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manager-lounge Newsletter Februar 2012

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Glückwünsche an den Gewinner: Wir bedanken uns für die rege Teilnahme am Gewinnspiel in Kooperation mit der Lufthansa und gratulieren unserem Mitglied aus der Schweiz. Ihnen wünschen wir angenehme Flüge in der Business Class.

Präsentationen und Fotos von Veranstaltungen: Zu nahezu jeder Veranstaltung schreiben wir einen kleinen Nachbericht mit Fotos, der Präsentation und Artikeln. Diesen können Sie unter der jeweiligen local lounge abrufen. »mehr

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Hinz-Olaf

"Unentscheidbares entscheiden"

Ob Naturkatastrophen, ob Krisen im Geschäft - Führungskräfte müssen entscheiden. Und das unter Druck. Wie man trotzdem zur richtigen Entscheidung kommt? Ein Gespräch mit dem Managementberater Olaf Hinz. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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Das Ende ist nah

Deutschlands Wirtschaft wächst, gilt als eine der stärksten der Welt. Doch die Lohnerhöhungen für Deutschlands Arbeitnehmer hielten sich bislang in Grenzen. Nun rüsten die Gewerkschaften zur Großoffensive. »weiterlesen

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Der mühsame Kampf ums Gleichgewicht

Der Stress im Geschäftsleben nimmt zu, doch wie ihm ausweichen? Indem man bei sich selbst anfängt, verrät der Stresstherapeut, Gesundheitsmanager und Mentaltrainer Bernd Riekenbrock. »weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Berlin, 15.02.2012, 18 Uhr

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Thema: Elektromobilität - mit Energie in die mobile Zukunft? Vor Ort beim Autohaus Hetzer
Referent: Dylan Mackay, Geschäftsführer Hetzer GmbH & Co. Automobil KG,
und ein Mitarbeiter der Siemens AG

local lounge Nürnberg, 16.02.2012, 19 Uhr

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Thema: Nicht die meisten treffen, sondern die Richtigen
Referentin: Barbara Liebermeister, Expertin für BRM und Lobbying für Unternehmer

local lounge Hamburg, 16.02.2012, 19 Uhr

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Thema: Break your limits - was das Business vom Extremsport lernen kann
Referent: Norman Bücher, Motivationsexperte und Extremläufer

local lounge Wien, 21.02.2012, 19 Uhr

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Thema: Philosoph ist, wer trotzdem denkt
Referent: Dr. Leo Hemetsberger, Philosoph und Unternehmer

local lounge München, 22.02.2012, 19 Uhr

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Thema: Motivorientierte Persönlichkeits- und Prozessoptimierung (MPPO)
Referent: Dietmar Baum, Geschäftsführer mmh kommunikationsagentur
und Gründer von MPPO

local lounge Berlin, 22.02.2012, 19 Uhr

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Thema: "False friends", "Tricky translations" and "Telephoning traps"
Referentin: Eveline Goodman, Geschäftsführerin des Sprachinstituts
EforP - English for Professionals GmbH

Clubangebot, 23.02. - 25.02.2012

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Thema: Philosophisches Wochenende - das verborgene Potenzial des Denkens
Referent: Dr. Gerhard Hofweber, Gründer und Inhaber des
Dr. Hofweber-Instituts, Geschäftsführer der weissen zwerge
und akademischer Rat für Philosophie am Lehrstuhl für
Philosophie mit Schwerpunkt Ethik an der Universität Augsburg

local lounge Stuttgart, 23.02.2012, 19 Uhr

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Thema: BRASILIEN - Autos, Öl und Samba. Die neue Wirtschaftsmacht im Süden
Referent: Stefan Paul, Geschäftsführer KMZ Consult

local lounge Hamburg, 27.02.2012, 18 Uhr

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Thema: Das politische Gespräch - Ursula von der Leyen, Bundesministerin
für Arbeit und Soziales
Referenten: Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales;
Moderation durch Georg Mascolo, Chefredakteur des SPIEGEL

business breakfast Hamburg, 28.02.2012, 10 Uhr

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Referent: Vijay Sapre, Herausgeber EsskulturMagazin Effilee, Gründer mobile.de

