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manager-lounge Newsletter April 2008

Erweitern Sie das Netzwerk! Direkt zur manager-lounge

+++ 1. manager-lounge Cup 2008 +++

0 Sie sind golfbegeistert und scheuen keinen Wettbewerb? Dann stellen Sie Ihr Können unter Beweis und werden Sie Mitspieler des 1. manager-lounge Cups! Nehmen Sie an unserem traumhaften Golf-Wochenende im Sport & SPA Ressort A-ROSA am Scharmützelsee teil und genießen Sie das Spiel auf drei fantastischen 18-Loch-Plätzen, gutes Essen und interessante Gespräche in herrlichem Ambiente.
Informieren Sie sich hier und melden Sie sich gleich an.

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manager-lounge: Neue Veranstaltungsreihe und verbessertes Onlineangebot

Lampe In regelmäßigen Zeitabständen bauen wir das Leistungsangebot unserer Online-Plattform und unserer Veranstaltungsreihen aus, um Ihnen ein noch besseres, nachhaltigeres und qualifizierteres Führungskräftenetzwerk in Deutschland, Europa und weltweit zu bieten. Lernen Sie die Neuigkeiten hier kennen. >>weiterlesen

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Harvard-Artikel im Fokus: Erfolgreich und glücklich

WORK-LIFE-BALANCE: Wer sein Leben auf ein einziges Ziel ausrichtet, ist oft - trotz großer Erfolge - nicht wirklich zufrieden. Das Kaleidoskop-Modell bietet Managern einen Weg zu bleibendem Erfolg. >>weiterlesen

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Uhingen: Keine Rente mit 70 für Dr. Hundt

Dr. Hundt Als Aufsichtsratsvorsitzender bei Allgaier sowie dem VfB Stuttgart und als Arbeitgeberpräsident absolviert Dieter Hundt bis heute einen 16-18 Stundentag. Anläßlich eines business breakfasts der manager-lounge gab er Auskunft darüber, was ihn in seiner Karriere angetrieben hat und welche Themen ihn noch immer beschäftigen. >>weiterlesen

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Auf dem Dreimastschoner von Hamburg nach Helgoland

segeln ... Wie schon im vergangenen Jahr traf sich auch im Mai diesen Jahres eine unerschrockene Anzahl an manager-lounge Mitglieder zum Segeltörn auf hohe See. Vier Tage lang bewährten sich die Führungskräfte an Bord eines Dreimastschoners in den Weiten der Nordsee, bei strahlendem Sonnenschein und ruhiger See! >>weiterlesen

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Stuttgart: Wer hat das Zeug zum Topmanager?

ll Stuttgart Was haben Managerpersönlichkeiten wie Bill Gates, Dieter Zetsche oder Josef Ackermann gemeinsam? Geschäftsführer MCR Network Gunnar Thomé nahm als Gastredner der manager-lounge die Qualitäten von Spitzenführungskräften unter die Lupe. >>weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Stuttgart: 12.06.2008, 18 Uhr

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Thema: Betriebsführung Ritter Sport
Referent: Herr Michael Gahbauer, Geschäftsführer Vertrieb der Alfred Ritter GmbH

local lounge München: 17.06.2008, 19 Uhr

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Thema: Saudi Arabia - Infrastructure Market & Trends
Referent: Herr Dirk Backhaus, Executive Vice President & CFO Siemens Ltd., Saudi Arabia

local lounge Berlin: 18.06.2008, 19 Uhr

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Thema: Medien und Unternehmen - eine schwierige Beziehung
Referent: Dr. Wolfgang Kaden, Volkswirt und ehem. Chefredakteur Der Spiegel und manager magazin

local lounge Shanghai: 19.06.2008, 18.30 Uhr

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Thema: Win-Win Partnership Germany and China
Referent: Prof. Xiang Bing, Dean of Cheung Kong Graduate School of Business, Dr. Ingo Beyer von Morgenstern, Managing Director of McKinsey Asia for High Tech, Mr. Huang, Xiao Guang, President of Citibank China

local lounge Düsseldorf: 26.06.2008, 19 Uhr

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Thema: Wirtschaftlicher Aufschwung schützt nicht vor Risiken
Referent: Frederik C. Köncke, Leiter von Aon Crisis Management Deutschland

