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manager-lounge Newsletter November 2013

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Exklusive Angebote unserer Premiumpartner: Als Mitglied der manager-lounge haben Sie die Möglichkeit, besondere Rabatte und Aktionen in Anspruch zu nehmen, die wir in Kooperation mit ausgesuchten Partnern zusammengestellt haben. Klicken Sie in der Navigation auf "Premiumpartner", um diese anzusehen. »mehr

Erfolgsformel High Performance: Dr. Kathrin Adlkofer tauscht sich mit Ihnen über die Erfolgsformel High Performance aus, über Fokussierung, Gelassenheit und Regeneration (inkl. praktischer Übungen). Seien Sie am 22.1.2014 zu Gast im neuen mei:do, dem ersten Fitnesscenter für Kopf und Körper. »mehr

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Jotzo

Führungstugend: "Loslassen können"

Was wie ein Tipp aus einem Erziehungsratgeber für besorgte Mütter abenteuerlustiger Kleinkinder klingt, gilt auch für Manager, für Entscheider - denn erst Loslassen verschafft ihnen dringend benötigte Freiheit. Und wird doch zu oft vergessen, beobachtet der Coach Markus Jotzo. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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hotel

Kampf um die beste Nacht

Hotels sind so etwas wie die zweite Heimat für Geschäftsreisende, eine erholsame Nacht die beste Werbung. Entsprechend dünnhäutig reagiert das Klientel auf falsche Konzepte. Ein Branchenüberflug. »weiterlesen

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specialized

Guerilla-Produktlaunch: Per Schmuddelfahrrad zum Kunden

Produkte werden in Studios präsentiert - staubfrei und unter künstlichem Licht. Dass es auch anders geht, zeigt die amerikanische Radschmiede Specialized. Kaum war der Neuling geprüft, schickte es zwei Mitarbeiter damit auf ein Rennen quer durch Europa, gemeinsam mit einer Filmkamera. »weiterlesen

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Terminvorschau

Frankfurt, 21.11.2013, 12.30 Uhr

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Thema: Deutsche Beteiligung an Großprojekten im Nahen und Mittleren Osten
(in Kooperation mit Nah- und Mittelost-Verein (NUMOV))
Referenten: u.a. Dr. Rudolf Gridl, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie;
Dr. Thomas Wülfing, Germela, German Middle East Lawyers Association

Shanghai, 21.11.2013, 18.30 Uhr

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Thema: Developing Sustainable Futures for Business, People and the Planet -
Introduction of Two Approaches
Referent: Michael Adick (MBA), CEO und Inhaber ARTICULATE Management Consulting  

Stuttgart, 21.11.2013, 19 Uhr

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Thema: Manager im Beliebtheits-Check - welchen Einfluss Körpersprache
auf Mitarbeiter-Motivation hat
Referent: Michael Moesslang, Experte für Präsentation, Rhetorik und Körpersprache  

Hamburg, 24.11.2013, 18 Uhr

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Thema: Hinter den Kulissen der Hamburger Kammerspiele inkl. Aufführung des
Stückes "Rot"
Referentin: Simone Schmidt, Marketingleitung Hamburger Kammerspiele  

Frankfurt, 25.11.2013, 19 Uhr

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Thema: Die Kraft der Rhetorik - überzeugend, souverän, mitreißend
Referent: René Borbonus, Redner, Speaker, Top 100 Referent

business breakfast Hamburg, 26.11.2013, 9.30 Uhr

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Thema: Fiskalpolitik 2013 - wie Deutschland die Euro-Krise überwinden kann
Referent: Prof. Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft,
Moderation durch Arne Gottschalck, manager magazin Online

Lübeck, 28.11.2013, 11.45 Uhr

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Thema: Wie man Geschäftsfelder steuert (vor Ort im Drägerwerk)
Referent: Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender Drägerwerk Verwaltungs AG;
Moderation durch Dr. Michael Plasse, Geschäftsführer manager-lounge  

