen Cappell, CFO, Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH & Co. KG
 

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local lounge Frankfurt: 14. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Wertorientiertes Management der Kundenbeziehung
Referent: Prof. Dr. Martin Selchert, Mitglied des wissenschaftlichen SCOPAR-Beratergremiums
 

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local lounge Hamburg: 19. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Medien und Unternehmen - eine schwierige Beziehung
Referent: Dr. Wolfgang Kaden, ehe. Chefredakteur Spiegel und manager magazin
 

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local lounge Berlin: 20. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Modernes Travel-Management hilft Kosten senken
Referent: Herr Dirk Steffensen, Vertriebsleiter AIR Berlin
 

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local lounge München: 21. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Fit im Anzug
Referent: Herr Uwe Conell, Sportwissenschaftler
 

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local lounge Stuttgart: 21. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Chancen & Risiken internationaler Rechnungslegung
Referent: Herr Ingo Weber Vorstand FAS AG
 

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local lounge Düsseldorf: 21. Februar 2008, 19 Uhr

Thema: Internationale Immobilientransaktionen
Referent: Herr Stefan Rizor, Managing Partner Deutschland Osborne Clarke
 

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local lounge Barcelona: 22. Februar 2008, 12 Uhr

Referent und Thema: Herr Klaus Wowereit, Bürgermeister Berlins
 

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manager tours: New York City, 22.-25. April 2008

Marketing-Strategien im 21. Jahrhundert zum Vorzugspreis für manager-lounge Mitglieder

manager tours ist eine neue Kooperation vom manager magazin und Harvard Businessmanager. Die hochwertige Weiterbildungsreise bietet Führungskräften und High Potentials eine einzigartige Gelegenheit, ihren Horizont und ihr Netzwerk zu erweitern.
Diskutieren Sie mit hochrangigen Experten von heute über die Strategien und Tools von morgen. manager-lounge Mitglieder zahlen statt 8.900,- einen Vorzugspreis von nur 7.900,- Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.manager-tours.de Bitte geben Sie bei der Anmeldung das Stichwort "manager-lounge" an.

Weitere Informationen und Anmeldung

Clubangebot: Networking unter Segeln

Erleben Sie die Freiheit des Meeres und kommen Sie mit uns auf diesen außergewöhnlichen Segeltörn! Fernab von E-Mails, Handys und Geschäftsterminen freuen wir uns, Ihnen gemeinsam mit unserem Partner k.times dieses authentische Erlebnis anbieten zu können.

Nach der Einschiffung am Mittwochabend verlässt das urige Segelschiff unter niederländischer Flagge - die Pedro Donckor - den Hamburger Hafen und fährt die Elbe entlang in die Weiten der Nordsee. Über die genaue Route wird je nach Witterung und den Wünschen der Gäste am ersten Tag entschieden. Es gibt auf dieser Tour viel zu entdecken: Cuxhaven, Bremerhaven oder Helgoland. Und dieser Törn hat es in sich, denn neben Nachtwachen, tatkräftiger Unterstützung in der Küche oder Lenkung des Schiffes, werden Sie in die Grundlagen der Navigation und die Kunst der Seemannsknoten eingeführt.

In der entspannten Atmosphäre auf dem Meer, weit weg vom Büro und der Alltagshektik, ist es leicht guten Kontakt zu den Mitseglern aufzubauen. Schließlich bieten die Mitglieder der manager-lounge vielfältige berufliche, als auch private Anknüpfungspunkte und man hat die Zeit sich auch in ausführlichen Gesprächen auszutauschen. Voll von neuen Eindrücken, interessanten Begegnungen und inspirierendem Ideenaustausch werden wir gegen Sonntagnachmittag am Hamburger Hafen von Bord gehen.

