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manager-lounge Newsletter Juli 2012

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Rechnungen einsehen: Für alle in Anspruch genommenen Leistungen (Veranstaltungen, Jahresmitgliedschaft) werden automatisch Rechnungen erzeugt. Auf dieser Seite Home>Mitgliedschaft>Rechnung finden Sie Ihre Rechnungen - zur Ansicht, zum Ausdrucken oder zum Speichern auf Ihrem PC. Ein Tipp: Die Beiträge sind in der Regel steuerlich absetzbar. »mehr

Die Clubangebote der manager-lounge: Neben zahlreichen Veranstaltungen bietet die manager-lounge ihren Mitgliedern auch interessante Workshops und Seminare sowie freizeitorientierte Clubangebote an. Nutzen Sie die besondere Atmosphäre auch, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Zu finden unter Veranstaltungen > Clubangebote.
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Schumacher-Baumanns

Der ewige Kampf um Talente

Die besten Mitarbeiter zu finden und zu halten; das ist weit mehr als das Winken mit hohem Gehalt oder eindrucksvollem Titel. Gerade Mittelständler können dabei punkten, sagen Dr. Torsten Schumacher und Dr. Markus Baumanns. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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Hartung-Juergen

"Freizügige Nutzer"

Soziale Medien wie Facebook sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Eine Bereicherung - und doch auch voller Fallstricke. Denn die Menschen sind zu freizügig im Umgang damit. Was das für Probleme machen kann, erklärt Anwalt Jürgen Hartung. »weiterlesen

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Ewers-Daniel

Entfesseln statt Fesseln

Routine tötet die Kreativität in Unternehmen - und damit den Unternehmergeist. Schluss damit, fordert Unternehmensberater Daniel Ewers im Interview. »weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Shanghai, 10.07.2012, 18.30 Uhr

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Thema: Ein deutscher Chinese in Paris - von Siemens zu Lafarge. Ein Erfahrungsbericht
Referent: Prof. Dr. Fanchen Meng, Group VP, Head of Strategy Asia at Lafarge Group

Gütersloh, 13.07.2012, 17 Uhr

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Thema: Erfolgscase Mohn Media - "Wachstum in einem schrumpfenden Markt"
inkl. Druckereiführung
Referent: Markus Schmedtmann, Mitglied des Vorstandes arvato AG (Bertelsmann)

local lounge Nürnberg, 18.07.2012, 19 Uhr

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Referent: Dr. Arno Balzer, Chefredakteur manager magazin

local lounge München, 18.07.2012, 19 Uhr

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Thema: Vorsprung durch Wissen - in jedem Kopf steckt ein Superhirn
Referent: Markus Hofmann, Gedächtnisexperte, Keynote Speaker,
Vorstandsmitglied der German Speakers Association

local lounge Stuttgart, 19.07.2012, 19 Uhr

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Thema: Führungsstark im Wandel - wie Sie schwierige Veränderungen
erfolgreich umsetzen
Referent: Alexander Groth, Bestsellerautor, Leiter Mastermodul
Leadership Universität Stuttgart, Lehrbeauftragter BWL-Fakultät Universität Mannheim

local lounge Frankfurt, 14.08.2012, 19 Uhr

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Thema: Wie Sie im Kampf um die besten Talente erfolgreich sind
Referenten: Dr. Markus Baumanns, früher Geschäftsführer Bucerius Law School;
Dr. Torsten Schumacher, Unternehmensberater; beide Gründer und Gesellschafter von schumacher&baumanns. the company companions

local lounge Berlin, 15.08.2012, 19 Uhr

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Thema: Live Hacking - so brechen Hacker in IT-Netze ein
Referent: Sebastian Schreiber, Geschäftsführer SySS GmbH

local lounge Hamburg, 16.08.2012, 19 Uhr

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Thema: Führen in Extremsituationen - Management jenseits der Zertifizierung
Referent: Olaf Hinz, Management-Berater, ehemaliger Büroleiter von Peer Steinbrück

local lounge Zürich, 21.08.2012, 18.30 Uhr

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Thema: Stress- und Burnoutprävention - ein Gewinn für Unternehmen
Referent: Peter Buchenau, Geschäftsführer The Right Way, Autor