Nürnberg, 28.11.2013, 19 Uhr

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Thema: Stadt(ver)führung - exklusive Einblicke in die Nürnberger Altstadt
Referent: Sebastian von Meding, Kfm. Projektleiter Siemens AG  

Hamburg, 03.12.2013, 18.30 Uhr

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Thema: 3-Gang Menü als Teamleistung - Kochen mit A. Freeman,
dem SPIEGEL-Gastronomiechef  

München, 03.12.2013, 18.45 Uhr

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Thema: Führung und Verkostung in der Duke-Gin Destillerie München
Referenten: Maximilian Schauerte und Daniel Schönecker,
Brenner und Inhaber The Duke Destillerie  

Hannover, 06.12.2013, 18.30 Uhr

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Thema: Exklusiver Winzerabend mit dem Weingut Dr. Siemens
Referent: Dr. Jochen Siemens, Winzer Weingut Dr. Siemens

Köln, 09.12.2013, 19 Uhr

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Thema: ATTENTION MANAGEMENT - Das Wichtigste ist, sich daran zu erinnern,
was das Wichtigste ist
Referentin: Dr. Anke Nienkerke-Springer, Unternehmensberaterin und Managementcoach  

Düsseldorf, 10.12.2013, 18.30 Uhr

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Thema: Ungeahnte Verhandlungserfolge durch forensische Kommunikation
Referent: Marco Löw, Geschäftsführer und Inhaber Löw & Partner, BWA-Senator

Berlin, 11.12.2013, 19 Uhr

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Thema: Networking zum Jahresausklang mit weihnachtlichen Überraschungen  

Stuttgart, 12.12.2013, 19 Uhr

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Thema: Überzeugen durch Geschäftspräsentationen mit Struktur
Referent: Wolfgang Hackenberg, Gründer und Managing Director steercom

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Führungstugend: "Loslassen können"

mm: Was fehlt Führungskräften, die nicht loslassen können?

Jotzo: Die Frage ist eher was haben sie zuviel? Häufig ein zu starkes Ego und manchmal eine Neigung zum Perfektionismus. Außerdem trauen sie sich selbst sehr viel zu. Den Mitarbeitern allerdings nicht. Schade, dabei verschenken Sie Kreativität und Motivation der Mitarbeiter.

mm: Machen Quereinsteiger Druck in die richtige Richtung? Altphilologen sind in aller Regel keine Experten für Spaltmaße, wie es Ingenieure sein können - und müssen also delegieren.

Jotzo: Natürlich werden fachfremde Führungskräfte anders führen. Sie müssen sich mehr auf Ihre Mitarbeiter verlassen. Aber auch fachfremde Anführer mit zu großem Ego werden - sobald sie sich eingearbeitet haben - dazu neigen, Dinge selbst zu tun, die Arbeit der Mitarbeiter nacharbeiten oder zu detailliert zu kontrollieren.

mm: Welche Rolle spielt die Kontrolle beim Loslassen?

Jotzo: Kontrolle spielt eine große Rolle. Blindes kontroll-loses Loslassen wäre geradezu Selbstmord: Sie lassen ja auch beim Fahren das Lenkrad nicht einfach so los.

mm: Und die Lösung? 

Jotzo: Die Lösung ist schrittweises Loslassen mit reduzierter Kontrolle.

mm: Was ist in der Regel der Stolperstein bei diesem Loslassen - der Manager oder das Unternehmen?

Jotzo: Immer der Manager. Ein sehr guter Manager gestaltet seinen Arbeitsplatz und seine Arbeitspakete. Ein sehr guter Manager hinterfragt und setzt die Prioritäten, die für die Ergebnisse benötigt werden. Ich muss nicht in jedes Meeting gehen - auch wenn das so üblich ist.

mm: Was kostet es ein Unternehmen, deren Führungskräfte sich im Kleinklein aufreiben? 

Jotzo: Gut, dass wir das nicht wissen! Bestimmt aber kostet es Leistung, Umsatz, Wachstum, Motivation und Mitarbeiter-Bindung. Das kann dann ein jeder selbst für sein Unternehmen quantifizieren.