local lounge Zürich, 29.02.2012, 18.30 Uhr

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Referent: Dr. Gerhard Schwarz, Direktor Schweizer
Think Tanks Avenir Suisse, früherer Chef Wirtschaft der NZZ

local lounge Shanghai, 29.02.2012, 18.30 Uhr

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Referent: Jörn Hasenfuss, Deutscher Chef Shanghai Volkswagen

local lounge Frankfurt, 29.02.2012, 19 Uhr

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Thema: Nicht die meisten treffen, sondern die Richtigen
Referentin: Barbara Liebermeister, Expertin für BRM und Lobbying für Unternehmer

local lounge Düsseldorf, 01.03.2012, 19 Uhr

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Thema: Zukunft durch Industrie - der Spagat zwischen Illusion und Realität
Referent: Dr. Andreas Bruns, Werksleiter Henkel AG & Co. KGaA

local lounge Berlin, 01.03.2012, 19 Uhr

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Thema: Künstler - Vorbilder für Führung? Leadership als kreative Herausforderung
Referent: Prof. Jörg Reckhenrich, Berliner Künstler, Managementberater,
assoziierter Prof. Kreativität und Innovation am Lorange Institut of
Business und der Antwerpen Management School

local lounge München, 07.03.2012, 19 Uhr

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Thema: Charisma - die Macht meiner Persönlichkeit!
Referent: Prof. Dr. Rolf Osterhoff, Coach, Keynote-Speaker und Autor

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"Unentscheidbares entscheiden"

mm: Wenn man sich die jüngsten Katastrophen betrachtet, Japan oder das Schiffsunglück in Italien, drängt sich der Eindruck, dass in Krisensituationen Führung zumeist nicht funktioniert. Stimmt der Eindruck?

Hinz: Im Gegenteil, in den meisten Fällen funktioniert Führung in der Krise. Doch berichtet wird zumeist nur über die Fehlschläge. Diese Erfolgsquote, wenn Sie wollen, liegt aber daran, dass für Krisenfälle vieles bereits vorab geregelt ist, zum Beispiel in der Steuerungstechnik oder in Krisenstabsverfahren, in den Bereichen Energie oder Transport. Dort wird festgehalten, was der Schichtleiter in welchen Situationen zu tun hat. Über 90 Prozent der Krisenfälle sind dadurch abgedeckt.

mm: Und worin liegt der Unterschied von Führen in extremen und in normalen Situationen?

Hinz: In extremen Situationen muss man viele Informationen und Emotionen binnen kurzer Zeit aufnehmen und dabei aus dem üblichen Korsett ausbrechen.

mm: Welches Korsett?

Hinz: Aus der Logik des Misslingens und des linearen Wenn-Dann-Denkens. Wenn Sie ein Atomkraftwerk steuern und es kommt zum Störfall, ist es natürlich leicht möglich, in Panik und in Aktionismus zu verfallen.

mm: Und das bringt Fehler mit sich?

Hinz: Genau. Stattdessen müssen Sie sich aber als erstes fragen, wie viel Zeit Ihnen bis zu einer Entscheidung bleibt. Dann haben Sie den Rahmen, binnen dessen Sie mit Ihrem Team nach der besten möglichen Lösung für das Problem suchen können.

mm: Eine halbe Stunde, um mal ein Beispiel zu nennen, ist nicht wirklich viel Zeit.

Hinz: Dafür sind Sie Führungskraft und für solche Situationen trainiert. Ich gebe zu, früher war das Führen einfacher, Sie mussten als Vorstand Dinge entscheiden, von denen Sie inhaltlich sehr viel verstanden haben. Wenn Sie so wollen, Entscheidbares entscheiden. Heute agieren Sie in steter Unsicherheit. Und dass, obwohl die Menschen immer mehr wissen und besser ausgebildet sind. Aber dieses Wissen ist statisch, denn es gibt noch immer das vorherrschende Denken in statischen Modellen, zum Beispiel das legendäre "ceteris paribus" in der Ökonomie…

mm: Alles bis auf ein Parameter bleibt unverändert …

Hinz: Genau. Doch die Wirklichkeit ist dynamischer und komplexer. Rückkopplungen sind an der Tagesordnung, viele Variablen verändern sich parallel. Sehen Sie auf die Finanzmärkte, dort wird noch immer mit der Logik der Trendfolge gearbeitet. Doch das funktioniert nicht in einer Zeit, in der die Trendbrüche zahlreich sind. Diese "Wenn-Dann-Logik" muss durchbrochen werden.

mm: Zurück zu den Führungskräften - was können die tun, um dieses Dilemma zu durchbrechen?