Hamburg, 27.08.2012, 17.45 Uhr

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Thema: Erfolgsmodell der ältesten Direktbank Deutschlands - der PSD Bank
Referenten: Dieter Jurgeit, Vorsitzender PSD Bank; Uwe Seeler, ehemaliger Fußballprofi

local lounge Berlin, 28.08.2012, 18.30 Uhr

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Thema: Talk auf dem karierten Sessel
Referenten: Emilio Paolini, Vorsitzender Piratenpartei Bezirksversammlung
Berlin-Spandau; Christiane Schinkel, stellv. Vorsitzende Landesverband Berlin der Piraten;
Moderation: Manfred B. Geisler

local lounge Düsseldorf, 28.08.2012, 18.30 Uhr

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Thema: Rechtssicher durch Social Media
Referent: Dr. Jürgen Hartung, Partner der Sozietät Oppenhoff & Partner

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Der ewige Kampf um Talente

mm: Wird beim Thema Talente nicht übertrieben?

Schumacher: Definitiv nicht. Es ist schon heute einer der wichtigsten Engpässe für die meisten Unternehmen. Weniger als 30 Prozent aller europäischen Unternehmen sind von Anzahl und Qualität der Nachwuchsfach und -führungskräfte in  ihren eigenen Reihen überzeugt. Demographische Faktoren und die viel zu schleppend verlaufende Integration von internationalen Top-Arbeitskräften werden diesen Trend in den kommenden Jahren verschärfen. Wir erleben eine der Auswirkungen dieses Befunds jeden Tag: Die kritischen und strategischen Themen sind auf viel zu wenige fähige Schultern verteilt.

mm: Und Geld - ist das nicht das probate Lockmittel?

Baumanns: Es ist wissenschaftlich zig-fach belegt, dass die Besten im Geld keinen Motivator sehen. Schlechte Bezahlung wirkt sich negativ aus, aber der Umkehrschluss gilt eben nicht. Für die Besten der Generationen Y und Z werden Geld und Status noch unwichtiger. Was zählt, sind spannende Projekte voller Sinn, Chancen der persönlichen Weiterentwicklung und flexible Arbeitsmodelle. Das hat eine gerade erschienene Studie der Stiftung Neue Verantwortung eindeutig belegt, an der wir mitgewirkt haben.

mm: Wie sollen Mittelständler mithalten?

Schumacher: Nicht nur mithalten, sondern einen unschätzbaren Wettbewerbsvorteil aktiver nach außen tragen: weniger Bürokratie, schnellere Entscheidungen, persönlicheres Umfeld, keine Überreglementierung, Sinnhaftigkeit des Produktes, das wir verkaufen. Genau wegen dieser Punkte gibt es ja seit einigen Jahren eine "Flucht aus Konzernen". Dort wird von "Unternehmertum im Unternehmen" gefaselt und gleichzeitig muss jede mittlere Ausgabe von drei Vorgesetzten abgesegnet werden. Die Folgen: Leistungsträger wandern ab zu mittelständischen Unternehmen - oder in die Selbständigkeit - und der Rest schwankt zwischen innerer Kündigung und Zynismus.

mm: Wie können Aufgaben locken?

Schumacher: Mögliche Aufgaben konkret und anfassbar im Auswahlverfahren vorstellen - und zwar idealerweise von denjenigen, die in den letzten sechs bis zwölf Monaten neu ins Unternehmen gekommen sind. Sie sind die glaubwürdigsten Botschafter und nicht der Senior Vice President HR.

mm: Wie definieren wir "Talent"?

Baumanns: Talente sind nach unserer Lesart - und eigener praktischer Führungserfahrung - Menschen, die notorisch neugierig sind. Sie sind leistungsorientiert und denken übergreifend, das bedeutet, über thematische Grenzen/Disziplinen hinweg. Sie wollen Verantwortung und verfügen über hohe soziale und kommunikative Fähigkeiten..

mm: Und wie halte ich diese Talente?

Baumanns: Ein weites Feld. Die wichtigsten drei Zutaten: Erstens, regelmäßig professionelles Feedback geben. Es gibt keinen besseren Weg, um kontinuierlich zu lernen. Zweitens, von Zeit zu Zeit die gegenseitigen Erwartungen abgleichen. Und drittens, an den entscheidenden Stellen Wertschätzung zeigen. Der Wunsch danach ist in keinem Kulturkreis so hoch wie in Deutschland. Also: Gute Führung bindet - nicht Geld.

