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manager-lounge Newsletter Juli 2013

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manager-lounge meets Bentley: Freuen Sie sich auf ein Event der Extraklasse. Am 4. und 5. September 2013 haben Sie die einzigartige Möglichkeit, hinter die Kulissen von Bentley - einen der traditionsreichsten und luxuriösesten Automobilhersteller der Welt - zu schauen. »mehr

Das große Gewinnspiel der manager-lounge in Kooperation mit Samsonite: Beantworten Sie die Gewinnspielfrage richtig, und sichern Sie sich eine Chance auf den leichtesten und stärksten Samsonite aller Zeiten - den Cosmolite Spinner! Einsendeschluss ist der 01. August 2013. »mehr

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Pose-Ulf

Zu viele Führungskräfte und zu wenige Führungspersönlichkeiten

Chefallüren sind ein böses Wort mit einem wahren Kern - denn allzu oft fehlt Führungskräften die Führungspersönlichkeit, findet der Coach Ulf Posé. Doch das lässt sich ändern. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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Mueller-Dirk

Die zentrale Frage bei der Anlage

2013 ließ sich mit dem Dax noch kein Geld verdienen - wohl aber 2012 und im Vorjahr. Dennoch stehen viele Privatanleger außen vor. Dabei ist die Kernfrage der Aktienanlage vergleichweise einfach, findet Finanzexperte Dirk Müller. »weiterlesen

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handschlag

Auf den Hund gekommen

Trainer, Consultants und Berater gibt es viele - doch der Schlüssel für Erfolg liegt nicht nur in mitunter kostspieligen Ratschlägen, sondern vor allem auch in sich selbst. Ein Kommentar. »weiterlesen

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Terminvorschau

Stuttgart, 18.07.2013

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Thema: Sales Driven Company - Wettbewerbsvorteile durch den Vertrieb
Referent: Prof. Dr. Dirk Zupancic, Experte Business-to-Business Marketing & Vertrieb,
Dozent, Forscher und Berater

Nürnberg, 18.07.2013, 15:45 - 18:00 Uhr

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Thema: Exklusive Führung von Bertram Schultze
Referent: Bertram Schultze, Geschäftsführer MIB Fünfte Investitionsgesellschaft mbH,
Entwickler Areal Auf AEG

Nürnberg, 18.07.2013, 19:00 - 22:30 Uhr

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Thema: Auf AEG - vom Industrierevier zum lebendigen Stadtquartier
Referent: Bertram Schultze, Geschäftsführer MIB Fünfte Investitionsgesellschaft mbH,
Entwickler Areal Auf AEG

Köln, 18.07.2013

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Thema: Von der Führungskraft zur Führungspersönlichkeit
Referent: Ulf Posé, u.a., Präsident Akademie Senat Wirtschaft,
Wirtschaftsjournalist (z.B. New York Times, Guardian), ECA-zertifizierter Coach, Autor

Düsseldorf, 23.07.2013

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Thema: Internationaler Direktvertrieb - Markenbildung und- Positionierung
am Beispiel Kosmetik
Referent: Dr. Friedrich Kroos, CEO (weltweite Gesamtverantwortung)
JAFRA Cosmetics International

München, 23.07.2013

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Thema: Work the Way you Live (am Beispiel Google)
Referent: Jens Bussmann, Sales Manager Cloud Platform, DACH, Google Enterprise

Hamburg, 13.08.2013

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Thema: ISLAM - Grundlage und Einführung in das Wesen der Religion
Referent: Daud Ata, Geschäftsführer ATAKOM Systemhaus UG;
Hammad Martin Härter, Stv. Vorsitzender der Hilfsorganisation Humanity First e.V.

Frankfurt, 13.08.2013

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Thema: Spitzenkandidaten im Körpersprache-Check - wie Ihre Körpersprache
und Rhetorik die Wahl entscheidet
Referent: Michael Moesslang, Experte für Präsentation, Rhetorik und Körpersprache

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Zu viele Führungskräfte und zu wenige Führungspersönlichkeiten

mm: Von der "Führungskraft zur Führungspersönlichkeit" ist flink geschrieben - doch wie lang ist der Weg? Und was steht an dessen Anfang?

Posé: Am Anfang einer Persönlichkeit steht die Entwicklung der ersten zehn Lebensjahre. Da entwickelt sich die Orientierung (Umgang mit inneren Konflikten), Integration (Akzeptanz auch der unangenehmen persönlichen Eigenschaften) und Zentrierung (das Handeln aus einer ruhenden Mitte heraus) eines Menschen. Wenn Persönlichkeit sich in dieser Zeit nicht entfalten kann, dann ist es durchaus möglich, durch Arbeit an sich selbst - eventuell auch unter fremder Mithilfe -, Persönlichkeit zu erlernen.

mm: Kann jeder "Persönlichkeit" lernen?