Hinz: Sie müssen sich auf Unerwartetes vorbereiten. Im schlechtesten Fall haben Führungskräfte schwierige Situationen einmal in ihrer Ausbildung geübt und seitdem nicht mehr. Dies sollte aber immer wieder trainiert werden, so wie Piloten ja auch immer wieder in den Simulator gehen. Dann schaffen Sie sich für die Krise die notwendige Gelassenheit, um Hypothesen bilden zu können, wie sie mit der unsicheren Lage umgehen. Und ob Flugzeugträger, Kernkraftwerk, Bank oder Produzent, achtsame Routinen braucht es überall, um das Ungewisse zu managen.

mm: Aber alles kann man nicht verhindern, siehe Tschernobyl, siehe Japan.

Hinz: Stimmt, alles nicht. Tschernobyl war wohl ein klassischer menschlicher Fehler: Hybris, der Chefingenieur, hatte sich - übertragen gesprochen - gefragt, wie tief man mit dem U-Boot tauchen kann, obwohl er wusste, dass es für diese Tauchtiefe nicht vorgesehen war. Und in Japan kam es zu einer ungeheuren Naturkatastrophe, der nichts standgehalten hat.

mm: Aber?

Hinz: Man muss entscheidungsfähig bleiben, auch wenn der Handlungsdruck steigt.

mm: Sie sagen das so nonchalant - wie geht das?

Hinz: Zunächst raus aus der Rolle des einsamen Retters. Das ist zwar tapfer, aber nicht klug. Klug ist es, eine Vernetzung von unterschiedlichen Typen zu schaffen und die Gruppendynamik zu nutzen. Dazu ist es wichtig, Unterschiede als Chance zu begreifen und Einstimmigkeit immer zu hinterfragen. Sie müssen also an der Zusammensetzung des Teams arbeiten, dann haben Sie in der Krise ein echtes Entscheidungsteam und keine bloße Berichtsrunde.

mm: Und woran hapert es bei den meisten Führungskräften?

Hinz: Es gibt noch immer das Idealbild des alleinherrschenden Kapitäns auf der Brücke, doch das ist überholt. Auch auf jeder Brücke, um im Bild zu bleiben, stehen ja noch mehr Menschen, deren Expertise genutzt werden muss. Aber trotzdem wird noch allzu oft auf den einen Helden abgestellt. Wir kennen das aus dem Sport; in der Krise wird der Trainer ausgewechselt. Doch das bringt in aller Regel nur kurzfristigen Erfolg. Wirksame Unternehmensführung braucht keine Helden!

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Das Ende ist nah

Hamburg - Es gilt. Jetzt. Denn seit Jahren wächst Deutschlands Wirtschaft deutlich stärker sogar, als die seiner Nachbarn und Wettbewerber. Der Arbeitnehmer indes bekam davon bislang nichts mit. Das soll nun anders werden, erklären die Gewerkschaften.

Die IG Metall beispielsweise spricht bereits jetzt mit Blick auf den Bezirk Baden-Württemberg von einer "Umverteilung". Im Klartext - die anstehende Lohnerhöhung soll den Inflationsausgleich und das Produktivitätswachstum überkompensieren. Und das bedeutet, ein Lohnplus von bis zu 6,5 Prozent. Alles wie gehabt? Nein - denn diesmal will die Gewerkschaft es darauf ankommen lassen. Will die Gegenseite nicht mitmachen, "dann wird es eben scheppern", erklärte IG-Metall-Chef Berthold Huber in der "Stuttgarter Zeitung". Unterstützung erhalten die Gewerkschaftler dabei auch aus der Forschung.

