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manager-lounge Newsletter April 2008

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Clubangebot Segeln: Letzte Plätze zu vergeben

Kommen Sie mit uns zum Networking auf hoher See. Am 30. April legen wir ab - seien Sie dabei!
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Umfrageergebnis: Dollar, Euro - oder Yuan?

Money Dollar oder Euro - die Diskussion unter den Mitgliedern der manager-lounge über die künftige Weltwährung gestaltete sich ziemlich ausgeglichen. Doch auch ein drittes Szenario wird von den Führungskräften für möglich gehalten: Eine asiatische Währung könnte den westlichen Zahlungsmitteln den Rang als Leitwährung ablaufen.

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Harvard-Artikel im Fokus: Einfach fitter für den Job

Nicht Zeit, sondern Energie ist die wichtigste Ressource des Menschen. Viele Führungskräfte beuten sich selbst aber bis zur totalen Erschöpfung aus. Mit einigen simplen Ritualen können Sie Ihre Batterien auch während der Arbeitszeit wieder aufladen. >>weiterlesen

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Berlin: Mitarbeiter in geheimer Mission

Spione bedrohen deutsche Unternehmen und verursachen der deutschen Wirtschaft Schäden von jährlich mindestens 20 Milliarden Euro, Tendenz steigend. Besonders viele klein- und mittelständische Unternehmen ignorieren diese Gefahr. „Ein fataler Fehler“, warnte Verfassungsschützer Peter Giebler vor Mitgliedern und Gästen der manager-lounge in Berlin. >>weiterlesen

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Frankfurt: Eine schwierige Beziehung?

Kaden Das Spannungsfeld zwischen Medien und Unternehmen war Thema der vergangenen local lounge in Frankfurt, anlässlich derer Dr. Wolfgang Kaden, ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und des manager magazin, die komplexe Beziehung analysierte und mit vielen Beispielen illustrierte. >>weiterlesen

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München: Fit im Anzug

ll Muenchen Viele Manager leiden unter Bewegungsmangel. Gefangen in einem Zeitkorsett aus Terminen bleiben gute Vorsätze zu mehr Fitness meist auf der Strecke. Dass es dennoch gelingen kann, kleine aber effiziente Übungen in den vollen Terminkalender zu integrieren, zeigte Personal-Trainer Uwe Conell Mitgliedern der manager-lounge. >>weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Berlin: 10.04.2008, 19 Uhr

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Thema: Strategische Kommunikation durch das Medium Buch
Referent: Dr. Johann-Friedrich Huffmann, Geschäftsführer Frieling & Huffmann GmbH

local lounge Stuttgart: 10.04.2008, 19 Uhr

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Thema: Mit Lean-Management zum unternehmerischen Erfolg
Referent: Eberhard Weiblen, Geschäftsführer Porsche Consulting

local lounge Hamburg: 15.04.2008, 19 Uhr

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Thema: Hamburgs Marketing - Nutzen für Unternehmen
Referent: Thorsten Kausch, Geschäftsführer der Hamburg Marketing GmbH

local lounge Barcelona: 18.04.2008, 12 Uhr

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Thema: Vortrag von Dr. Henning Voscherau, Erster Bürgermeister der freien Hansestadt Hamburg von 1988-1997

local lounge Frankfurt: 22.04.2008, 19 Uhr

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Thema: Energieversorgung der Zukunft: Kampf um Ressourcen
Referent: Dr. Mathias Krahl, Senior Partner bei The Boston Consulting Group GmbH

local lounge Stuttgart: 24.04.2008, 08:30 - 10:00 Uhr

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Thema: business breakfast
Referent: Dr. Dieter Hundt, Präsident der BDA

local lounge München: 24.04.2008, 19 Uhr

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Thema: Wie formt man aus einem produktorientierten Unternehmen ein Unternehmen, das Gesamtlösungen verkauft
Referent: Robert Feldmeier, Vorstand Triumph-Adler AG

local lounge Düsseldorf: 24.04.2008, 19 Uhr

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Thema: Eliten-Marketing: Wie Sie Entscheider erreichen
Referent: Torsten Oltmanns, Roland Berger Strategy Consultants

Clubangebot Segeln: Letzte Plätze zu vergeben

Die manager-lounge geht mal wieder ungewöhnliche Wege: Um neue Kontakte zu schließen, wurde das erfolgreiche Clubangebot des Segeltörns erneut organisiert. Fernab von E-Mails, Handys und Geschäftsterminen freuen wir uns, Ihnen dieses authentische Erlebnis anbieten zu können.