local lounge Frankfurt: 14.08.2008, 19 Uhr

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Thema: Professionell auftreten vor Presse & Mitarbeitern
Referent: Dr. Stefan Wachtel, Coach bei ExpertExecutive und Executive Coach einer zweistelligen Zahl von DAX 30-Vorständen

manager-lounge: Neue Veranstaltungsreihe und verbessertes Onlineangebot

Anfang Juni haben wir wieder eine Reihe von neuen Leistungen auf unserer Online-Plattform für Sie freigeschaltet, damit Sie sich noch besser mit für Sie interessanten Mitgliedern veknüpfen können, über Neuigkeiten in Ihrem Netzwerk problemloser informiert werden und wesentlich einfacher im Wissensnetzwerk navigieren und partizipieren können. Zudem haben wir eine neue Führungskräfte-Seminarreihe, manager-lounge knowledge, ins Leben gerufen, die Ende Oktober mit dem Thema „Führen in unsicheren Zeiten“ starten wird.
Ziel von manager-lounge knowledge ist es, Expertise und Austausch für Führungskräfte mit hohem Praxisbezug und nachhaltigen Lösungsansätzen zu bieten. Den Mitgliedern der manager-lounge wird in einer exklusiven Runde und unter Anleitung von erfahrenen Moderatoren die Gelegenheit gegeben, sich untereinander und mit praxiserfahrenen Konzernmanagern, Unternehmern und kompetenten Beratern über ‚Best Practices’ wichtiger Managementfragen auszutauschen und dabei voneinander zu profitieren.

Thema unserer ersten Veranstaltung am 30. Oktober ist „Führen in unsicheren Zeiten: Integrations- und Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten“. Inhaltlich vertiefend heißt dass, das heutzutage im Management nichts so sicher ist, wie der Wandel. Das innovative Produkt ist im Zeichen der Globalisierung schon morgen ein Ladenhüter, das erfolgreiche Unternehmen wird übermorgen gekauft, und die Organisation wieder einmal angepasst. ‚Veränderung’ ist das Zauberwort. Und jede Führungskraft ist gefordert, auch in solchen Zeiten der Unsicherheit den richtigen Weg nicht nur zu finden, sondern diesen auch Mitarbeitern und Kollegen zu vermitteln.

Experten zu Kernbereichen von Veränderungsprozessen wie M&A, Organisationsänderungen, Nachfolgeregelungen, Umstrukturierungen u.ä. vermitteln dabei ihr Know-How verbunden mit einem intensiven Austausch der Erfahrungen der max. 35 Seminarteilnehmer selbst. Dazu nutzt diese moderierte Tagesveranstaltung reale „Case Studies“, kombiniert so Expertise mit Erfahrung und aktiviert den Netzwerkgedanken der manager-lounge. Melden Sie sich jetzt auf der Online-Plattform als Teilnehmer an.

Die Online-Neuerungen

Den Netzwerkengedanken aktivieren, bzw. Impulse dafür geben, wollen wir auch mit unseren Online-Neuerungen, die seit kurzem auf der Homepage zu finden sind. Damit können Sie sich noch besser mit für Sie interessanten Mitgliedern verknüpfen, werden über Neuigkeiten in Ihrem Netzwerk problemloser informiert und können wesentlich einfacher im Wissensnetzwerk navigieren und partizipieren.

  1. Konkret bedeutet das, dass wir Ihnen mit Hilfe des neuen, alle 14 Tage per Email versandten Netzwerkupdates für Sie relevante Mitglieder aus der manager-lounge vorstellen und Sie über Wissenswertes aus Ihren Themengebieten und eingetragenen local lounges informieren:
    • Vorstellung eines „Mitglieds im Fokus“
    • Anmeldungen für Veranstaltungen in Ihrer local lounge
    • Ihre nächsten Termine
    • Neu-Anmeldungen in einem Ihrer abonnierten Foren
    • Vorstellung eines Mitglieds aus Ihrer Branche
    • Ihre neuen Nachrichten, zu bestätigenden Kontakte und die nächsten Geburtstage Ihrer bestätigten Kontakte
  2. Damit Sie unsere einmalige Ressource des „Wissensnetzwerks“ noch besser nutzen können, haben wir die Forenstruktur übersichtlicher und zugänglicher gestaltet:
    • Orientieren Sie sich besser durch die Anordnung der Forenthemen als Übersicht
    • Navigieren Sie direkt über die verlinkten Überschriften in das jeweilige Forum
    • Finden Sie Mitglieder mit den gleichen Themenschwerpunkten durch Forenlisten
    • Laden Sie Ihre Kontakte in Ihre Foren ein, bilden Sie Wissenscluster
    • Im persönlichen Profil unter „Mitgliedschaft in folgenden Foren“ können Sie Ihre Einstellungen dazu einsehen und ändern
  3. Sehen und gesehen werden: Aktuelle Ansichten aus den local lounges mit der Fotowand. Eindrücke unserer Veranstaltungen, von Berlin über Barcelona bis Shanghai.

