manager-lounge Newsletter Mai 2012

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Schmidt-Dirk

"Wille schlägt Talent"

Die Krise vergessen, in Chancen denken - wie soll das gehen? Ein Gespräch mit dem Motivationsexperten Dirk Schmidt. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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diamant

Glanzvolle Anlage - oder gruselig?

Diamanten gelten ähnlich wie Gold als wertstabil. Kein Wunder, dass die entsprechenden Anlageangebote zunehmen. Doch ist das eine gute Idee? »weiterlesen

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Hofmann-Markus

"Tun Sie was anderes!"

Sich besser und schneller zu erinnern, das möchte jeder. Nur wie? Mit neuen Reizen, sagt Gedächtnistrainer Markus Hofmann. Und erklärt, wie das genau funktioniert. »weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Wien, 15.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Krisengebiet Unternehmen - mit neuer Ordnung fit für veränderte Märkte
Referent: Dr. Michael Paul, Geschäftsführer von paul und collegen consulting

local lounge München, 15.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Burnout - Herausforderung für Unternehmen!?
Referent: Norbert Hüge, Vorstandsvorsitzender Deutscher Bundesverband für
Burnout-Prophylaxe und Prävention e. V.

local lounge Hannover, 15.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Diamanten - von der Natur zur Perfektion; Antwerpen -
geheimnisvoller Schlüssel zum Weltmarkt
Referenten: Bernd Schirmer, Nouhad Al-Achek, Oscar Léon Brethouwer (Diamentenexperten)

Hamburg, 21.05.2012, 17:45

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Thema: Das politische Gespräch
Referent: Peter Bergen, CNN-Terrorismusexperte; Moderation durch Britta Sandberg,
Ressortleitung Ausland, und Georg Mascolo, Chefredakteur, beide DER SPIEGEL

local lounge Düsseldorf, 21.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Die Welt wird weiblich - doch wem nützt das?
Referentin: Birgit Kelle, Journalistin, Verlegerin, Publizistin, Vorsitzende des
Vereins Frau 2000plus e.V., Member of the Board der New Women for Europe (NWFE)

local lounge Zürich, 22.05.2012, 18.30 Uhr

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Thema: Schluss mit Krise - denken Sie in Möglichkeiten statt in Schwierigkeiten
Referent: Dirk Schmidt, Experte für Motivation, Redner, Autor

local lounge Shanghai, 22.05.2012, 18.30 Uhr

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Thema: Rückblick, Überblick und Ausblick - 2012, das Jahr des Wechsels
Referent: Prof. Xiaobao YAN, Modern Management Center Shanghai (Think Tank China)

local lounge Berlin, 22.05.2012, 19 Uhr

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Thema: „Taten statt quaken!" - Talk auf dem karierten Sessel
Referent: Ardeschyr Hagmaier, Vortragsredner, Umsetzungscoach,
Auszeichnung internationaler Trainerpreis; Moderation durch Manfred B. Geisler

local lounge Hamburg, 24.05.2012, 17.45 Uhr

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Thema: Exklusive Führung Neubau SPIEGEL-Verlag (Hafencity Hamburg) -
Verlagshaus der Zukunft
Referentinnen: Sabine Schäfer, Mitarbeiterin SPIEGEL-Verlag, sowie Julide Kurtulus,
Innenarchitektin

local lounge Stuttgart, 24.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Lehrbuchweisheiten in der Praxis - Kaizen, KVP, Poka-Joke, Best Point,
TQM, inkl. Betriebsführung PREFAG
Referenten: Frank Bühler, Betriebsleiter, Mitglied Leitung Prefag, und Jürgen Umhang,
Werksleiter, Vorsitzender Prefag-Leitung

local lounge Frankfurt, 24.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Vorsprung durch Wissen - in jedem Kopf steckt ein Superhirn
Referent: Markus Hofmann, Gedächtnisexperte, Keynote Speaker,
Vorstandsmitglied der German Speakers Association (GSA)

local lounge Düsseldorf, 29.05.2012, 19.30 Uhr

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Thema: METAXA - eine Spirituosengeschichte zum Anfassen!
Referent: Constantinos Raptis, Masterblender
Weitere Termine: local lounge Frankfurt 30.05.2012, local lounge Hamburg, 25.06.2012