Nach der Einschiffung am Mittwochabend verlässt das urige Segelschiff unter niederländischer Flagge - die Pedro Doncker - den Hamburger Hafen und fährt die Elbe entlang in die Weiten der Nordsee. ll Nürnberg Über die genaue Route wird je nach Witterung und den Wünschen der Gäste am ersten Tag entschieden. Es gibt auf dieser Tour viel zu entdecken: Cuxhaven, Bremerhaven oder Helgoland. Und dieser Törn hat es in sich, denn neben Nachtwachen, tatkräftiger Unterstützung in der Küche oder Lenkung des Schiffes, werden Sie in die Grundlagen der Navigation und die Kunst der Seemannsknoten eingeführt.

In der entspannten Atmosphäre auf dem Meer, weit weg vom Büro und der Alltagshektik, ist es leicht guten Kontakt zu den Mitseglern aufzubauen. Schließlich bieten die Mitglieder der manager-lounge vielfältige berufliche, als auch private Anknüpfungspunkte und man hat die Zeit sich auch in ausführlichen Gesprächen auszutauschen. Voll von neuen Eindrücken, interessanten Begegnungen und inspirierendem Ideenaustausch werden wir gegen Sonntagnachmittag am Hamburger Hafen von Bord gehen.

Die Clubangebote finden Sie hier. Zur Anmeldung faxen Sie uns bitte das unter "Clubangebote" auszudruckende Formular ausgefüllt und unterschrieben zurück. Hier die Eckdaten:

Termin: 30.04. - 04.05.2008
Dauer: Anreise Mittwoch, 30.04.08, Einschiffen ab 20:00 Uhr,
Abreise Sonntag, 04.05.08, ab ca. 16:00 Uhr
Aktivitäten: Segeltörn auf der Pedro Donckor, aktive Teilnahme am
rustikalen Bordleben, Landgänge nach Wunsch und Wetterbedingungen
Unterbringung: 2er- und 4er-Kabinen

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Wir würden uns freuen, Sie beim Networking auf hoher See zu begrüßen! Bei Fragen erreichen Sie uns auch unter Tel. 040/380 80 500 oder contact@manager-lounge.com.

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Umfrageergebnis: Dollar, Euro - oder Yuan?

Hamburg - Schlechte Konjunkturnachrichten, die Kreditkrise und Rezessionsängste in den USA lassen den Wert der Weltwährung Dollar weiter sinken, der vor seiner Einführung stark gescholtene Euro zeigt sich dagegen stabil und steht als Nachfolger bereit. Vor kurzem kletterte der Kurs des Euro wieder über die Marke von 1,55 Dollar. Vor einigen Wochen hatte der Euro mit 1,5903 Dollar einen Rekordstand erreicht.

Auf die Frage "Welche Rolle wird der Euro künftig international spielen?" antworteten 44 Prozent der Mitglieder der manager-lounge, dass der Euro den Dollar mittelfristig als Leitwährung ablösen wird. 47 Prozent der Führungskräfte stimmten der Aussage "Die internationale Verbreitung des Euro nimmt weiter zu, der Dollar bleibt jedoch Leitwährung" zu. Nur 8 Prozent glauben, dass der Euro mittelfristig wieder an Stärke gegenüber dem Dollar verlieren wird.

So gesteht manager-lounge-Mitglied Olaf Rühmeier von der HDI-Gerling Sach Serviceholding dem Euro eindeutig eine zunehmende Rolle ein, "aber nur, wenn die EU künftig klug handelt und den Weg der Einigung konsequent weitergeht. Politisches und ökonomisches Gewicht gehen jenseits aller Währungstheorien Hand in Hand", so der Manager.