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"Freizügige Nutzer"

mm: Nach Ihrer Erfahrung als Anwalt - wie nachlässig sind Menschen im Umgang mit dem Internet?

Hartung: Ich würde nicht pauschal sagen, dass Menschen im Umgang mit dem Internet grundsätzlich nachlässiger sind als sonst. Es fällt aber auf, wie freizügig Nutzer Informationen über sich und andere preisgeben.

mm: Gibt es Unterschiede bei der Sorgfalt der Nutzung sozialer Medien und des allgemeinen Internets, zum Beispiel dem Bücherkauf?

Hartung: Der Grad der Sorgfalt hängt sicherlich auch von den Erfahrungen ab, die Nutzer gemacht haben. Beim Online-Einkauf sind das meistens gute Erfahrungen. Auch wenn man hier seine Kontoverbindung angibt, erfolgt dies ganz häufig in einer sicheren Umgebung. Selbst wenn Kreditkartendaten abhanden kommen, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass die Kunden einen Schaden davontragen. Bei der Nutzung von Social Media ist es ähnlich: Es gibt viele anerkannte und seriöse Betreiber wie XING oder die jetzt leider beendeten StudiVZ-Netzwerke. Aber es gibt natürlich auch viele Negativ-Beispiele, wie Abo-Fallen. Die sind ähnlich wie Betrüger an der Haustür, denen leichtgläubige Menschen zum Opfer fallen. Die gab es auch schon vor dem Internet.

mm: Worin liegen die rechtlichen Fallstricke beim Umgang mit einem "sozialen Medium"?

Hartung: Es gibt ganz unterschiedliche Fragen: Welche personenbezogenen Daten werden von wem wofür verarbeitet? Wem gehören die Rechte an Inhalten, Bildern, Filmen oder Musik? Welche Äußerungen darf man über andere tätigen? Eine Besonderheit der Social Media ist, dass die Inhalte nicht von dem Provider bereitgestellt werden, sondern von allen Nutzern. Jeder kann daher "Opfer" und "Täter" sein.

mm: Kann der juristische Laie sich dagegen ohne Beistand zur Wehr setzen?

Hartung: Die rechtliche Situation ist vielfach nicht einfach zu durchschauen, auch weil es ein ausgesprochenes Recht der Social Media noch nicht gibt und die Gerichte noch nicht so häufig über Sachverhalte aus diesem Bereich zu urteilen hatten. Jeder sollte von der Annahme ausgehen, dass seine Aussagen oder Inhalte, die er einstellt, von mehreren Personen gesehen und gelesen werden können. Beleidigende Äußerungen etwa, die man auf der Straße oder in der Kneipe nicht für angemessen hält, sollte man auch im Internet unterlassen. Von anderen gemachte Fotos, Musikstücke, Filme usw. darf man nicht ohne Zustimmung verwenden. Warum sollte dies im Internet anders sein? Aber es zählen auch nicht immer nur rechtliche Maßnahmen, sondern auch ein kulturelles Verständnis des Mediums und gesunder Menschenverstand. Jeder Nutzer kann seine Privatsphäre-Einstellungen wenigstens zu einem großen Teil beeinflussen.

mm: Wie leicht fallen Fehler bei sozialen Medien eigentlich auf - immerhin erhält niemand eine unbestellte Ware oder Ähnliches?

Hartung: In der Tat: Materielle Schäden entstehen bislang kaum. Die viel beschworenen "Daten-Kraken" führen bislang vor allem dazu, dass man im Internet personalisierte Werbung sieht, die vielen Nutzern sogar besser gefallen dürfte als andere Werbung. Dennoch gibt es eine steigende Anzahl von Fällen, und dies wird so bleiben - etwa die Frage, ob kritische oder beleidigende Äußerungen in Social Media im Arbeitsverhältnis zu einer Kündigung des Arbeitsverhältnisses führen können.

mm: Worin liegen zumeist die Ursachen der Provider - kriminelle Energie oder Unwissenheit?