Die Clubangebote finden Sie hier oder auf der Plattform unter Clubangebote. Zur Anmeldung tragen Sie sich in die elektronische Teilnehmerliste ein und faxen Sie uns bitte das unter "Clubangebote" auszudruckende Formular ausgefüllt und unterschrieben zurück. Der Anmeldeschluss ist der 01. April 2008. Hier schon mal vorab die Eckdaten:

Termin: 30.04. - 04.05.2008
Dauer: Anreise Mittwoch, 30.04.08, Einschiffen ab 20:00 Uhr
Abreise Sonntag, 04.05.08, ab ca. 16:00 Uhr
Aktivitäten: Segeltörn auf der Pedro Donckor, aktive Teilnahme am rustikalen Bordleben, Landgänge nach Wunsch und Wetterbedingungen
Unterbringung: 2er- und 4er-Kabinen

Wir würden uns freuen, Sie beim Networking auf hoher See zu begrüßen! Bei Fragen erreichen Sie uns auch unter Tel. 040/380 80 500 oder contact@manager-lounge.com.

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Harvard-Artikel im Fokus:
Entscheiden in chaotischen Zeiten

Die Autoren haben im Alltag von Führungskräften vier unterschiedlich komplexe Situationen festgestellt. Sie beschreiben, woran Manager den Kontext eines Problems oder einer Situation erkennen können und wie sie ihr Verhalten ändern müssen, um jederzeit erfolgreich zu führen. Die Situation: Den Kontext eines Problems teilen die Autoren in die Kategorien einfach, kompliziert, komplex und chaotisch ein. Einfach ist ein Kontext, wenn die Lage stabil ist; kompliziert, wenn mehrere Lösungen für ein Problem existieren; komplexe Zusammenhänge sind durch steten Wandel geprägt, aber es existieren Muster. Einfache Antworten sind jedoch nicht mehr möglich. Ein chaotischer Kontext schließlich ist unverständlich, es gibt noch nicht einmal Muster, die sich analysieren ließen. Außerdem ändern sich die Verhältnisse sehr schnell. Die Reaktionen: Je nach Kontext können Manager sich entweder an Best Practices orientieren, Experten zu Rate ziehen, Techniken anwenden, um verborgenen Mustern auf die Spur zu kommen - oder, das gilt für den chaotischen Kontext, schnell handeln, um diesen in einen einfacheren Kontext zu verwandeln.

Den vollständigen Harvard-Artikel erhalten Sie durch Klick auf das Logo.

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Placement24.com: Karrieredienstleister für Fach- und Führungskräfte

Die manager-lounge ist bekanntermaßen eine Beteiligung der manager magazin Verlagsgesellschaft, und damit der SPIEGEL Verlagsgruppe. Im vergangenen Jahr hat sich der SPIEGEL an einer weiteren Onlinefirma beteiligt, nämlich der Placement 24 GmbH, einem Premium Karrieredienstleister. Wir von der manager-lounge haben uns das Angebot unserer neuen Schwesterfirma näher angeschaut, finden das Angebot interessant und wollen Sie an dieser Stelle kurz darüber informieren.

Placement24.com ist ein führender Online-Karrieredienstleister speziell für Fach- und Führungskräfte. Bereits 40.000 Fach- und Führungskräfte haben ihren Lebenslauf sowie weitere wichtige Karriereinformationen hinterlegt und bleiben so auf ihrem Berufsweg im Fokus von über 1.400 Personalberatern und Headhuntern aller Branchen.
Der Zugriff auf die (anonymen) Karriereprofile ist dabei ausschließlich geprüften Personalberatungen und Headhuntern vorbehalten - sonstige Unternehmen haben keinen Zugriff. Um Placement24.com kostenfrei kennen zu lernen und zu nutzen, klicken Sie hier.

„Im Gegensatz zu klassischen Jobbörsen, die vor allem Stellenanzeigen vermarkten, kümmert sich Placement24.com um die bessere Präsentation von Fach- und Führungskräften bei Headhuntern und Personalberatern - wir sind quasi ein Online-Karriere-Manager“ so Tonio Riederer von Paar, einer der beiden Gründer und geschäftsführenden Gesellschafter. Und Fabiano V.Maturi, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer ergänzt: „Monatlich schließen sich zur Zeit über 100 neue Headhunter an das System an und Placement24.com hat sich innerhalb des letzten Jahres zu einem sehr wichtigen Research- und Direktansprache-Tool für unsere Partner entwickelt“.