Auch für Martin Schäff, Vorstand von Hexion Speciality Chemicals, spielt die EU eine entscheidende Rolle für die Zukunft der europäischen Gemeinschaftswährung: "Der Euro wird aufgrund der Wirtschaftskraft und des weiteren Zusammenwachsens der EU die Rolle einer zweiten Leitwährung übernehmen." Hinzu komme die "wahrscheinlich über mehrere Jahre anhaltende Dollar-Schwäche". Laut Schäff könne beispielsweise das Rohöl auf den Euro umschwenken.

Christoph Butz pflichtet ihm bei: "Ich persönlich erwarte, dass auf mittlere Sicht der Euro die Nase vorn hat. Der Außenwert des Dollar reflektiert für mich zunehmend die hinlänglich bekannten Herausforderungen, denen sich die US-Ökonomie gegenübersieht", so der Revisionsleiter einer US-Bank in Deutschland, "das Leistungsbilanzdefizit ist dabei nur ein Beispiel neben anderen".

Einen weiteren spannenden Gedanken bringt Eckhard Hübner vom Unternehmen Monster Worldwide Deutschland ins Spiel: "Wenn man sich die wirtschaftlichen Entwicklungen ansieht, die mit einer Verschiebung im Machtgefüge einhergehen, dann sollte man überlegen, ob nicht der Yuan oder vielleicht eine mögliche Gemeinschaftswährung im asiatischen Raum eine führende Rolle übernehmen wird".

Jede Zeit hatte ihre Leitwährung

Es wird laut Bankenexperte Butz "sicher noch lange dauern, bis eine asiatische Währung die weltweite Leitfunktion übernehmen könnte." Dort sei man politisch noch nicht so weit: "Man denke nur an Länder wie Japan und China. Eine Gemeinschaftswährung mit Teilnahme dieser beiden Länder scheint mir nicht zuletzt mit Blick auf ihre Geschichte derzeit noch schwer vorstellbar", so Butz.

Frederick St. Claire vom Unternehmen St. Claire Capital kann sich China in einer führenden Rolle vorstellen: "Für viele Ökonomen symbolisiert der Absturz des Dollar auch den Fall der Wirtschaftsweltmacht Amerika. Jahrzehntelang waren die USA der globale Wachstumstreiber. Möglicherweise übernimmt künftig einmal China diese Rolle."

Als Problem sieht er dabei die Zeit des Übergangs, in der die eine Macht schwächelt und die andere deren Aufgaben noch nicht erfüllen kann. "Die möglichen Gefahren sind so groß, weil es selten so viele Unsicherheiten im Weltwährungsgefüge gab. Kein Ökonom kann mit Sicherheit vorhersagen, ob nun die Herrschaft des Dollar endet, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im internationalen Handel für relative Stabilität sorgte", so der Manager.

Niemand wisse, was danach komme. "Kann der erstarkte Euro möglicherweise die Rolle des Dollar als Leitwährung übernehmen? Oder werden sich Euro und Dollar diese Aufgabe teilen - bis eines Tages eine asiatische Währung den beiden den Rang abgelaufen hat?", fragt Claire.

Ein solcher Wechsel wäre jedenfalls nichts Ungewöhnliches: "Jede Zeit hatte ihre Leitwährung: Als das Römische Reich die Welt dominierte, übernahm der Silberdenar diese Funktion. In der frühen Neuzeit war es der holländische Gulden, dann beherrschte das Pfund Sterling den Globus, bis das britische Empire nach den Weltkriegen unterging. Seitdem ist der Dollar die Leitwährung der Welt." Das Fazit des Managers: "Es ist keine abwegige Idee, dass diese Funktion mittelfristig eine asiatische Währung übernehmen könnte."

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Harvard-Artikel im Fokus: Einfach fitter für den Job

