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manager-lounge Newsletter Msai 2007

 
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Die Kunst des Net(t)workings

Sind Netzwerke wirklich „Business-Beschleuniger“? Und wenn ja, wie kann man sie erfolgreich nutzen? „Mit Gewalt netzwerken ist ein Blödsinn“, ist Manfred Jache, Director bei UBS Deutschland und Mitglied im Business-Club manager-lounge überzeugt. Wer sich erfolgreich vernetzen will, „muss es verstehen, andere zu seinen Fürsprechern zu machen“, beschreibt Andreas Lutz, die Kunst des Networking. >>weiterlesen

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Spitzenhandwerk mit hölzernem Boden

„Es gibt Flügel und Steinways, es gibt ja auch Leute und Menschen“, beschriebt der polnische Pianist Krystian Zimerman die Besonderheit eines Steinway Flügels. Ende April hatten die Mitglieder des Business-Clubs manager-lounge in Hamburg die Gelegenheit, Einblicke in einen einzigartigen Handwerksbetrieb zu nehmen, der seit 12 Jahren an der NYSE gelistet ist und quartalsmäßig berichtet. >>weiterlesen

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Wenn zwei sich finden: Erfolgreiches Networken

Der 04.Mai ist für Eva Kienle ein besonderer Tag. Erstmals wird die kaufmännische Geschäftsführerin von LR Health & Beauty Systems, seit Juli 2001 Mitglied der manager-lounge, aktiv in die Schulaktion „Chef für 1 Tag“ einsteigen. Die Initiative, die von der Stiftung Lesen, der Anna-Schmidt-Schule Frankfurt, dem Wirtschaftsmagazin Focus-Money und elf weiteren Unternehmen unterstützt wird, ermöglicht Schülern der Sekundarstufe 2 Einblicke in den Vorstandsalltag und ein professionelles Management-Auditing. Kennengelernt hat Eva Kienle die von den Medien stark beachtete Aktion durch das ml-Mitglied Dr. Hans-Peter Canibol. >>weiterlesen

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Web 2.0

Die zweite Generation des E-Business wird die Geschäftswelt tüchtig durcheinander wirbeln: Der Kunde macht sich selbst zum König. Mitarbeiter werden mehr gestaltende Funktionen im Unternehmen übernehmen. Die Grenzen zwischen Kunden, Lieferanten, Partnern und Wettbewerbern werden fließend sein. >>weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Berlin: 09. Mai 2007, ab 19 Uhr

Thema: Managerhaftung
Referenten: Prof. Dr. Peter Fissenewert, Partner der Kanzlei Heuking Kühn Lüer Wojtek
Location: BerlinCapitalClub, Mohrenstraße 30, Berlin-Mitte (Gendarmenmarkt)
Anmeldeschluss: Freitag, 04. Mai 2007, 17:00 Uhr

local lounge München: 10. Mai 2007, ab 19 Uhr

Thema: Web 2.0
Referenten: Ralf Strehlau, Geschäftsführender Gesellschafter der Anxo Management Consulting GmbH
Location: Restaurant Gandl, Salon Moet, St. Anna Platz 1b, 80538 München
Anmeldeschluss: Montag, 07. Mai 2007, 17:00 Uhr

local lounge Hamburg: 22. Mai 2007, ab 19 Uhr

Thema: Norddeutsche Affinerie - Ein Unternehmen der Grundstoffindustrie im Spannungsfeld zwischen Versorgungs- und Absatzmärkten
Referenten: Dr. Werner Marnette, Vorstandsvorsitzender der Norddeutschen Affinerie
Location: Hanse Lounge, Neuer Wall 19, Hamburg-City
Anmeldeschluss: Freitag, 18. Mai 2007, 17:00 Uhr

local lounge Frankfurt: 23. Mai 2007, ab 19 Uhr

Thema: Gesundheitsreform - Die Reform der Reform der Reform
Referenten: Ines Manegold, Finanzdezernentin der Universitätskliniken des Saarlandes
Location: Steigenberger Frankfurter Hof, Am Kaiserplatz, 60311 Frankfurt am Main
Anmeldeschluss: Montag, 21. Mai 2007, 17:00 Uhr

local lounge Stuttgart: 23. Mai 2007, ab 19 Uhr

Thema: Outsourcing nach Indien
Referenten: Dr. Jörg Pirron, Managing Director der Protema Unternehmensberatung GmbH
Location: Hotel am Schlossgarten, Schillerstr. 23, 70173 Stuttgart
Anmeldeschluss: Montag, 21. Mai 2007, 17:00 Uhr

Die Kunst des Net(t)workings

Lutz, Buchautor, Betreiber der Website gruendungszuschuss.de und Kopf eines bundesweiten Beraternetzwerks zu Existenzgründungen, warnt davor, Netzwerke nur als Verkaufsplattform zu sehen. „Wenn man von vorne herein Kontakte nur knüpft, um eigene Leistungen zu verkaufen, schlägt man potenzielle Partner gleich in die Flucht.“

So sind es die einfachen Regeln des menschlichen Miteinanders, die in Zeiten von Internet-Netzwerken immer noch den Erfolg ausmachen: Networking funktioniert nur auf der Basis von Sympathie und Gemeinsamkeiten, von Zuhören und Erzählen, von Hilfe anbieten und sich helfen lassen. Hinzu kommt: „Wer Net(t)working nicht mit Doppel-t beteibt, verzichtet auf einen wesentlichen Effekt“, erläutert Jürgen T. Knauf, Managing Director von Scopar – Scientific Consulting Partners.