local lounge Hamburg, 30.05.2012, 19 Uhr

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Thema: Wie Sie im Kampf um die besten Talente erfolgreich sind
Referenten: Dr. Markus Baumanns, Unternehmer, Historiker, Diplomat,
Hochschulgründer, Stiftungsvorstand, sowie Dr. Torsten Schumacher,
Wirtschaftswissenschafter, Unternehmensberater, Bestsellerautor

local lounge Hannover, 06.06.2012, 19 Uhr

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Thema: Stress- und Burnoutprävention, ein Gewinn für Unternehmen
Referent: Peter Buchenau, Geschäftführer The Right Way, Autor

local lounge Berlin, 13.06.2012, 19 Uhr

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Thema: Networking kulinarisch - Spargelvariationen

local lounge Köln, 14.06.2012, 19 Uhr

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Thema: Entdecke den Ironman in dir - die Kraft der Gedanken
Referent: Slatco Sterzenbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Bestsellerautor

» Zu weiteren Veranstaltungen

"Wille schlägt Talent"

mm: Rekordverschuldung, Weltwirtschaft angeschlagen - wie schwer ist es, aktuell in Chancen zu denken?

Schmidt: Der Wunsch nach Wohlstand, Wachstum und Glück ist menschlich. Die Frage ist nur: Muss alles immer sofort sein? Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht, heißt es in China. Es ist Geduld gefragt in Richtung Nachhaltigkeit.

mm: Ist das eine Frage des Naturells?

Schmidt: Sicher ist unser Naturell ein starker Faktor unserer individuellen Persönlichkeit. Es kommt jedoch mehr auf die innere Einstellung und die eigene Motivation an. Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel absolviert zum Beispiel jedes Rennen vorab unzählige Male im Kopf und spielt alle Eventualitäten mental durch. Umso gelassener fährt er dann das Rennen wirklich. Erfolgreich sein, wenn es darauf ankommt. Das ist das Entscheidende. Mein Credo: "Gewonnen wird im Kopf. Wille schlägt Talent."

mm: Wie kann man das Denken ändern?

Schmidt: Kooperation statt Konkurrenz. Das gilt auch für die Vorgänge im Gehirn. Wer seine Ängste kennt und Schwächen akzeptiert, wird merken, dass sie im Grunde nur Hinweisschilder auf dem Weg zum Ziel sind. Sie fordern uns heraus, damit wir uns selber fördern. Wie wir die kleinen Schalterchen im Gehirn umlegen können, damit wir uns manchmal nicht selbst im Weg stehen, das vermittle ich anschaulich, überraschend und lebensnah bei meinen Veranstaltungen.

mm: Welche Rolle spielt Erfahrung dabei - erschwert oder vereinfacht Erfahrung das Umdenken?

Schmidt: Das Gehirn ist kein Porsche. Es ist ein schweres Gerät. Umdenken dauert. Aber wenn es einmal richtig in Gang gekommen ist, entwickelt es Sogwirkung zum Ziel und ist nur schwer aufzuhalten. Erfahrung ist ein starkes "can", aber kein "must". Sie hilft uns, Hindernisse auf dem Weg zum Ziel gelassener meistern zu können.

mm: Wie halten Sie das Gleichgewicht - trotz optimistischen Denkens die potentiellen "Klippen" im Hinterkopf zu behalten?

Schmidt: Andersrum. Ich habe die "Klippen" im Fokus und mein optimistisches Denken stattet mich im Hinterkopf mit Energie, Ideen und Handlungssicherheit aus, um die "Klippen" zu meistern, wenn sie mich betreffen sollten. Die meisten angstvollen Gedanken, die wir uns bewusst machen, treten in unserem Leben jedoch niemals wirklich zu Tage. Schauen Sie einmal in Ihrem Leben zurück.

mm: Vollenden Sie bitte den Satz - "Je länger die Krise dauert, um so …"?