Die Energie eines Menschen speist sich aus vier Quellen. Für alle vier lassen sich Rituale entwickeln, um einer „Energiekrise“ vorzubeugen. Der Autor hat ein spezielles Training für Führungskräfte entwickelt und beschreibt seine Wirkung am Beispiel der US-Bank Wachovia. Körper: Führungskräfte sollten regelmäßige Pausen, Bewegung und bewusste Ernährung in ihren Arbeitsalltag integrieren. Das ist der schwierigste Punkt, weil er womöglich eine neue Unternehmenskultur erfordert.
Emotionen: Sie lassen sich bewusst steuern, etwa mit der Entscheidung, Mitarbeitern regelmäßig Anerkennung zu schenken oder Probleme mit einer positiveren Einstellung zu betrachten.
Verstand: Wer auf jede E-Mail reagiert, braucht viel länger für seine eigentliche Aufgabe. Rituale helfen Managern, ihre Konzentration zu stärken und bei der Arbeit Prioritäten zu setzen.
Sinn: Die meisten Führungskräfte denken kaum darüber nach, was sie gut und gern tun. Dabei kann diese Überlegung der Schlüssel zu ihrer Energie sein - ebenso wie die Frage, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist.

Den vollständigen Harvard-Artikel erhalten Sie durch Klick auf das Logo.

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Berlin: Mitarbeiter in geheimer Mission

Der Gärtner stutzte, als er im Vorgarten eines unscheinbaren Flachdachbaus in einem Gewerbegebiet mit seinem Spaten auf eine seltsame kleine Plastikkiste stieß. Aus der Kiste führte eine Leitung direkt in das Gebäude, in dem eine kleine IT-Firma ansässig war. Man entdeckte, dass sensible Firmendaten abgeflossen waren, aber nicht, wohin und an wen. Peter Giebler erzählt die Geschichte die einem Agententhriller entlehnt sein könnte, mit einem leichten Schmunzeln. Er weiß, dass viele Unternehmer sich einen gezielten Spionageangriff auf die eigene Firma nicht vorstellen können. Dass der Konkurrent am Ende der Straße einen Blick aufs eigene Angebot wirft oder schon mal einen Boten ausschickt, um zu erfahren, mit welchen Aktionen der Mitbewerber aktuell wirbt, mag ja noch angehen, aber Ziel eines Spionageangriffs in fremdem Staatsauftrag zu sein, erscheint vielen geradezu absurd. Und genau da liegt die Gefahr. „Spione erwischen Sie ahnungs- und vollkommen schutzlos.“ Viele Unternehmen wissen nicht, dass der Verfassungsschutz auf Bundes- oder Landesebene konkrete Hilfestellung anbietet.

„Nicht nur Konzerne aus der Forschungs- oder Rüstungsindustrie sind für von ausländischen Geheimdiensten beauftragte Spione interessant, sondern auch der kleine Zwei-Mann Betrieb kann Ziel von Bespitzelungsaktionen sein“, sagt Giebler, der seit einigen Jahren beim Innenministerium Brandenburg die Tricks und Kniffe der Handlanger aufdeckt. „Vielleicht ist ja gerade das Produkt oder ein Verfahren dieses Betriebes interessant.“

Know-how ist für Deutschland der alles entscheidende Rohstoff; deshalb steht die Bundesrepublik auf der Liste der begehrten Spionageziele ganz weit oben. Deutschland professionalisiert sich in der Spionageabwehr, während die Rückverfolgung derartiger Angriffe oftmals weit schwieriger ist. „Wir können im Regelfall nur tätig werden, wenn Unternehmen auf uns zukommen. Unser Ziel ist es, Unternehmen zu sensibilisieren, sich selbst von innen her zu schützen“.

An besonders brisanten Aspekten entzünden sich immer wieder kleine Diskussionsrunden. Giebler scheint sich bereits damit abgefunden zu haben, dass er sein Redemanuskript an keinem Abend wie geplant abarbeiten kann, weil er lieber direkt auf die diversen interessierten Zwischenfragen, Einwürfe und Anmerkungen eingeht.

Gut gelaunt führt Giebler auf sein Anliegen zurück. „Wir brauchen Ihre Mithilfe“, nimmt er seinen Faden wieder auf. „Wir können Sie informieren, sensibilisieren und konkrete Hilfestellung anbieten. Gleichzeitig wissen wir aber auch, dass viele Unternehmen Scheu haben, sich bei uns zu melden, weil sie Imageschaden, Unannehmlichkeiten oder Produktionsverzögerungen befürchten. Da können wir Sie beruhigen und Ihnen absolute Verschwiegenheit zusichern.“