Hartung: Wenn man davon ausgeht, dass ernsthafte Konsequenzen und materielle Schäden sehr gering sind, kann man kaum von krimineller Energie sprechen. Dass sich gerade große Anbieter aus den USA nicht vollständig an das europäische Recht halten, liegt auch daran, dass das europäische und deutsche Recht nicht immer eindeutig sind. Sich "richtig" zu verhalten, ist daher gar nicht so einfach. Vieles ist auch der Dynamik des Internets geschuldet. Wenn ein Anbieter zögert, neue Angebote auf den Markt zu bringen, weil er vorher in langwierigen Verhandlungen mit europäischen Datenschutzbehörden die Rechtslage klären muss, dann ist er vielleicht schon aus dem Markt verdrängt. Schließlich wollen die Nutzer, dass im Internet fast alles kostenlos ist. Jeder weiß oder könnte zumindest wissen, dass diese Angebote eine Menge Geld kosten, das verdient werden will. Umgekehrt sollten sich manche Nutzer selber fragen, wie viel kriminelle Energie sie haben, wenn sie etwa illegale Downloads machen.

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Entfesseln statt Fesseln

mm: Unternehmergeist - gibt es so etwas wie eine Veranlagung zum Unternehmertum?

Ewers: Ich glaube, dass in vielen Menschen der Unternehmergeist schlummert. Immer mehr Menschen entdecken den Reiz unternehmerischen Denken und Handelns: Eigene Vorstellungen zu entwickeln und umzusetzen. Der Unternehmergeist in ihnen wird geweckt und sie beginnen, die Dinge selber in die Hand zu nehmen - es selber anzupacken.

mm: Warum wird der Unternehmergeist immer wieder verschüttet? Führungskräfte sind doch die Einzigen, die den strukturellen Rahmen definieren können. Warum verzetteln sie sich ständig?

Ewers: Wir bei Angriffslust machen leider häufig die Erfahrung, dass auch die Führungskräfte, die sehr unternehmerisch denken, immer öfter in komplexer werdenden Strukturen gefangen sind. Sie werden beengt von zu bürokratischen, starren Prozessen und sind häufig viel zu sehr ins operative Tagesgeschäft eingebunden. So kommen die wirklich wichtigen Aufgaben hinter den dringenden häufig zu kurz, und das operative Tagesgeschäft bestimmt mehr als 90 Prozent der persönlichen Arbeitszeit. Da bleibt oftmals wenig bis kein Raum für strategisch wichtige Überlegungen und eine der wichtigsten unternehmerischen Grundtugenden: Das eigene Handeln lustvoll zu hinterfragen und aktiv neue Chancen für das Unternehmen zu suchen.

mm: Blicken wir einmal auf den populären Fußball - war die Schaffung eines Nationalmannschaftsmanagers so ein Befreiungsschlag, der Löw den Kopf frei macht?

Ewers: Oliver Bierhoff ist 2004 als Manager der deutschen Nationalmannschaft installiert worden und der DFB folgte damit in erster Linie einer Entwicklung im Fußball, die Jürgen Klinsmann von den erfolgreichen Clubs übernommen hat. Im Kern geht es hierbei um die Installierung eines Kompetenzteams und somit die Fokussierung auf Fachbereiche. Das Gegenmodel dazu wäre das Konzept von Felix Magath. In dieser Form ist es sicherlich eine Umstrukturierung, um den komplexeren Aufgaben, Kompetenzfeldern, Abläufen und Strukturen gerecht zu werden und um diese optimal einzusetzen...bei unserer Betrachtung, gibt es sicherlich noch einige Befreiungspotenziale für den DFB und innovatives Fußball-Management.

mm: Kann man so einen Befreiungsschlag lernen? Und vor allem - wie nachhaltig ist das?

Ewers: Ich glaube nicht, dass es viel zu lernen gibt. Unternehmer und Führungskräfte wissen sehr genau um die Bedeutung strategischer Überlegungen für den Erfolg des Unternehmens. Wir sind aber auch realistisch genug zu erkennen, dass es vielen Führungskräften in Zeiten schlanker Führungsstrukturen gar nicht möglich ist, sich im aktuellen Tagesgeschäft den nötigen Freiraum für diese wichtigen Überlegungen zu verschaffen. Genau dort setzen wir mit unseren Konzepten an und schaffen den Unternehmern und Führungskräften den Freiraum, sich ihren wichtigen Fragestellungen zu widmen und konkrete Lösungen zu entwickeln, die dann sofort in die Umsetzung gehen. So entsteht nachhaltige Entwicklung in den Unternehmen durch die, die es am besten wissen: Die eigenen Führungskräfte.

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