Schmidt: ... länger haben wir Zeit, uns darüber bewusst zu werden, dass wir eigentlich gar keine Krise haben. Vor allem nicht in Deutschland. Sie gehört dazu. Sie ist Teil der globalen Evolution.

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Glanzvolle Anlage - oder gruselig?

Hamburg - Rio Tinto müsste es eigentlich wissen. Das Bergbauunternehmen will sich von seiner Diamantensparte trennen. Hohe Kosten und geringe Produktion haben dem Unternehmen den Spaß an den glitzernden Steinen verdorben. Auch Konkurrent BHP Billiton will sich von seiner Diamantmine in Australien trennen. Und dennoch umgibt Diamanten ein Glanz, wie ihn ansonsten mit Ausnahme von Gold keine Anlage verbreitet.

Denn kaum ein anderes Investment bündelt so viel Wert auf so geringem Raum. Vorausgesetzt, die Steine erfüllen die Anforderungen, die die vier Cs stellen: "carat", "coulour", "clarity" und "cut" definieren die Qualität eines Diamanten. Gewicht also, Farbe, Reinheit und Schliff. Je größer und klarer der Stein, umso teurer. Ein rentables Geschäft. De Beers, der größte Diamantenförderer der Welt, steigerte seine Profite 2011 im Vergleich zum Vorjahr nochmals. Das Ebitda - Gewinn vor Steuern - des Unternehmens stieg im gleichen Zeitraum um 21 Prozent auf 1,721 Milliarden Dollar. Und auch für die Zukunft ist das Unternehmen optimistisch, wähnt die Nachfrage aus dem Juweliersegment weiter steigend. Vor allem in Asien sind Diamanten und die daraus geschmiedeten Schmuckstücke gefragt.

Edward Sterck, Analyst bei BMO Capital Markets, rechnete daher der FTD vor, dass der durchschnittliche Preis für ungeschliffene Rohdiamanten 2012 um 9 Prozent auf 145 Dollar je Karat steigen werde. Und Brett O'Connor, Schmuckexperte und Direktor beim Auktionshaus Sothebys, sagt auf Nachfrage: "In den vergangenen sieben Jahren - mit der kurzen Ausnahme von 2008 bis 2009 - sind die Preise gestiegen." Ein ideales Umfeld für Anleger? Wenn es denn so einfach wäre.

Anders als bei Aktien, deren Wert minütlich festgestellt wird, sind Diamanten längst nicht so transparent. Das beginnt schon bei der erstmaligen Wertbestimmung. Während im Fall der Aktien die Börse diese Aufgabe fortlaufend übernimmt, treten bei Diamanten externe Sachverständige an deren Platz. Die prüfen die oben erwähnten vier Cs - und legen einen Preis fest. "Historische Preise sind eben nur einer von vielen Indikatoren der künftigen Preise für Diamanten", sagt O'Connor.

Dabei ist die Feststellung des Wertes offenbar so komplex, dass mancher davor zurückschreckt. "Ich habe mir sagen lassen, dass Pfandleiher Diamanten nicht als Sicherheit anerkennen", sagt Friedel Hütz-Adams vom Analysehaus Südwind. Um mit einem guten Verfahren hergestellte künstliche Diamanten von den echten zu unterscheiden, "braucht man eben Spezialgeräte". Und die haben Privatanleger nicht. Entsprechend rät Bernd Schirmer von der DC-Diamascorp, Abstand von "nicht-qualifizierten Fachleuten" zu halten. Im Gegenteil, die Berater sollten "Diamantäre oder börsennotiert sein oder mindestens einer Gilde angehören und langjährige Erfahrung haben".

Dazu kommt ein weiteres. Anders als im Fall von Gold kann das Angebot schnell verändert werden. Denn künstliche Diamanten sind schnell produziert. Bei über 3000 Grad Celsius und einem Druck von 50.000 Atmosphären werden die Kunststeine in knapp 80 Stunden gebacken. Noch liegt ihr Anteil am Welthandel bei 1 Prozent, schreibt Swiss Diamonds auf ihrer Homepage. Doch in zehn Jahren soll der Anteil bei 50 Prozent liegen. Und den Unterschied zwischen einem künstlichen und einem echten Diamanten finden nur Experten heraus. Das hat auch De Beers erkannt und will sich offenbar mit ihrer Investmentabteilung in aller Stille an Unternehmen beteiligen, die künstliche Diamanten herstellen.