Der Faktor Mensch ist die größte Unsicherheit

Am Anfang steht oft Unglaube, Fassungslosigkeit. Frau Müller, Sie? - Wer glaubt schon, dass ein möglicherweise sogar langjähriger Mitarbeiter heimlich Datensätze kopiert, Verträge abscannt und an die Konkurrenz oder noch unvorstellbarer - in einer Nacht und Nebel-Aktion dem russischen Geheimdienst übergibt. „Naja“, lacht Giebler, der die Thriller-Fantasien kennt, die seine Geschichten gemeinhin auslösen, „es geht nicht immer so spektakulär zu.“

Die größte Unsicherheit im System ist der Faktor Mensch. Eine Präventionsmaßnahme seien regelmäßige Mitarbeitergespräche; aber auch ein dichtes IT-Sicherheitskonzept mit ständig wechselnden Passworten und einer Abschottung zwischen unterschiedlichen Bereichen.

Zunächst einmal gilt es jedoch zu unterschieden, ob es sich wirklich um einen Spionagefall im Staatsauftrag eines anderen Landes handelt, oder um eine Konkurrenzausspähung, erklärt Giebler. Nur im ersten Fall ist der Verfassungsschutz zuständig - und natürlich so lange, bis feststeht, um welchen der beiden Fälle es sich handelt. Liegt Konkurrenzausspähung vor, wäre das Sache der Polizei.

Woran aber erkennt ein Unternehmer, ob er möglicherweise bereits im Fadenkreuz von Spähern oder Kriminellen steht? „Mögliche Anzeichen könnten der Verlust oder Diebstahl von Entwicklungsunterlagen, Software, Mustern, Zeichnungen oder sonstigen Datenträgern sein. Oder ein unerklärlicher Rückgang von Aufträgen oder der nachhaltige Verlust von Kunden oder wenn sich ein Mitarbeiter in seinem Verhalten auffallend ändert.“

Schmunzelnd verdeutlichte Giebler aber auch noch einmal, dass nicht jede Mitarbeiterin, die ihrem Enkel die noch freie Rückseite alter Firmenunterlagen zum Malen mit nach Hause bringt, nun zwangsläufig ein Fall für den Verfassungsschutz sein muss.

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Frankfurt: Eine schwierige Beziehung?

Das Image eines Unternehmens ist ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor. Egal ob Nokia-Bashing oder Porsche-Lob, die Macht der Medien spielt dabei eine entscheidende Rolle, was die Beziehung zu Unternehmen immer wieder auf Bewährungsproben stellt. Auf der einen Seite müssen sich die Medien mit schrumpfenden Ressourcen an Personal und Ausstattung einer wachsenden und zunehmend komplexeren Themenvielfalt stellen, woraus sich Qualitätsprobleme in der Berichterstattung ergeben. Zum anderen scheinen viele Vorstandschefs dem Glauben anzuhängen, das mediale Bild des eigenen Unternehmens nach Belieben steuern zu können - ein Irrtum mit häufig für die Unternehmenslenker frustrierenden Folgen.
Dieses Spannungsfeld war Thema der vergangenen local lounge in Frankfurt, anlässlich derer Dr. Wolfgang Kaden, ehemaliger Chefredakteur des SPIEGEL und des manager magazin, das Thema „Medien und Unternehmen- eine schwierige Beziehung“ für die zahlreich erschienenen Mitglieder analysierte und mit vielen Beispielen illustrierte.

So brachte der SPIEGEL vor 25 Jahren eine Reportage über die typischen BMW-Fahrer als einer ewig drängelnden und rasenden Klientel. Kaden, der selber gerade Leiter des Wirtschaftsressorts geworden war, traf den damaligen BMW-Chef, Eberhard v. Kuenheim einige Monate später auf der IAA in Frankfurt, wo dieser ob der als unbotmäßig empfundenen Berichterstattung des SPIEGEL nicht ohne Stolz die komplette Anzeigenstornierung beim Nachrichtenmagazin verkündete. Alle Versuche Kadens, das wesentliche Merkmal des Qualitätsjournalismus, nämlich die Trennung von redaktionellem Inhalt und Anzeigenmarkt, dem Vorstandsvorsitzenden von BMW zu erläutern, trafen bei diesem auf taube Ohren. Für v. Kuenheim - wie für einige Vorstände heute auch - war der Anzeigenentzug das logischste Mitte, um sich gegen eine vermeintlich oder tatsächlich unfaire Berichterstattung zu wehren.