Weitere Informationen diesbezüglich geben wir Ihnen auch gern per Mail oder telefonisch unter 040-38080500. Schauen Sie sich die Veränderungen an und testen Sie es! Wir arbeiten kontinuierlich daran, Ihnen ein noch besseres, nachhaltigeres und qualifizierteres Führungskräftenetzwerk in Deutschland, Europa und weltweit zu bieten.

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Harvard-Artikel im Fokus: Erfolgreich und glücklich

Viele erfolgreiche Menschen sind unzufrieden. Die Autoren untersuchten deshalb, was erfolgreiche und zugleich zufriedene Manager anders machen. Aus diesen Erkenntnissen entwickelten sie ein Modell für nachhaltigen Erfolg. Die Idee: Die Autoren fanden heraus, dass erfolgreiche Manager ihre Aufgaben und Erfolgserlebnisse ähnlich anordnen wie die Bilder in einem Kaleidoskop. Das Modell: Sie identifizierten die vier Lebensbereiche Glück, Leistung, Bedeutung und Vermächtnis. Jeder dieser Kategorien werden positive Erlebnisse und Erfolge zugeordnet. Lücken in diesem Erfolgskaleidoskop weisen auf mögliche Defizite in bestimmten Lebensbereichen hin. Zeit und Energie können nach dieser Analyse so umverteilt werden, dass kein Lebensbereich zu kurz kommt. Das setzt voraus, dass Manager lernen, sich bewusst Grenzen zu setzen, und nicht endlos nach mehr Leistung, Erfolg oder Anerkennung streben.

Den vollständigen Harvard-Artikel erhalten Sie durch Klick auf das Logo.

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Uhingen: Keine Rente mit 70 für Dr. Hundt

Als der Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt im vergangenen Jahr aus den eigenen Reihen dazu gedrängt wurde, auch weiterhin den Spitzenposten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) zu bekleiden, gab es für den schwäbischen Unternehmer eigentlich keine Alternative. Trotz der damit verbundenen hohen Arbeitsbelastung und dem Terminstress war es für den fast 70jährigen Hundt letztlich eine Ehren- und Disziplinfrage, sich dem Ansinnen nach einigem Widerstand nicht grundsätzlich zu versperren.

Dabei war das Jahr 2007 eher dafür gedacht, die zwei wesentlichen Felder seiner Tätigkeiten, BDA und Allgaier, abschließend zu bestellen, um den Nachfolgern wohl geordnete Wirkungsstätten zu hinterlassen.
Nun ist er 2008 noch immer BDA-Präsident, und über seine Tätigkeit als Aufsichtsratchef beim schwäbischen Automobilzulieferer urteilt er selbst: „Ich bin wahrscheinlich ein etwas aktiverer Aufsichtsratsvorsitzender, als meine Vorgänger es für mich waren“. Von einem abnehmenden Arbeitspensum, oder gar Ruhestand ist Dieter Hundt also weit entfernt, und es scheint ihm auch sehr recht so zu sein.

Neben Disziplin und Entschlossenheit, sei es die Freude an den Aufgaben, die ein wichtiges Erfolgskriterium für die eigene Karriere darstellt, so Hundt vor den Mitgliedern der manager-lounge. Ein gutes Beispiel dafür sei seine langjährige Verbandstätigkeit, die ihm zwar immer ein großes Arbeitspensum abverlangte, aber gleichzeitig auch eine sehr spannende Zeit an der wirtschaftlichen und politischen Schlagader des Landes bescherte. Umso bedauerlicher sei es, dass es in der Nachfolge im Verbandswesen, aber auch sonst im außerberuflichen Engagement der Manager von heute oftmals trübe aussähe, da zu viele Jungmanager vor allem ihren individualisierten Bedürfnissen nachgingen und nur schwer für gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu gewinnen wären.