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Stuttgart: Frische Luft im weltweiten Wettbewerb

Viele Mittelständler tun sich auch heute noch schwer mit der Globalisierung, dem weltweiten Wettbewerb und den wirtschaftlichen Spielregeln, die dabei gelten. Anders die Global Player unter den Mittelständlern, etwa der Automobilzulieferer Bosch, Kettensägenspezialist Stihl oder Schraubenkonzern Würth, die bereits erfolgreich im Ausland agierten, als es das Wort Globalisierung noch gar nicht gab. Anders auch ebmpapst. Der Ventilatorenspezialist aus Baden-Württemberg stört sich nicht daran, dass Kleinstventilatoren schon längst überwiegend in Asien produziert werden. „Wer innovativ ist, braucht die Globalisierung nicht zu fürchten“, sagt Patzak.

Ob Kühltheke, Klimaanlage oder Server, ob Sonnenliege, Gasheizung oder Reinraumtechnik - Ventilatoren rotieren in den verschiedensten Geräten und Anlagen. Der Weltmarktführer ebmpapst produziert mit knapp 10.000 Mitarbeitern mehr als 50 Millionen Stück pro Jahr. Dass kleine Lüfter etwa für PCs schon längst in großen Stückzahlen in Asien gefertigt werden, ficht Thomas Patzak nicht an. „Natürlich haben wir Schwierigkeiten, bei solch einfachen Produkten mitzuhalten. Deshalb spezialisieren wir uns auf hochwertige Produkte, bei denen es auf die Qualität ankommt.“

Zwar hat auch ebmpapst bestimmte Produktionsbereiche ins Ausland verlagert, etwa die Kabelsatzfertigung nach Ungarn. Den Standort Deutschland aber stellt das Unternehmen deshalb nicht in Frage, im Gegenteil. „Wir lagern nur Arbeiten aus, die einen hohen Anteil an manueller Arbeit verlangen und nicht zu unseren Kernkompetenzen gehören“, sagt Thomas Patzak. „In Deutschland verfügen wir über ein sehr hohes Maß an Automatisierung und profitieren zudem vom Ausbildungsstand der Mitarbeiter, von deren Zuverlässigkeit und von der Infrastruktur.“

Hinzu kommt, dass es nicht so einfach ist, wie es sich anhört, Produktionsbereiche ins Ausland zu verlagern. „Studien belegen, dass ein Drittel jener Unternehmen, die den Schritt ins Ausland wagen, innerhalb von fünf Jahren nach Deutschland zurückkehren“, sagt Patzak. „Davon haben 30 Prozent mit strategischen Problemen in den Bereichen Organisation, Vertrieb, Marketing und Produktion gekämpft, weiteren 70 Prozent ist die unterschiedliche Mentalität im Ausland zum Verhängnis geworden.“

Und vor der eigenen Haustür kann man im Zeitalter der Globalisierung auch punkten. „Es ist wichtig, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Umfeld im eigenen Land genau zu verfolgen“, rät Patzak. Als Beispiel nennt er eine EU-Richtlinie, die die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte zum Ziel hat. „Da geht es um Produkte, die jährliche mehr als 200.000 mal produziert werden, etwa Kühltheken.“ Jede Kühltheke im x-beliebigen Supermarkt oder beim Metzger verfügt über einen Wärmetauscher, alle 80 Zentimeter ist ein Ventilator eingebaut. „Heute stellen wir Motoren mit einer Effizienz von 60 oder 70 Prozent her, während in alten Kühltheken noch ein Wirkungsgrad von 15 Prozent vorherrscht. Das Einsparungspotenzial ist enorm.“ Allerdings nur, wenn sich das Unternehmen einbringt, wenn es die politisch Verantwortlichen darüber informiert, was möglich ist. Innovationsbereitschaft darf sich deshalb Patzak zufolge bei Mittelständlern nicht nur auf das eigene Produkt beziehen. Wer über den Tellerrand hinaus blickt, lautet der Ratschlag, findet gerade in der globalisierten Welt unzählige Möglichkeiten, erfolgreich zu wirtschaften.

