manager-lounge Newsletter Februar 2013

manager-lounge logo

 
 
 
0

Rechnungen einsehen: Für alle in Anspruch genommenen Leistungen (Veranstaltungen, Jahresmitgliedschaft) werden automatisch Rechnungen erzeugt. Auf dieser Seite Home>Mitgliedschaft>Rechnung finden Sie Ihre Rechnungen - zur Ansicht, zum Ausdrucken oder zum Speichern auf Ihrem PC. Ein Tipp: Die Beiträge sind in der Regel steuerlich absetzbar. »mehr

Die Clubangebote der manager-lounge: Neben zahlreichen Veranstaltungen bietet die manager-lounge ihren Mitgliedern auch interessante Workshops und Seminare sowie freizeitorientierte Clubangebote an. Nutzen Sie die besondere Atmosphäre auch, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Zu finden unter Veranstaltungen > Clubangebote. »mehr

0
 
0

Butz, Andreas

Laufend lernen

Entscheider laufen gern - warum eigentlich? Für Andreas Butz keine Frage, denn Laufen "steht für Ausdauer und Disziplin". Und es erlaubt keine Ausreden. »weiterlesen

0
 
0

Forum: Die aktuellen Diskussionen

0
 
0

Ehlert, Robert

"Viel Lärm um nichts"

Es liest sich gut, das Wort " Employer Branding", mit dem Unternehmen die eigene Attraktivität steigern wollen. Doch dahinter verbirgt sich - nichts, findet Robert Ehlert, Vorstand von Packsynergy. »weiterlesen

0
 
0

René Borbonus

Reden ist mehr als reden

Eine Rede zu halten ist vieles - vor allem lernbar. Das sagt zumindest der Rhetorik-Trainer René Borbonus. Und erklärt auch, was eine gute Rede ausmacht. »weiterlesen

0
 

Terminvorschau

München, 20.02.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Employer Branding - oder "Wie Sie im Recruiting die Hölle
als Himmel verkaufen"
Referent: Robert Ehlert, Vorstand und Mitbegründer PackSynergy AG

Stuttgart, 21.02.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Entdecke den Ironman in dir - die Kraft der Gedanken
Referent: Slatco Sterzenbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Bestsellerautor

Barcelona, 22.02.2013, 12 Uhr

» Jetzt anmelden
Referent: Ulrich Dietz, Gründer und Vorstandsvorsitzender, GFT AG

Hamburg, 25.02.2013, 17.40 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Das politische Gespräch
Referent: Peer Steinbrück, SPD-Kanzlerkandidat

Köln, 25.02.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Die Kraft der Rhetorik - überzeugend - souverän - mitreißend
Referent: René Borbonus, Redner (Top 100 Referent)

Berlin, 26.02.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Made in Berlin - vom Startup-Unternehmen zum Weltmarktführer
Referenten: Dr. Winfried Teiwes, CEO, OD-OS GmbH;
Alfred Wieder, Vorstand, Alfred Wieder AG

Frankfurt, 27.02.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Das Ende des Marketings - neue Strategien für den vernetzten Konsumenten
Referent: Holger Lietz, Vice President Consumer Card Marketing, American Express

Shanghai, 28.02.2013, 18.30 Uhr

» Jetzt anmelden
Referent: WU Yuhua (Werner Wu), neues Mitglied Standing Comitee of Shanghai,
CPPCC

Nürnberg, 05.03.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Erfolgsfaktor Leidenschaft - wie wir uns zu Höchstleistungen beflügeln können
Referent: Hubert Schwarz, Unternehmer, Vortragsredner, Extremsportler

Obereggersberg b. Riedenburg, 07.03. - 09.03.2013

» Jetzt anmelden
Thema: Philosophisches Wochenende "Mut zur Entscheidung"
Referent: Dr. Gerhard Hofweber, Gründer & Inhaber, Dr. Hofweber-Institut,
Geschäftsführer, weisse zwerge

Düsseldorf, 12.03.2013, 18.30 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Sales Driven Company - Wettbewerbsvorteile durch den Vertrieb
Referent: Prof. Dr. Dirk Zupancic, Experte Business-to-Business,
Marketing & Vertrieb, Dozent, Forscher

Berlin, 13.03.2013, 19 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Unternehmensnachfolge kompetent regeln
Referenten: Klaus Fella, Dr. Ralph Mayer, Rechtsanwälte

München, 14.03.2013, 18.30 Uhr

» Jetzt anmelden
Thema: Betriebliches Gesundheitsmanagement - wie bereiten sich Firmen
am besten vor
Referenten: Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender Johannesbad
Unternehmensgruppe Bad Füssing; Michael Käfer, Geschäftsführer Käfer Gruppe

» Zu weiteren Veranstaltungen

Laufend lernen

mm: Warum eigentlich Laufen - lehrt Dart nicht genauso die Fokussierung oder Rugby das Durchsetzungsvermögen?