"Die Tarifpolitik hat nicht nur eine verteilungspolitische, sondern auch eine konjunkturpolitische Verantwortung", sagt Reinhard Bispinck, Leiter des Tarifarchivs der gewerkschaftsnahen Hans-Boeckler-Stiftung. "Die Gewerkschaften sind bereit, trotz der aktuell schwierigen Lage, ihre Ansprüche durchzusetzen." Und das stiftungseigene Konjunkturforschungsinstitut IMK führt als zusätzliches Argument die Euro-Krise an. So seien in Deutschland die Lohnstückkosten jahrelang, mit Ausnahme der Krisenjahre 2008 und 2009, deutlich hinter der Entwicklung in den anderen Euro-Ländern zurückgeblieben und hätten dadurch deren Wettbewerbsfähigkeit untergraben. Und das lässt für die Forscher nur einen Schluss zu - es sei "fast aussichtslos", die Krisenländer zu sanieren, "solange der Anstieg der Arbeitskosten in Deutschland so gering bleibt", heißt es in einer IMK-Studie.

Ohne Gegenwehr werden sich die Arbeitgeber dieser Schlussfolgerung freilich nicht ergeben. Die Forderung nach einem Plus von 6,5 Prozent sei "leichtfertig" und gefährde die Betriebe in unsicheren Zeiten, teilte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall nach dapd-Angaben in Berlin mit. Doch das Pendel scheint sich mehr den Gewerkschaften zuzuneigen. "Rund 8 Millionen der Arbeitnehmer sind entweder geringfügig beschäftigt, Zeit- beziehungsweise Leiharbeiter oder haben Zeitverträge", beobachtet Michael Lorenz von Hypostar und Mitglied der manager-lounge. "Diese machen einen Großteil des auf der politischen Ebene vielgelobten 'Jobwunders' aus - alle sind aus der Arbeitslosenstatistik raus - haben aber in der Regel so niedrige Einkommen, das es gerade so zum Leben reicht. Konsumiert wird kaum, geschweige das gespart werden kann." Und Klaus Rabba von Vulkan France SA und gleichfalls manager-lounge-Mitglied ergänzt: "In der Industrie gab es eine konzertierte Aktion der Unternehmer, Gewerkschaften und dem Staat, die die letzte Krise abfederte, aber eben auch zu Lohnverzicht oder Lohn-Nullrunden führte. Da gilt es nachzulegen, sei es durch kräftige Prämien oder durch Lohnerhöhungen."

In der Tat ist der deutsche Binnenkonsum eine oftmals vernachlässigte Größe. Lange prosperierte Deutschland vor allem wegen seines Exports nach Amerika. Inzwischen ist Asien an dessen Stelle getreten, speziell China. Der Binnenkonsum war dagegen lange die Achillesferse der deutschen Wirtschaft. Erst zuletzt ändert sich das - und 2012 könnte es sogar noch mehr an Bedeutung gewinnen. Das zumindest prognostizieren Wissenschaftler.

Kai Carstensen vom Ifo-Institut zumindest mutmaßt, die deutsche Wirtschaftsleistung werde in diesem Jahr um 0,4 Prozent zulegen: "2012 kommt der einzige Wachstumsimpuls von der Binnennachfrage. Sie bewahrt uns vor größeren Problemen." Beim IW Köln und beim DIHK sind die Konjunkturexperten optimistischer: Sie halten 2012 immerhin ein Wachstum von etwa einem Prozent für machbar. "Die Inlandskonjunktur wird robust bleiben, der Arbeitsmarkt stabil", erwartet Michael Grömling vom IW Köln. Er geht davon aus, dass die fehlenden Anlagemöglichkeiten an den Finanzmärkten die Konsumfreude der Verbraucher ankurbeln werden. "Die Konsumenten werden daher eine wichtige Konjunkturstütze bleiben. Vor allem langlebige Konsumgüter wie Uhren und Schmuck sind beliebt."