Für Journalisten gilt: „Good news is no news!“

Dieses schwierige Verhältnis rühre vor allem von den unterschiedlichen Interessenslagen der beiden Parteien her, so der promovierte Volkswirt. Einem Journalisten läge eben nichts an der langweiligen Oberfläche, sondern ihn interessierten die Themen dahinter. Er wolle Geschichten abseits der Norm schreiben, die exklusiv, spannend und neu seien und bis dato unbekanntes Hintergrundwissen lieferten, denn „Good news is no news!“, zumindest meistens, betonte Kaden.

Man sah einigen anwesenden Mitgliedern der manager-lounge an, dass sie das Prinzip gut nachvollziehen konnten, aber, wie viele Unternehmer, es nicht zwingend gutheißen wollten- schließlich wollen sich Unternehmen in der öffentlichen Wahrnehmung bestmöglich darstellen. Und in diesem selbsterschaffenen, nach außen getragenen Bild des eigenen Unternehmens „stören Journalisten, die lästige Fragen stellen, nachbohren, oder - noch schlimmer- auf eigene Faust recherchieren“, so der frühere Chefredakteur.

Kaden stellte den anwesenden Führungskräften die Herausforderungen der heutigen Journalisten, vor allem der Wirtschaftsjournalisten, dar. Die Qualität der schreiberischen Ausbildung sei enorm hoch, doch leider seien die Arbeitsbedingungen durch zwei wesentliche Faktoren eingeschränkt: Zeitdruck und Unterbesetzung.
Und daraus resultiere, jedenfalls bei einigen Verlagen, dass es immer weniger gut informierte Experten gäbe, die für die Unternehmen sehr wichtig wären.

„Die Zusammenarbeit von Medien und Unternehmen gelingt immer besser“

Bei einem Angriff auf das eigene Unternehmen liege eine Bestrafung gegenüber den verbreitenden Medien nahe. Doch der ehemalige Chefredakteur warnte vor dem häufigen Einsatz einiger „Bestrafungsmittel“- der bereits erwähnte Anzeigenentzug, als auch der permanente Versuch juristischer Handhabungen, wie Gegendarstellungen, Unterlassungen und Schadensersatz würden auf Dauer eher zu einer Trotzreaktion der Journalisten führen, die sich teilweise denken könnten „Dann erst recht!“ Besser sei es, einen gemeinsamen Weg zu finden, der ein faires Zusammenspiel ermögliche.

„Und, jetzt werden Sie staunen: Ich bin, wie gesagt, seit 30 Jahren in diesem Geschäft und habe den Eindruck, dass dies immer besser gelingt“ fasste Kaden die Beziehung von Medien und Unternehmen zusammen.

Und was Wolfgang Kaden noch Anfang der Achtziger erlebte ist heute fast undenkbar: "Da wollte der Frankfurter Korrespondent wie jedes Jahr die Hauptversammlung von Hoechst besuchen. Doch die Pressestelle verweigerte ihm eine Eintrittskarte. Der SPIEGEL hatte zu kritisch über das Unternehmen berichtet. Der Kollege kam trotzdem auf die Veranstaltung. Er kaufte sich eine Aktie und betrat die Halle als Aktionär. Viele Jahre später hat er das Papier mit ordentlichem Gewinn wieder verkauft.“
Heute sei sehr viel mehr Professionalität eingezogen in die Beziehungen zwischen den Parteien unterschiedlichen Interesses, so Kaden zum Abschluss, und schließlich „hilft alles nichts, wir müssen miteinander auskommen“.

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München: Fit im Anzug

An einem klassischen Arbeitstag legt ein deutscher Büroangestellter im Durchschnitt 600 Meter zu Fuß zurück. Und das war es dann meist mit der körperlichen Ertüchtigung. Manager schneiden häufig nicht viel besser ab - im Gegenteil: Eingezwängt in ein enges Zeitkorsett von Terminen und Businessreisen werden die guten Vorsätze zu mehr Bewegung und Fitness meist im Keim erstickt. Dass es dennoch gelingen kann, kleine aber effiziente Übungen in die volle Agenda zu integrieren, zeigt Personal Trainer Uwe Conell den Mitgliedern der manager-lounge in München.