Butz: Wer zum Sport in die Kneipe gehen möchte, kann Billard oder Dart spielen. Und wer sich abreagieren will, der findet in Rugby eine attraktive Möglichkeit. Dies immerhin an der frischen Luft. Aber ganz im Ernst, Laufen ist die einfachste, effektivste und für jeden eigenständig praktizierbare Möglichkeit, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu erhalten und dabei Lebensenergie zu tanken. Und Durchsetzungsvermögen lernt man beim Laufen auch, vor allem gegen den inneren Schweinehund.

mm: Kommt der Team-Gedanke dabei nicht zu kurz?

Butz: Ein Vorteil des Laufens ist gerade der, dass man keine Mitspieler braucht, um diesen Sport zu betreiben. Daher erlaubt das Laufen auch keine Ausreden. Dennoch bietet Laufen auch große Chancen als Mannschaftssport. Team-Staffeln, bei denen sich fünf Teilnehmer die Marathondistanz teilen, wie zum Beispiel beim Düsseldorf-Marathon im Mai, oder Firmenläufe, wie alljährlich im Juni der J.P.Morgan-Lauf in Frankfurt, wo vier Teilnehmer gemeinsam als Team gewertet werden, sind großartige Möglichkeiten, Teamgeist zu zeigen und zu festigen.

mm: Viele Menschen laufen - doch wie gelingt es, daraus auch Lehren zu ziehen?

Butz: Die Lehren aus dem Laufen entstehen unterbewusst. Wer es schafft, vom Nichtläufer zum Dauerläufer zu werden, durch Laufen zehn Kilo abzunehmen, einen Halbmarathon oder sogar Marathon zu laufen, der ist stolz über das selbst Erreichte und erntet von Freunden und Kollegen Anerkennung. Diese Erlebnisse machen selbstbewusst, weil man am eigenen Tun erlebt, dass einem Schritt für Schritt fast alles gelingen kann. Dieses Verständnis und Selbstbewusstsein transportiert sich automatisch auf alle Lebensbereiche.

mm: Was ist es, das Laufen für das Management lehrt?

Butz: Dauerlaufen steht für Ausdauer und Disziplin, der Marathonlauf verstärkt für Willenskraft und Zielstrebigkeit. All diese persönlichen Eigenschaften kann man beim Laufen festigen und ins übrige Leben mitnehmen. So profitiert der Einzelne. Für Unternehmen passt der gelegentlich von Führungskräften gehörte Vergleich von wirtschaftlichen Prozessen mit einem Marathon. Journalisten und Analysten erwarten gerne Erfolge in Sprintzeit, doch gut Ding will Weile haben. So wie dem Marathonerfolg viele trainingsintensive Monate vorausgehen, wirken sich Umstrukturierungsmaßnahmen erst mit der Zeit aus und werden auch neue Märkte erst allmählich erobert.

mm: Worin liegt das Hauptproblem - dem Laufen selbst ("Schweinehund") oder dem Transponieren der Prinzipien auf das Management?

Butz: Mir ist aufgefallen, dass die Dichte an Marathonläufern umso größer ist, je höher man ins Unternehmen schaut. Während ungefähr jeder sechshundertste erwachsene Deutsche dieses Jahr einen Marathon laufen wird (in den letzten Jahren waren es um die 100.000), macht es wahrscheinlich jeder zehnte Vorstand eines Dax- oder MDax-Unternehmens. Trotz 60-Stundenwoche, trotz Geschäftsreisen und trotz familiärer und gesellschaftlicher Verpflichtungen, scheint es kein Problem zu sein, die Zeit für das Laufen zu finden. Ganz im Gegenteil, der Benefit überwiegt. Immer mehr Unternehmer und Führungskräfte entdecken im Laufen Chancen zur Selbstführung, Selbstvermarktung, Team- und Unternehmensführung. Ich nenne das Leadership-Running.

mm: Kann umgekehrt die Aufgabe als Manager helfen, das Laufen zu verbessern?

Butz: Ja, da muss was dran sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass in der "Managerwertung" des Frankfurt-Marathons die Bestverdiener im Durchschnitt auch die schnellsten Laufzeiten haben? Eine individuelle, systematische Trainingsplanung und die Steuerung des Lauftrainings nach persönlichen Kennzahlen, ermittelt aus Leistungsdiagnostiken und Testwettkämpfen, ist für Manager etwas ganz Selbstverständliches. Wer im Business analytisch, kontrolliert und zielstrebig vorgeht, der macht das auch im Sport.

»Zurück

"Viel Lärm um nichts"

mm: In der Unternehmerwelt gibt es viel Wortgeklingel - gehört "Employer Branding"dazu?

Ehlert: Ich denke ja, Unternehmen versuchen natürlich, immer attraktiv zu sein und für Bewerber zu einer Marke zu werden. Allerdings wird hier selten die Realität im Unternehmen klar dargestellt, sondern ein Wunschbild. Insoweit viel Lärm um nichts!

mm: Was soll "Employer Branding" eigentlich sein?