Posé: Solange Menschen lernfähig bleiben, bleiben sie auch entwicklungsfähig. Fehlt diese Voraussetzung oder die Bereitschaft, dann wird es sehr schwierig, Persönlichkeit zu fördern.

mm: Ist das beschriebene Umlenken ein Luxusproblem oder stiftet es auch einen ökonomischen Nutzen?

Posé: Zunächst einmal geht es um mich selbst. Welcher Mensch will ich sein? Das halte ich nicht für ein Luxusproblem, sondern für eine notwendige Voraussetzung, ein Leben aus erster Hand - und nicht aus zweiter Hand - zu leben. Für mich ist es kein Luxus, über sich selbst zureichend zutreffend zu wissen, wer man ist. Der ökonomische Nutzen lässt sich leicht bestimmen. Je klarer mir ist, wer ich bin, desto sicherer und zutreffender meine Einschätzung für das, was ich kann. Diese Einschätzung senkt Kosten.

mm: Ohne nach Namen zu fragen - wie groß ist der Anteil von Führungspersönlichkeiten in der deutschen Wirtschaft?

Posé: Es gibt sicher zu viele Führungskräfte und zu wenige Führungspersönlichkeiten. In den letzten 33 Jahren meiner Beratungstätigkeit sind mir nur ganz wenige Führungspersönlichkeiten begegnet. Leider ist es durchaus so, dass Führungspersönlichkeiten mit all ihren Ecken und Kanten es schwerer haben, Karriere zu machen, als angepasste Systemagenten, die mit dem Strom auf der Karriereleiter nach oben schwimmen.

mm: Ist das eigentlich ein Thema nur für Wirtschaftskapitäne oder auch das Middlemanagement?

Posé: Es betrifft alle Ebenen eines Unternehmen. Warum sollte Persönlichkeit einer Ebene vorbehalten werden? Ich wünsche mir Persönlichkeiten auf jeder Hierarchiestufe.

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Die zentrale Frage bei der Anlage

mm: Warum lässt die Börse Privatanleger eigentlich so kalt? Die Zahl der deutschen Aktionäre ist ja seit Jahren gering.

Müller: Die Menschen trennen heute nicht mehr zwischen Spekulation und Investition. Investition ist die langfristige Beteiligung an einem Unternehmen bei möglichst geringem Risiko. Spekulation ist eine in der Regel teure Freizeitbeschäftigung, irgendwelchen Börsenkursen hinterherzuhecheln. Leider haben die Entwicklungen der Finanzwelt diese Schwerpunktverlagerung hin zum Kasino "Börse" befördert. Anleger sehen Aktien heute leider grundsätzlich als riskante Spekulation.

mm: Früher hieß es, politische Börsen hätten kurze Beine. Heutzutage wirken die Beine recht lang …

Müller: Die Beine sind noch genauso kurz. Aber die politischen Entscheidungen erfolgen heute in einem solchen Rhythmus, dass die kurzen Beine in den Stepptanz übergewechselt haben.

mm: Wie sieht der ideale Börseneinstieg im aktuellen Umfeld aus?

Müller: Der Anleger (Investor) sollte sich die Unternehmen und ihre langfristigen Erträge anschauen. Wenn einem dann ein Unternehmen mit solidem Geschäftsmodell und starker Bilanz von "MisterMarket" günstig angeboten wird, sollte man zuschlagen. Bei Apple und Cisco war das zum Beispiel gerade der Fall. Der Investor sollte sich nicht von den hektischen Kurssprüngen irritieren lassen, sondern starke Unternehmen kaufen, wenn es sie gerade mal (relativ) günstig gibt.

mm: Stichwort Überinformation - was muss der Anleger von einem Unternehmen wissen - und was ist nur "noise"?

Müller: Er muss für sich nur eine Frage beantworten können: Wie ist vermutlich der langfristige Gewinn pro Aktie, welche Rendite verspricht mir das auf mein heute einbezahltes Geld. Je mehr Informationen er zusammenträgt, um diese Frage möglichst belastbar zu beantworten, umso besser. Alles andere muss ihn nicht interessieren, die täglichen Schwankungen an der Börse erst recht nicht.

mm: Wird die Aktie bei den Deutschen je so einen Stellenwert haben wie bei den Amerikanern?

Müller: Ich befürchte nicht, dazu ist die Risikobereitschaft etwas zu wagen, um ein größeres Ziel zu erreichen, in unserer Gesellschaft doch zu gering ausgeprägt im Vergleich mit den USA. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Manchmal zwingen einen Schmerzen (um niedrige Zinsen) eben doch zum Arzt.