Kein Wunder also, wenn die Meinungen über Diamanten als Anlage eher geteilt sind. Rolf Kazmaier beispielsweise gehört zu den vorsichtigen Befürwortern. "Als langfristige Wertsicherung, wenn sie der Diversifikation des Vermögens dient, sind Diamanten anzuraten", sagt der Geschäftsführer der SVA Vermögensverwaltung. Und warnt im gleichen Atemzug: "Abzuraten ist von kurzfristigen, spekulativ begründeten Käufen von Diamanten." Denn "wer die Steine zu Anlagezwecken erwirbt, darf nicht auf einen schnellen Gewinn hoffen. Obwohl die Preise für bestimmte Steinklassen angesichts der starken Nachfrage zuletzt zum Teil sogar prozentual zweistellig gestiegen sind, wird ein Privatanleger Gewinne in dieser Größenordnung schon deshalb kaum realisieren, weil die Handelsmargen in der Branche dafür zu hoch sind. Man muss also eher mit einer längeren Haltedauer rechnen." Anderen Experten reicht diese Einschränkung nicht, sie winken gleich ab.

"Die Risiken dieser Geldanlage stehen für den Laien in keinem Verhältnis zu den Chancen", sagt Markus Steinbeis, Leiter des Fondsmanagements der Vermögensverwaltung Huber, Reuss & Kollegen. "Da ist der hohe Spread zwischen An- und Verkaufspreis, die intransparente Preisbildung und die Betrugsgefahr zu nennen." Sein Urteil: "Diamanten gehören an den Hals einer schönen Frau, aber eher nicht ins Depot."

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"Tun Sie was anderes!"

mm: Superhirn - was ist das?

Hofmann: Das Superhirn, von dem ich spreche, ist anders trainiert als herkömmliche Gehirne. Jeder gesunde Mensch ist in der Lage, sensationelle Gehirnleistungen zu vollbringen. Das Geheimnis liegt neben der Motivation vor allem in der richtigen Technik. Die Mnemo-Technik verdrahtet nämlich Logik mit Emotion. Dadurch können ganze Lexika spielend abgespeichert werden - wenn man das will. Wenn man dieses Wissen dann auch bei Bedarf sicher und schnell wiedergeben kann, bzw. aus Wissen Transferwissen wird, das nenne ich dann Superhirn.

mm: Wie trainiert man das Gedächtnis?

Hofmann: Indem wir unserem Gehirn jeden Tag neue Herausforderungen stellen. Alles was anders ist als das, was Sie bisher gemacht haben, also alles, was Sie aus der Routine herausführt, Ihrem Gehirn neue Reize setzt und es zu neuen Denkmustern zwingt, ist Gehirnjogging. Wenn Sie täglich Ihre Tageszeitung lesen, ist das kein Gehirnjogging. Wenn Sie täglich Ihre gewohnte Arbeit erledigen, und sei diese auf einem noch so hohen intellektuellen Niveau, dann ist das kein Gehirnjogging. Meine Empfehlung: Tun Sie etwas anderes! Halten Sie den Text, den Sie lesen möchten, verkehrt herum. Lernen Sie ein Instrument. Durch Musik wird sowohl die rechte als auch die linke Gehirnhälfte aktiviert. Die rechte durch die Melodie, die linke durch den Takt.

mm: Und noch?