Deshalb sollte man potenzielle Geschäftspartner, aber auch Kollegen in strategisch wichtigen Positionen im eigenen Unternehmen immer persönlich treffen, ist denn auch der Rat von Andreas Lutz. „Zum Wissensaustausch, zu Empfehlungen, zu Kooperationen und Geschäftsbeziehungen kommt es nur, wenn es menschlich Klick gemacht hat“, erklärt der Networking-Spezialist. Online-Plattformen sind dabei äußerst nützliche ergänzende Tools: Über sie können einmal persönlich geknüpfte Kontakte weiter gepflegt werden. Zudem dienen sie dazu, mit Partnern in einem ständigen Kommunikationsprozess zu bleiben. Die Netzwerke werden also kontinuierlich größer.

Spitzenhandwerk mit hölzernem Boden

Daniel Barenboim hat einen, Lang Lang auch, ebenso Keith Jarrett und Billy Joel. 1.300 konzertierende Pianisten aus aller Welt bekennen sich dazu, einen Steinway zu spielen. Wer ein solches Instrument sein Eigen nennt, gehört zur Elite der Flügelbesitzer. „Unsere Flügel machen zwar nur acht Prozent der weltweiten jährlichen Produktion aus“, erläutert Thomas Kurrer, Managing Director Steinway Hamburg, in der Hanse Lounge. „Doch erzielen wir damit 50 Prozent des Weltumsatzes.“ Über 200 Millionen Dollar setzt Steinway Musical Instruments Inc. jährlich mit dem Pianogeschäft um. Das ist etwas mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes in Höhe von rund 390 Millionen Dollar.

Gerade die elitäre Aufstellung ist das Geheimnis, warum ein Unternehmen mit einem Produkt, das 153 Jahre alt ist und sich seit 80 Jahren praktisch nicht mehr weiterentwickelt hat, ein börsennotierter Global Player sein kann. „To build the best possible piano“, hatte einst Unternehmensgründer Henry E. Steinway die Devise ausgegeben. Die gilt auch heute noch. Kein anderer Hersteller leistet sich bei der Verwendung der Hölzer für den Resonanzboden einen Verschnittfaktor von 95 Prozent. Und kein anderer Flügelbauer der Welt baut die aus 12.000 Einzelteilen bestehenden Instrumente ausgehend von der Hülle, dem so genannten Rim, von außen nach innen. Ein weitere Faktor, der den entscheidenden Unterschied ausmacht, sind die Mitarbeiter. „Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit am Standort Hamburger beträgt zurzeit 17 Jahre. Aus vielen Familien arbeitet nun schon die zweite oder gar die dritte Generation bei Steinway“, berichtet Thomas Kurrer stolz.

Die größte Herausforderung für das Traditionsunternehmen sind heute die Verschiebungen auf den Weltmärkten. Während der Absatz in den traditionellen Märkten Westeuropa und USA sinkt, steigt er in Asien – vor allem in Japan und China – stark an. Um auf diesen Märkten präsent zu sein, werden inzwischen die Zweit- und Drittmarken „Boston“ und „Essex“ in Asien gefertigt. Kurrer: „Hier setzen wir auf die frühzeitige Kundenbindung und den Mind Set: Klavier, Flügel, Steinway.“

„Könnte man neue Märkte nicht auch dadurch erschließen, indem man den Markennamen lizensieren lässt und darüber eine Produktdiversifikation erreicht?“, fragt manager-lounge-Mitglied Henk Knaupe, Geschäftsführer von Scholz & Friends Brand Affairs, nach. Dass der Markenname alle möglichen Gebrauchsgüter zieren könnte, mag sich Thomas Kurrer gar nicht erst vorstellen. „Das verwässert nur unsere exklusive Marke“.

Wenn zwei sich finden: Erfolgreiches Networken

Die CFO des größten deutschen Direktvertriebsunternehmens für Gesundheits- und Schönheitsprodukte befindet sich bei der Aktion in bester Gesellschaft. Denn weitere Chefs, die für einen Tag ihren Chefsessel zur Verfügung stellen, sind beispielsweise der Geschäftsführer der DFL, Christian Seifert, Fraport-Chef Dr. Wilhelm Bender und Rudolf Gröger, CEO von O2 Germany. Hans-Peter Canibol, Geschäftsführer des Frankfurter PE-Verlages, ist auf die Managerin aufmerksam geworden, weil sie vorlebt, dass „Erfolg im Beruf nicht abhängig davon ist, ob man Frau oder Mann ist, sondern von der Fähigkeit und dem Willen, gesetzte Ziele zu erreichen.“ Mit ihrer Teilnahme an der Aktion möchte Eva Kienle die Schülerinnen und Schüler dafür begeistern, „Verantwortung zu übernehmen und das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen“.

Web 2.0

„Das Internet wird zum globalen Dorf mit Tante Emma Laden und Dorfkneipe“, fasst Ralf Strehlau, Geschäftsführender Gesellschafter der Anxo Management Consulting GmbH die Ergebnisse einer neuen Studie zu den Möglichkeiten des Web 2.0 zusammen. Die neuen Geschäftsmodelle „verbinden die Transparenz eines Mikrokosmos mit der Anonymität der weiten Welt.“ Die Folge: Die Unternehmen verlieren zunehmend die kommunikative Führung.

Welche Chancen sich durch die zweite Generation des E-Business für Unternehmen ergeben und welche Auswirkungen auf Geschäftsmodelle, Marketing, Vertrieb, Personal und Unternehmenskommunikation zu erwarten sind, können die Mitglieder manager-lounge am 10. Mai aus erster Hand erfahren. „Web 2.0“ heißt das Thema der local lounge München. Die Anmeldung zur Veranstaltung bitte wie gewohnt über die Internetplattform vornehmen.

 

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