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München: Wenn Sicherheit zur Illusion wird

Allein in Deutschland wird der aus Wirtschaftsspionage resultierende wirtschaftliche Schaden Meldungen der dpa zufolge auf mindestens 8 Mrd. Euro geschätzt. Höchste Zeit also, mehr Bewusstsein für diese Thematik zu entwickeln, Gefahren zu erkennen und entsprechend zu handeln, so Juhl, der auch Wissensexperte der manager-lounge ist und das Forum IT- und Konzersicherheit betreut. (Hier kommen Sie direkt in das Forum)

Die Abwehr von Wirtschaftsspionage sei schwierig, aber nicht aussichtslos. „Das, was aufgedeckt wird, ist leider nur die Spitze des Eisbergs“, gibt der Referent zu bedenken. Wirtschaftsspionage werde häufig erst augenfällig bei dem Aufeinandertreffen von patentiertem Original und Plagiat. Auch bei fehlgeschlagenen Kopien, wie z.B. Medikamenten mit lebensgefährlichen Zusammensetzungen oder mangelhafter Technologie bei Automobilen. Weniger lebensbedrohliche aber genauso ärgerliche Formen des „Ideenklaus“ seien in China gehandelte 15 Harry Potter Bände oder weltweit geführte 0,5 Mio. gefälschte Doktor- und Magistertitel.

Wichtig sei die gezielte Prävention, und so will Juhl an diesem Abend unter dem Thema „Wirtschaftsspionage - Herausforderung für die IT Sicherheit“ vor allem eines: Die Sensibilität für das Thema Wirtschaftsspionage schärfen und das Thema Sicherheit ganz vorne auf die Agenda bringen. So tritt er immer wieder an die Zuhörer heran und will wissen, „Fühlen Sie sich sicher? Wie stufen sie Ihre IT-Sicherheit, Ihre Unternehmenssituationen ein? Was wissen Sie tatsächlich über Wirtschaftsspionage?“

Der ehemalige Bundeswehrsoldat weiß, wovon er spricht: Juhl ist anerkannter Sicherheits- und Spionageexperte, Geschäftsführer der Gesellschaft für technische Sonderlösungen, GTS, und berät politische Entscheidungsträger im Kampf gegen das organisierte Verbrechen. „Oft höre ich: Aber ich habe doch Firewall, Antivirus, IPS, Biometrie, und PIN geschützte Kopierer“, berichtet Juhl, „dann muss ich die Gegenfrage stellen: Wussten Sie, dass Ihr Kopierer bis zu 5 GB Daten speichern kann, Schredder einen integrierten Scanner haben können, Ihr Meetingraum in der Regel aus 70 Metern abhörbar ist und es Werbegeschenke gibt, die spionieren?“

Häufige Wirtschaftsspionagetechniken sind nämlich das unerlaubte Kopieren von Daten über offene und ungeschützte USB-Ports auf Wechselspeichermedien, das Fotografieren von Schriftstücken, Fertigungsanlagen und -techniken oder Prototypen mittels der heute sehr hochauflösenden Fotohandys, das Abfangen von E-Mails, das Abhören von Telefonen und Internetverbindungen sowie das Einbringen oder Aufkaufen von Informanten. Wie der Praktikant etwa, der auffällig viel Zeit am Kopierer verbringt, oder der „Putztrupp“, der meist nach Feierabend in Aktion tritt. Zum Datenklau in großem Stil.

Ob man sich denn überhaupt vor Wirtschaftsspionage zu hundert Prozent schützen könne, möchten die Manager wissen. Ein eindeutiges „Ja“ bekommen sie leider nicht zur Antwort. Doch technisch ausgereifte Schutzmaßnahmen sind vorhanden und auch in Deutschland wird Wirtschaftsspionage vom Bundesamt für Verfassungsschutz verfolgt.

Juhl nennt den Managern abschließend einige simple, aber effektive Sofortmaßnahmen: Wichtige Informationen sicher verschlüsseln, beispielsweise für online-Banking ein virtuelles Umfeld schaffen, vertrauliche Gespräche grundsätzlich persönlich unter vier Augen führen und dabei Handy und Blackberry unbedingt ausschalten. Last but not least: zu vernichtende Daten und Dokumente wirklich vernichten! Akten pulverisieren, Hardware-Müll korrekt entsorgen und bei Festplatten eine „Tiefenlöschung“ vornehmen.