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Auf den Hund gekommen

Hamburg - "Quäl Dich Du Sau", raunzte Rennradler Udo Bölts 1997 seinen Radgefährten Jan Ullrich an - und trieb ihn damit zum Sieg der Tour de France. Raue Worte, die zum Erfolg führen? Schon möglich. Motivation speist sich aus vielen Quellen, aus eigenem Ehrgeiz oder auch aus externem Ansporn. Und lässt viele Fragen offen. Kein Wunder, dass die Beratung von Entscheidern zu einem echten Wirtschaftszweig mit einem unübersichtlichen Angebot geworden ist. Harte Zeiten also für jene, die einen Rat suchen und zwischen seriösem Angebot und Scharlatanerie unterscheiden müssen.

Denn längst nicht alle Berater zielen auf eine messbare Veränderung - oder können darauf abzielen. Je wolkiger der Anspruch, umso schwieriger dessen Erfolgsmessung. Vergleichweise einfach dürfte es noch sein, den Erfolg von "Schneller lesen lernen" zu messen. Doch wie lässt sich der Nutzen von "Heben der eigenen Potentiale" bewerten? 

Gecoacht wird immer. Denn die Volkswirtschaft lehrt uns, dass jedes Angebot seine Nachfrage schafft. Und der gesunde Menschenverstand, dass auch die umfassendste Beratung nicht das eigene Nachdenken ersetzen kann. Trotzdem gibt es Moden, die Corporate Germany ohne großes Nachdenken durchpulsen wie Stroboskopblitze die ländliche Diskothek. Teambildung-Maßnahmen zum Beispiel, Großraumbüros oder der etwas selbstdarstellerische Hang zur Facetime, der ostentativen Anwesenheit im Büro also. Und eben auch der Wille, sich in allen Fragen beraten zu lassen. Selbstoptimierung und der steigende Druck lassen nach jeder Hilfe greifen. Sei es auf individueller Ebene, sei es auf unternehmerischer Ebene.

Die Börse zum Beispiel bevorzugt seit Jahren, und dies im steten Wechsel, entweder verschlankte und konzentrierte Großunternehmen oder eben solche, die in allen möglichen Geschäftsfeldern aktiv sind. Konglomeratsabschlag oder -zuschlag, so nennt sich die Mode. Entsprechend navigiert man in den Konzernzentralen nach der oftmals obligatorischen Anhörung von Beratern.

Und so ist jener Beraterscherz, über den man bei Instituten wie PwC oder KPMG vermutlich nur gequält lächeln kann, ein klein wenig Wirklichkeit geworden.

Kommt ein Mann zu seinem Schäfer und dessen großer Schafherde und vereinbart, ein Schaf zu erhalten, wenn er die Herde korrekt zählt. Er hantiert mit Laptop, Tabellen und Hochrechnungen und nennt nach einer halben Stunde tatsächlich die richtige Zahl. Der knorrige Schäfer nickt, der Mann greift eines der Tier - und der Schäfer bietet an, die Zahl der Prämie zu verdoppeln, wenn er den Beruf des Mannes errate. Wieder ein Handschlag. "Berater", sagt der Schäfer. Der Mann nickt erstaunt und lauscht. "Du hast mir etwas gesagt, was ich bereits wusste, und dafür eine hohe Rechnung gestellt. Und Du hast den Hund genommen."

Ob Pointe oder Plattitüde, der Berufsstand der Berater und der Coaches scheint tatsächlich etwas auf den Hund gekommen zu sein. Zum einen dürfte das an der Vielzahl des Angebots liegen. Kaum ein Lebensbereich, für den es keine Beratung gibt. Zum anderen - und das dürfte mit der Vielzahl der Coaches einhergehen - treibt die Industrie viele Blüten. Die Erinnerungen an pythonbekränzte Lautsprecher sind damit noch präsent, ebenso an deutsche Fußballtrainer, die zur Stärkung der Motivation barfuss über glühende Kohlen liefen - und dann später wegen des Vorwurfs des Kokainkonsums vom Amt des deutschen Nationaltrainers ausgeschlossen wurden, wenngleich das eine andere Geschichte ist.

Doch genau diese schrillen Töne machen es seriösen Beratern schwer, Gehör zu finden. Denn sie sind es oftmals, die offen davor warnen, ein Coaching als Allheilmittel zu betrachten, sagte zum Beispiel der Extremläufer und Managementtrainer Norman Bücher gegenüber manager magazin online. Sondern Konzentration und Fokussierung lehren.

Man kann diese ausgestreckte Hand annehmen - wenn man will und nach reiflicher Überlegung meint, ein Problem nicht anders lösen zu können. Nicht aber, weil man sich gedrängt fühlt, durch Vorgesetzte oder die eigenen Erwartungen. Die Gretchenfrage an den Berater dürfte daher lauten, in wenigen Sätzen erklären zu können, was sein Angebot leisten kann und was nicht. Und für den potentiellen Kunden, ob er auch privat bereit wäre, so ein Angebot privat zu zahlen - und nicht auf Kosten eines Unternehmens. Lassen sich beide Fragen mit Ja beantworten, sind beide - das Wortspiel sei gestattet - gut beraten. Aber auch nur dann.

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