Hofmann: Eine andere Methode, Ihr Gehirn durch Musik positiv zu stimulieren: Werfen Sie Ihre Lieblings-CD ein, und dirigieren Sie das Orchester! Musik trainiert unsere beiden Gehirnhälften! Trainieren Sie Ihr Gedächtnis mit bildhaftem Denken. Verwandeln Sie Namen spontan in Bilder und kreative Assoziationen. Eignen Sie sich eine Fremdsprache an. Lernen Sie ein Gedicht oder ein Reimschema auswendig. Nehmen Sie die Mathematikbücher Ihrer Kinder oder Enkelkinder, beginnen Sie mit einfachen Aufgaben. Weg vom Routinedenken, weg von Routinehandlungen. So kann man auch mit zunehmendem Alter das geistige Niveau halten. Putzen Sie als Rechtshänder einmal Ihre Zähne mit der linken Hand, oder nehmen Sie einen neuen Weg zur Arbeit. Auch wenn Sie keine neue Sprache mehr lernen, allein das Anwenden und Umschalten zwischen zwei verschiedenen Sprachen kann Demenzprozesse im Alter um etliche Jahre verzögern. Also nicht das x-te Kreuzworträtsel lösen, sondern Denksport machen, der Sie wirklich fordert. Oder nehmen Sie all Ihre Lieblingsbücher, und lernen Sie deren Anfangssätze auswendig. Die Magie des Anfangs. Die Magie der Neurogenese, der Neuproduktion von Nervenzellen, die Sie damit in Ihrem Gehirn in Gang setzen. Wichtig ist: Gehirntraining ist immer Individualtraining. Nur was uns fordert und neu ist, macht uns stark.

mm: Wie sehr lässt sich die Gedächtnisleistung steigern?

Hofmann: Unsere Gedächtnisleistung ist im Prinzip unbegrenzt. Wir müssen nur wieder lernen zu lernen. Das funktioniert mit den richtigen Techniken. Diese nutzen alle Bereiche des Gehirns. Sowohl die logischen als auch die emotionalen. Innerhalb von nur zwei Stunden kann die Gedächtnisleistung schon verdoppelt werden. Das muss man am eigenen Leib spüren, dass das tatsächlich funktioniert. Am besten natürlich in meinen Vorträgen und Seminaren.

mm: Wie anstrengend, wie aufwendig ist das? Lässt sich das zum Beispiel abends erledigen?

Hofmann: Gar nicht anstrengend! 10 Minuten täglich reichen vollkommen aus. Hier spreche ich immer vom Prinzip der minimalen Kontinuität. Stellen Sie sich das Gehirn wie einen Muskel vor. Wenn Sie es nicht trainieren, nehmen die geistige Flexibilität und die Merkfähigkeit ab. Sie müssen einfach Ihre grauen Zellen regelmäßig trainieren und sich jeden Tag neuen gedanklichen Aufgaben stellen. Auf dem Weg zur Arbeit, in der Pause oder nach dem Abendessen, 10 Minuten reichen. Sie müssen es nur tun.

mm: Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?

Hofmann: Neben der Technik spielt vor allem Motivation eine große Rolle. Wenn Sie keine Lust auf Lernen haben und die Motivation in den Keller geht, dann können Sie mit den besten Techniken lernen, es wird nur eingeschränkt funktionieren. Es kommt vor allem darauf an, ob Sie WOLLEN. Wenn die Einstellung und somit die Motivation stimmt, kann sich jeder grundsätzlich ALLES merken. In meinen Vorträgen und Seminaren lege ich den Grundstock für ein perfektes Gedächtnis. Wenn man einmal gesehen hat, dass man sich 100 Einzelinformationen spielerisch im Kopf gemerkt hat, dann hat man auch die Motivation, weiter am Ball zu bleiben.

mm: In Anzeigen steht, dass man nur 10 Prozent des Potentials des Gehirns nutzt - gehen Sie d'accord?

Hofmann: Ich bin der Meinung, dass wir sogar noch weit weniger nutzen. Stellen Sie sich vor, mit welchem gigantischen Potential wir auf die Welt gekommen sind. Je nachdem in welchem Teil der Welt wir geboren wurden, hat uns die Umwelt in eine gewisse Richtung gelenkt. Ein Aborigine kann Fährten lesen, ein Mongole kann reiten, ein Michael Jackson wurde mit Musik groß und ein Deutscher kann Wurzel ziehen. Letztendlich sind wir in der Lage, alles zu können. Es kommt darauf an, welche Potentiale durch Erziehung, Umwelt, Nachahmen wachgeküsst wurden.

mm: Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Eselsbrücke?

Hofmann: Hab ich vergessen! :-)

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