Und je mehr die Menschen in der Tasche haben, umso größer die Wahrscheinlichkeit, dass diese Rechnung auch aufgeht. Und vielleicht spielt sogar ein politisches und unausgesprochenes Argument eine Rolle - profitieren die deutschen Arbeitnehmer auch individuell von der deutschen Wirtschaftskraft, sind Einsparung für Griechenland & Co. besser vermittelbar.

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Der mühsame Kampf ums Gleichgewicht

mm: Business in Balance - wie sehr ist die Waage im Schnitt eigentlich aus dem Gleichgewicht?

Riekenbrock: In fast allen Unternehmen oder Organisationen gibt es heute Mitarbeiter, die unter stressbedingten Symptomen oder Krankheiten leiden. Dabei sind insbesondere die psychischen Befindlichkeitsstörungen in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Mittlerweile gehen schon 10 Prozent aller Ausfalltage auf psychische Erkrankungen zurück, so der BKK Gesundheitsreport 2009. Tendenz stark steigend.

mm: Ist das ein Problem nur für Führungskräfte? 

Riekenbrock: Führungskräfte und Mitarbeiter sind gleichermaßen betroffen. Keine Hierarchieebene ist ausgenommen. Die Krankenzahlen zeigen allerdings, dass Führungskräfte überproportional gefährdet sind. Jeder fünfte Deutsche leidet unter Stress, aber jeder zweite Manager - siehe der Krankenkassenreport.

mm: Welche Folgen hat das?

Riekenbrock: Persönlich führt chronischer Stress zu belastungsbedingten Symptomen wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Nervosität, Konzentrationsschwächen und Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Burnout, Depressionen u.a. Für Unternehmen resultieren daraus Leistungsabfall, mehr Krankentage, Frühverrentung, geringere Produktivität und in der Summe eine Verminderung der Wettbewerbsfähigkeit.

mm: Wo ansetzen? Stete Verfügbarkeit wird doch inzwischen fast überall vorausgesetzt.

Riekenbrock: Die Haupt-Stressoren, die allgemein in unserer globalisierten Welt wirken, sind Zeit - und Leistungsdruck, Zukunftssorgen, Verpflichtungen und Verfügbarkeit. Hinzu kommen persönliche Stressoren, wie zum Beispiel Perfektionismus. Der Druck von außen ist kaum zu ändern. Was wir ändern können, ist unsere mentale Einstellung und unser Verhalten! Welche neuen Erkenntnisse und Methoden aus der aktuellen Gehirnforschung und Stress-Medizin hierzu bestehen, zeigt "Business in Balance".

mm: Wie lässt sich gegensteuern - als Unternehmen, aber auch als Einzelner?

Riekenbrock: Eingebettet in das Betriebliche Gesundheitsmanagement bietet das moderne Stressmanagement eine Vielzahl an Möglichkeiten als generelles Angebot für Mitarbeiter. Die Maßnahmen werden untergliedert in instrumentelles Stressmanagement (Organisations- und Prozessoptimierung), kognitives Stressmanagement (Verhaltensveränderung), palliativ-regeneratives Stressmanagement (Entspannung und Erholung). Die gleichen Maßnahmen werden für Privatpersonen auch auf dem offenen Markt angeboten.

mm: Ist Gegensteuern für jeden möglich?

Riekenbrock: Je nach persönlicher Neigung bestehen heute vielfältige Möglichkeiten individuelle Stressvermeidung und -bewältigung zu betreiben. Sport, Yoga, Meditation, Entspannung, Zeitmanagement, Mentale Methoden, Verhaltenstherapie, u.v.a. Hierzu gibt es zahlreiche private und institutionelle Anbieter auf dem Markt. Also ist Stressmanagement auch für jeden machbar.

mm: Welche Rolle spielt der Glaube in die eigene Bedeutung dabei?  

Riekenbrock: Eines der stärksten menschlichen Bedürfnisse ist das nach Anerkennung. Ob und in welchem Ausmaß dies gelingt, unterliegt der subjektiven Interpretation. Also ist meine individuelle Persönlichkeit der stärkste Stressfilter. Daher gewinnen mentale Methoden zur Stressveränderung immer mehr an Bedeutung.

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E-Mail: contact@manager-lounge.com