Führungskräfte sollten sich in Verbänden engagieren

Allerdings, so Hundt, würden solches außerberufliches Engagement vielfach auch strukturell erschwert: Aufstiegschancen in politischen Parteien seien meist in Abhängigkeit zu der geleisteten (oft jahrelangen) Basisarbeit wie „Plakate-Kleben“ und „Flugblätter verteilen“ zu sehen. Quereinsteiger, zumal beruflich engagierte, hätten es schwer. Eine Folge davon sei, dass die heutige Politikerkaste die Wirkungsweise von Unternehmen meist nur aus zu großer Entfernung kennengelernt hätte. Ein kaum zu überschätzendes Defizit.

Dennoch sei es an der heutigen Generation der Führungskräfte, sich diesem Missstand zu stellen und Lösungen dafür zu erarbeiten. Und das ginge nun mal vor allem über Engagement in Verbänden und Interessenvertretungen. Sicher, die Arbeitsbelastung in Führungspositionen sei zwar hoch, aber es ist für Hundt eine Frage des „Wollens“ und der „Priorisierung“. „Man muss Freude an solchen Aufgaben haben und auch bereit sein, Opfer dafür zu erbringen“, so Hundt. 80 Arbeitsstunden in der Woche seien die Regel, manchmal sogar bis zu 100, was selbstverständlich die Zeit für Aktivitäten mit Freunden und die Familie einschränke. In seinem Fall habe sich der Freundeskreis dem „Diktat“ der Hundt’schen Tätigkeiten gebeugt und stimme Wochen, manchmal Monate im Voraus gemeinsame Treffen wie Abendessen und Radeltouren über das Sekretariat ab. Viel Raum für Wochenendaktivitäten oder gar Spontaneität bliebe da nicht, „aber“, so der BDA-Präsident, „die Aufgaben und die Herausforderungen sind die Opfer wert“.

Neben dem mangelnden außerberuflichen Engagement, zeigt sich der BDA-Präsident aber von der leistungsbereiten jungen Generation begeistert. Allen voran vom eigenen Sohn, der zwar dem Studiengang des Vaters, Maschinenbau, nach drei Semestern den Rücken zudrehte, aber schließlich mit einem Multimediaunternehmen in Stuttgart eine glänzende Karriere machte. „Die eindeutig richtige Entscheidung“, attestiert der stolze Vater, „man muss seinen eigenen Kopf haben, und die Ideen dann mit Verve umsetzen. Der Erfolg kommt dann von ganz alleine.“

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Auf dem Dreimastschoner von Hamburg nach Helgoland

Das Einschiffen auf dem Dreimastschoner „Pedro Doncker“ in Hamburg, fand bereits am Mittwochabend vor dem verlängerten ersten Maiwochenende statt. Nach alter Tradition wurde jeder der 20 Teilnehmer durch die Besatzung per Vornamen begrüßt, worauf es jedem Mitsegler freistand - nach Kabinenvergabe und Gepäckverstauung - sich zum letzten Landgang vor dem morgendlichen Auslaufen in Hamburg St. Pauli ein persönliches Bild von Europas zweitgrößten Hafen zu machen.

Dergestalt um einige nächtliche Erfahrungen bereichert, fand sich zum „Leinen los“ am nächsten Morgen eine illustre Segelpartie zusammen. Vom unerfahrenen Segelneuling bis hin zum sturmerprobten Seemann, wie Harald Ender von Equity Consulting Interims Management, der bereits zu Beginn des Törns von diversen Segelerlebnissen zu berichten wusste, von der stürmischen deutschen See bis hin zur Umrundung des sagenumwobenen Kap Horn.

Viele persönliche Gespräche und das vorabendliche Kennenlernen ließ unter den Mitseglern an Bord bereits beim Passieren des traumhaften Panoramas von Hamburgs elegantem Elbvorort Blankenese eine vertraute Stimmung aufkommen. Vom ersten Segeltag an hatte Frau Kapitän Ihre beiden Skipper gut im Griff, so dass sich der elegante Schoner stetig die Elbe stromabwärts in Richtung hoher See bewegte.