Ehlert: Die Kunst, für Bewerber zu einer Brand zu werden und diese damit anzulocken. Grundsätzlich nichts Schlechtes, wenn alle Werte und Kompetenzen dieser Brand auch der Wahrheit entsprechen.

mm: Gehen Angestellte lieber zu einem Unternehmen, das fair zahlt und flexible Arbeitszeiten zulässt - statt zu einem, das teure Hochglanzprospekte über sich selbst druckt?

Ehlert: Faire Bezahlung und flexible Arbeitszeiten sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn es um die Attraktivität eines Arbeitgebers geht. Immer wichtiger wird aber, dass Menschen einen Sinn in ihrer Tätigkeit erkennen wollen, und sie möchten nicht ihre Talente verschwenden. Die Arbeit muss Spass machen und herausfordern.

mm: Was hilft wirklich, Talente zu finden und an ein Unternehmen zu binden?

Ehlert: Talente kommen dann, wenn ich einen Arbeitsplatz genau für das jeweilige Talent des Einzelnen biete. Ich suche im Auswahlverfahren den Bewerber, der innerlich brennt und Leidenschaft mitbringt. Ein Buchhalter muss Buchhaltung lieben und nicht als Erwerbstätigkeit betrachten. Alle Rekrutierungsverfahren und Interviews müssen darauf ausgerichtet werden, die innerlich unter Feuer stehenden Menschen mit den passenden Aufgaben zu verbinden. Talent erzeugt Feuer! Die Bindung entsteht durch Vertrauen und Freiheit. Gib einem Menschen Freiheit im Handeln und vertraue ihm, er wird sich mit Loyalität bedanken.

»Zurück

Reden ist mehr als reden

mm: Herr Borbonus, Rhetorik gab es doch schon bei den alten Griechen - was hat sich seitdem geändert?

Borbonus: Viele Ideen der Griechen oder Römer haben heute auch noch Bestand. Aristoteles zum Beispiel, der untersuchte, wie eine Rede entsteht, in welchen Stadien. Oder Cicero, der sagte, eine gute Rede bestünde aus drei Elementen - sie soll informieren, bewegen und unterhalten. Das lässt sich auch heute noch nutzen.

mm: Welche Rolle spielt dabei die Kunst des Schweigens, der Kürze? Gerade Verkaufsgespräche arten ja oft in einer Wortflut aus.

Borbonus: Die Pause ist das wichtigste Stilmittel der Rede, sie lässt erst Atmosphäre zu. Denken sie daran, nicht der Redner macht die Atmosphäre, sondern dessen Zuhörer. Insofern sagt man nicht umsonst "Fachidiot schlägt Kunde tot". Lassen Sie daher Pausen zu!

mm: Kann eigentlich nur der gut reden, der sich in seinem Metier - dem Baugewerbe zum Beispiel - gut auskennt?

Borbonus: Man sollte Substanz und Wirkung trennen. Beides sollte vorhanden sein. Es wäre grob fahrlässig, auf Substanz zu verzichten. Und erst die Wirkung bringt die Substanz zur Entfaltung.

mm: Kann man diese Fähigkeit trainieren?

Borbonus: Dichter werden geboren, Redner gemacht, heißt es. Und da ist etwas dran. Denn es gilt, bereits vor der Rede zu üben. Das ist wie bei einem Sportler - es gibt eine Technikerwerbsphase, in der es darum geht, bestimmte Automatismen anzutrainieren. Und dies geschieht vor dem Wettkampf.

mm: Ich habe gelesen, dass die ersten fünf Minuten eines Vortrags extrem wichtig sind. Wie umschifft der Sprecher diese Klippe?

Borbonus: Seien es die ersten fünf oder zehn Minuten - der erste Eindruck ist entscheidend. Er ist eine unglaubliche Chance, die Leute ins Boot zu holen. Und das beginnt schon in der Vorbereitungsphase. Zum Beispiel mit der Suche eines Einstiegs, der ein bisschen unkonventionell ist, wie eine Anekdote. Er muss aber auch themenbezogen sein. Dieser Einstieg muss exzellent vorbreitet sein, fast wie auswendig gelernt. Übrigens ist die Nervosität in der Anfangsphase auch am höchsten.

mm: Die meisten Deutschen halten sich für einen guten Autofahrer - ist die Selbsteinschätzung mit Blick auf Sprecherfähigkeiten ähnlich ausgeprägt?

Borbonus: Ich denke nein. Die Nerven sind das Hauptproblem. Dabei sind die Nerven kein Grund nervös zu sein, pflege ich zu sagen. Aufregung kann man glücklicherweise oft nicht sehen, aber eine gute Haltung oder die richtige Intonation - und das lässt sich trainieren.

»Zurück

manager-lounge leaders network GmbH
Ericusspitze 1, 20457 Hamburg Tel.: 040 / 380 80 500
Sitz und Registergericht: Amtsgericht Hamburg HRB 100554 Umsatzsteuer-ID-Nummer DE 254075911
Geschäftsführer: Ove Saffe, Michael Plasse
E-Mail: contact@manager-lounge.com