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Hamburg: In guten wie in schlechten Zeiten

Das Thema „Mittelstand und Bank - eine neue Partnerschaft“ sorgte schon vor Beginn von Viskers Vortrag für Diskussionszündstoff. Obwohl sich, wie der Banker ausführte, die Anfangsaufregung insbesondere der neuen Eigenkapital-Richtlinien nach Basel II und der daraus im Folgenden erwarteten restriktiveren Kreditvergabe gelegt habe und „der Ratingprozess geräuschlos läuft, nahezu störungsfrei“. Dennoch mangele es nicht an Reibungspunkten. Die klassische „one-man-show“ im deutschen Mittelstand stelle eine Zusammenarbeit bisweilen vor besondere Herausforderungen. „Im deutschen Mittelstand gibt häufig eine einzige Person den Ton an. Das Verhältnis zwischen diesen Unternehmerpersönlichkeiten und den Banken ist nicht immer einfach. Als Bank müssen wir Mittelständler als Unternehmen und auch als Privatperson begreifen und begleiten“, sagte Visker.

Vor allem von privaten Kreditinstituten sei der Mittelstand jahrelang vernachlässigt und unterschätzt worden. Das habe sich zwar gebessert, aber eine aktuelle Umfrage zeige, dass Firmen sich besonders bei Auslandsengagements oft allein gelassen fühlten; auch fehlendes Know-how bei den Banken wurde bemängelt. Die Krise an den internationalen Finanzmärkten brachte und bringt weitere Anspannung ins Verhältnis. Seine Bank rechne für das laufende erste Halbjahr mit steigender Kreditnachfrage. Visker: „Wir wollen unsere Position im Mittelstand weiter ausbauen.“ Auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) rechnet mit einem „robusten Kreditneugeschäft“. Es sei nicht davon auszugehen, dass Unternehmen in eine „Kreditklemme“ geraten, so die KfW.

Brennend interessierte es die Führungskräfte, wie sich die Zusammenarbeit bei Auslandsexpansionen verbessern ließe. „Wie behandeln Sie zum Beispiel Auslandsinvestitionen im Zusammenhang mit Basel II?“, wollte ein Entscheider wissen. „Eine gute und wichtige Frage“, meinte Visker, denn immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen dränge es ins Ausland. 98 Prozent der rund 350 000 Exporteure seien ohnehin mittelständische Unternehmen. „Auch die steigende Zahl der kleineren Firmen, die erstmals im Ausland aktiv werden, erwarten zu Recht von ihren Banken, dass sie sie auf diesem Weg begleiten. Wir schauen uns das Projekt, den Investitionsumfang und den Cash Flow genau an, diskutieren leidenschaftlich, beraten und unterstützen, wo es Sinn macht.“

„Aber warum ziehen Banken die Höhe der Auslandsinvestition von der Eigenkapitalposition ab?“ bohrte der Manager weiter. „Das machen wir nicht“, entgegnete Visker, wohl wissend, dass deutsche Unternehmen insbesondere im internationalen Vergleich tendenziell „wenig Wasser unterm Kiel haben“ - also eine niedrige Eigenkapitalquote. Er skizzierte die beiden Säulen des Geschäftsmodells der HSH Nordbank, einerseits als Spezialist in den Märkten Schifffahrt, Transport, Aviation, Immobilien und Energie, andererseits als Komplettanbieter für Firmenkunden in Norddeutschland. Grundsätzlich sei seinem Unternehmen an einer möglichst langfristigen Begleitung gelegen, also auch gerade in schwierigen Zeiten. Vertrauen sei in diesem Verhältnis unabdingbar - und dazu gehöre vor allem eine funktionierende Kommunikation.

Gern nahm die Runde die Einladung von manager-lounge Präsident Henk Knaupe an, die Diskussion in lockerer Runde bei Wein und einem flying buffet in den gemütlichen Räumen der Hanse Lounge fortzusetzen.

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