Dann hieß es rauf auf den Ausguck, ran an die Takelage und Segel setzen. Rasante Windgeschwindigkeiten, wie am Abend vorher in vielen Erzählungen der Mitglieder kolportiert, ließen aber leider auf sich warten. Nicht mal ein leichte Brise wehte, als sich das Schiff der deutschen Bucht näherte - die Sonne schien und das Wasser war glatt.

Schnell war klar: das Wetter wird sich wohl halten - womit das Arbeitsmaß für die Mitsegler an Bord vergleichsweise überschaubar war und zunächst die Sonnenliegen guten Gewissens herausgeholt werden konnten. So richteten sich die sonst so stressgeplagten Manager rasch in der nicht ganz unkomfortablen Situation ein: Die traumhaft, langsam vorbeiziehende Elblandschaft vor Augen, einen kühlen Drink in der Hand und ein interessantes Zwiegespräch mit dem neugewonnenen „Mannschaftskollegen“ führend. So hatte jeder Mitsegler nach und nach sein persönliches Refugium an Bord gefunden, samt vertiefter Diskussionen, die dank der Entschleunigung mit großer Intensität geführt wurden. Keine Handys, keine Laptops, keine Terminkalender - nach einem kurzen Besuch von Cuxhafen waren die Segler auf der ruhigen Nordsee mit sich und der Welt im Reinen.

Das nächste Ziel war schließlich Helgoland, wo angelegt und „Landurlaub“ gegeben wurde. Das Angebot, ein wenig festen Boden unter die Füssen zu bekommen, sowie mehr als 12 Meter auf einer geraden Linie marschieren können, wurde gerne angenommen - Noch lieber kehrte die Mannschaft aber nach dem kurzen Landgang zum Schoner zurück - Die Entschleunigung und kontemplativen Stimmung auf den Weiten der Nordsee hatte es allen angetan.

Der Langen Anna auf Helgoland den Rücken kehrend, sollte Glücksstadt das nächste Ziel werden - was aber durch den dort versandeten Hafen verhindert wurde. Stattdessen musste bei starker Strömung im freien Wasser geankert werden. Durch die unmissverständliche Ansage von Frau Kapitän motiviert („alle Mann zur Nachtwache einteilen lassen“), waren die Manager innerhalb kürzester Zeit im Zwei-Stunden-Rythmus zu den Wachposten eingeteilt. Radar, GPS, Dienst an der Ankerkette - alle Faktoren mussten die Mitglieder im Blick behalten. Die dabei entstandenen Zwiegespräche mit den zugeteilten Mitseglern auf der Nachtwache produzierten eine besondere Atmosphäre, mitten in der Nacht auf hoher See.

So wurde am letzten Tag, an dem die Pedro Doncker zurück gen Hamburg schipperte, die Quintessenz nicht nur dieses Clubangebotes einvernehmlich gebildet: Als Führungskräfte in verantwortlichen Positionen sitzen alle Mitglieder der manager-lounge „in einem Boot“ und können daher aus den Erfahrungen und der jeweiligen Expertise der anderen Mitglieder lernen und profitieren.
Gerade in den persönlichen Begegnungen - nicht nur im Rahmen von themenbezogenen Veranstaltungen wie den local lounges - kann das dafür notwendige Vertrauen zwischen den Mitgliedern und der nachhaltige Kontakt aufgebaut werden. Und das klappt am besten, wenn man sich stressfrei, in anregender Atmosphäre und mit Freude und Spass an der Sache zusammenfinden kann - zum Beispiel als Mannschaftsmitglied auf einem Dreimastschoner in der Nordsee!

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Stuttgart: Wer hat das Zeug zum Topmanager?

Sie ernten Bewunderung, aber häufig auch Missgunst und Neid: Die 1000 Topmanager der Welt sind eine Riege für sich. Doch wer schafft es in diesen exklusiven Zirkel, in den Olymp des Managements? Kann es für dieses Karriereziel überhaupt Patentrezepte geben? Headhunter Gunnar Thomé von der Personalberatung MCR Network in Landau hat darüber mit Mitgliedern der manager-lounge Stuttgart diskutiert.

Neugierig hörten ihm in Stuttgart mehr als 35 Manager zu - nicht zuletzt, um für sich selbst zu prüfen, ob sie nicht vielleicht zu Höherem berufen sind. Das erste Ausschlusskriterium ließ die meisten jedoch gleich zusammenzucken. "Mit 40 ist Schluss", sagt Thomé klar und deutlich. Sprich: Wer es bis dahin nicht in die Vorstandsriege geschafft hat, erreicht dieses Ziel erfahrungsgemäß später nur noch selten.

Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, schränkt Thomé ein. Doch ein Blick auf die Lebensläufe verschiedener Topmanager lässt schnell erkennen, was er meint. Herbert Hainer, Vorstandschef von Adidas, hatte im Alter von 42 seinen ersten Vorstandsposten inne. Der ehemalige Metro-Chef Hans-Joachim Körber war mit 40 Jahren Vorstand, Jochen Zeitz schaffte es bei Puma sogar im zarten Alter von 31 zum Vorstandsvorsitzenden.

"Sie alle waren mal klein, aber auch zu diesem Zeitpunkt etwas Besonderes. Sie waren immer erfolgreich, hatten schon in der Schule sehr gute Noten und haben ihr Studium schnell durchgezogen", erläutert Thomé weiter.

Aktenstudium um 5 Uhr morgens

Oder man sei im Sport oder im Musizieren ganz vorne mit dabei, vielleicht auch in beiden Bereichen. Unzählige spätere Topmanager können auf erfolgreiche Karrieren im Schwimmen oder Laufen, im Fußball oder Fechten zurückblicken.

Viele von ihnen musizieren auch, manche sogar sehr medienwirksam, etwa Daimler-Chef Dieter Zetsche, der durchaus mal die Geige auspackt. Was das bedeutet? Nicht, dass man sportlich oder musikalisch sein muss, um ganz oben mitzuspielen, sondern dass diese Leute die Intelligenz, die Energie und den Willen dazu haben und in jedem Lebensbereich hohe Ansprüche an sich stellen.

Ein Topmanager, fasst Thomé zusammen, behält die Kontrolle über wichtige Entscheidungen bei sich, kann gleichzeitig gut delegieren und ist kein Einzelkämpfer. Er kennt die Balance zwischen Einmischen und Gewähren lassen. Er kann begeistern und brennt selbst für die Sache, er behält die Bodenhaftung, er dominiert statt zu kuscheln, weiß jedoch gleichzeitig, mit welchen Wölfen er auf dem Weg nach oben heulen muss.

Exklusive Seilschaften

Er ist ein Kämpfer und Stratege, er kann tricksen, ohne dass man ihn dabei ertappt, gleichzeitig beherrscht er die Spielregeln des Fairplay, ist sympathisch und weiß sich zu inszenieren. Und er ist ein Mann - sehr zur Enttäuschung der anwesenden Managerinnen. "Es tut mir leid, aber von 500 Topleuten in Deutschland sind nun mal 96 Prozent Männer", entschuldigt sich Thomé.

Er wagt einen Erklärungsversuch mit den Seilschaften, die jeder spätere Spitzenmanager schon früh zu bilden wisse, und verweist in diesem Zusammenhang auch auf andere Gegebenheiten, die die Spitzenleute teilen. "Von fünf Vorständen sind vier aus sogenannten guten Häusern, sprich der Vater war schon Vorstand oder Unternehmer, und die Familie hat Geld und enge Verbindungen in die Wirtschaftswelt." Ausnahmen wie den Ex-Siemens-Chef Klaus Kleinfeld, dessen Vater Werftarbeiter war, bestätigten auch hier die Regel.

Dazu passt, dass Topführungskräfte sich gerne mit ihresgleichen umgeben und bedeutende Menschen persönlich kennen. Thomé ruft den Zuhörern das Bild von Utz Claassen und Gerhard Schröder oder von Dieter Zetsche und Angela Merkel vor Augen, aber auch den exklusiven Zirkel "Similauner", dem nur 15 deutsche Spitzenmanager angehören und in den eine normal sterbliche Führungskraft nie hineinkommen würde.

"Topmanager entwickeln sich im Umfeld von Topmanagern. Sie messen sich aneinander, wetteifern miteinander. Das funktioniert jedoch nur, wenn sie mit den Besten zusammen sind."

Angeregt wird hernach im Kreis der anwesenden Führungskräfte diskutiert. Sind die Spitzenleute nicht irgendwie Klone? Und ist die Liste ihrer Attribute nicht unvollständig? "Ja", schränkt Thomé ein. "Es gibt nur gut 500 Spitzenstellen. Eine gehörige Portion Glück gehört wohl auch dazu, auf solch einen Posten zu kommen."

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