Er beginnt seine Vorträge gerne mit konkreten Beispielen aus seiner Praxis. Und der Fundus, aus dem er schöpfen kann ist groß: Uwe Conell, 35 Jahre, arbeitet seit einem Jahrzehnt als selbständiger Personal Trainer und Consultant für namhafte Kunden wie Microsoft oder Allianz, und bietet neben Gesundheitsmanagement für Firmen vor allem maßgeschneiderte Programme für Führungskräfte. Natürlich kennt Conell die immensen Anforderungen und den permanenten Zeitdruck, denen Führungskräfte unweigerlich ausgesetzt sind. Doch der engagierte Trainer steuert entschieden dagegen. Nicht als dogmatischer Guru oder Fitness-Freak, sondern entspannt und locker.

Aus sämtlichen Bereichen des Sports und unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse stellt der Diplom-Sportlehrer mit dem Schwerpunkt Sportmedizin Methoden und Lösungen zur Leistungsmaximierung und präventiven Gesunderhaltung zusammen, um alltagsrelevante Ressourcen für den Beruf zu fördern. Einige Kostproben bekamen die Mitglieder der manager-lounge zu hören, zu sehen, und bei eingeflochtenen Übungen auch zu spüren. Dabei wurde deutlich: Ohne Spaß und Motivation geht bei Conell gar nichts!

„Lassen Sie die Geißel der Menschheit doch einfach mal in der Tasche. Sie müssen im Job schon genug kämpfen. Da soll nicht auch noch Fitness mit Anstrengung und Schwitzen assoziiert werden“. Die sportliche Brechstange“ oder die „hundertprozent Nummer“ funktioniere dauerhaft nicht, so der Profi.
Sicherlich gebe es auch Führungskräfte, die Triathlon trainieren oder Extremsportarten zum Hobby haben. Das sei jedoch in Deutschland eher die Ausnahme. Und: „Auch wenn Manager häufig mit Hochleistungssportlern verglichen werden: Manager tendieren leider meistens dazu, die notwendigen Regenerationsphasen zu vergessen!“

Sofort-Maßnahmen für jeden Tag

„Für das was ich Ihnen zeige, brauchen Sie eine verlassene, einsame Wand, einen Stuhl, Ihren Schreibtisch“ Und ein wenig Überwindung des inneren Schweinehundes. „Steuern Sie nicht direkt für dreimal pro Woche und 90 Minuten den Fitnessclub an und melden sich zum nächsten Halbmarathon“, appelliert Conell, „Arbeiten Sie in kleinen Modulen. Machen Sie regelmäßig vier Übungen zur Dehnung und Lockerung der verkürzten Muskeln und zur Stimulation der Bauch- und Rückenmuskulatur, die einen Grundstein legen, auf den Sie aufbauen können.“ Darüber hinaus nennt Conell den Entscheidungsträgern einige Sofort-Maßnahmen, um potentiellen „Krisenherden“ zu begegnen:

„Bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Arbeitsalltag. Schaffen Sie Rituale! Lassen Sie den Aufzug stehen und nehmen Sie die Treppe. Nutzen Sie einen kurzen Gang statt elektronischer interner Kommunikationswege. Ersetzen Sie den gewohnten Espresso nach dem Essen durch ein paar Schritte an der frischen Luft.“

Und: „Bewahren Sie Haltung. Achten Sie auf Ihre Sitzposition, vermeiden Sie hochgezogene Schultern, die eine verkrampfte Kopfhaltung und daraus resultierende Kopfschmerzen begünstigen“. Außerdem sei ein aufrechter Gang in seiner Außenwirkung nicht zu unterschätzen, so der Trainer.

Entschleunigung, Erholung, Auffrischen von Ressourcen - das seien laut Conell schließlich die herausfordernsten Lektionen, die Führungskräfte zu lernen hätten. Dass auch in Sachen Fitness weniger manchmal mehr sein kann, glaubten Conell jedenfalls am Ende des kurzweiligen Abends alle Teilnehmer.

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