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Kampf um die beste Nacht

Hamburg - "Wir freuen uns, Sie bei uns begrüßen zu können". Oder für die Fortgeschrittenen: "Wir freuen uns, Sie wieder in unserem Haus begrüßen zu können." So klingt es hinter dem Tresen hervor, aus dunklem oder schimmerndem Aluminium. Willkommen in der real existierenden Welt der Hotellerie, in der um jeden Geschäftskunden gerungen wird. Denn der ist flüchtig.

Ein Extrembeispiel - als die Krankheit Sars in Asien grassierte, lag die Leerstandsquote in Singapurs Hotels bei 80 Prozent. Niemand wollte reisen, konferiert wurde online. Es geht aber auch weniger dramatisch. Ist das Kissen zu hart, die Matratze zu weich, der Lift zu laut oder der Internetanschluss zu langsam - der Geschäftskunde registriert es und kommt nicht wieder. Kein Wunder also, dass der Wettbewerb hart ist. Für die Hoteliers bedeutet das vor allem eines - "sie müssen sehr nah am Kunden sein, da die Zimmer zumindest in der Stadthotellerie alle ein bis zwei Tage neu vermietet werden und der Gast sich bei jeder Reise für ein anderes Hotel entscheiden kann", sagt Olivia Kaussen, Head of CBRE Hotels Deutschland und CEE. "Hotels, die den Kundenbedürfnissen nicht entsprechen, können sich nur noch über einen niedrigen Preis verkaufen und langfristig nicht mehr kostendeckend arbeiten." Das schlägt sich auch in vermeintlich unverfänglichen Aspekten wie der Zimmergröße nieder.

Will sich ein Hotel mit fünf Sternen schmücken, bedeutet das für die Zimmer eine Mindestgröße von 20 Quadratmeter Raum. Ohne das Bad zu berücksichtigen. Raum, der sich auch anderweitig nutzen lässt. Zum Beispiel für kleinere Zimmer. Freilich, die fünf Sterne sind dann perdù. Doch dafür kann das Hotel mit dem Design punkten. "Die Entwicklung ist sehr design-lastig, das ist ja auch eine Botschaft nach außen", beobachtet Thomas Beyerle, Marktkenner vom Immobilienhaus IVG. Design als Kundenfänger ist sicherlich ein Weg. Doch es gibt auch andere, vor allem den Preis.

Denn das Hotelangebot spaltet sich auf. "Auf der einen Seite die Motel One Hotels dieser Welt, günstige Anbieter, auf der anderen die 5-Sterne-Hotels", so Beyerle. Beide Segmente wachsen. Die einen, weil Unternehmen bei ihren Geschäftsreisen sparen und das günstige Angebot suchen, die anderen, weil High-End immer geht, zum Beispiel für Vorstände. Schwierig geworden ist es in der Preisklasse dazwischen.

"Der Geschäftsreisende von heute ist vor allem eines: Individualist", sagt Christian Walter, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens PKF hotelexperts in Wien. "Die größte Herausforderung besteht im Hinblick auf die so genannte Work-Life-Balance. Natürlich ist es für den Geschäftskunden vor allem wichtig, kostenloses W-LAN, ein Business Center und einen Bügelservice anzubieten. Das sind heute jedoch Standards, die von jedem Hotel, das auf Geschäftsreisende fokussiert ist, erfüllt werden müssen." Etwas anderes zählt: "Der Kunde möchte eben nicht am Abend mit zehn anderen krawattentragenden Geschäftsreisenden vor dem Feierabendbier in der Bar sitzen. Er möchte zwar noch immer das Feierabendbier, aber das am besten in der Gesellschaft von jungen, interessanten, kreativen, attraktiven Menschen." ‚Bleasure‘ nennt es sich, wenn Business auf Pleasure trifft. Nicht nur ein linguistischer Spagat.

Auch die Hotels müssen sich lang machen, am besten frühzeitig. "Die Findung der passenden Philosophie ist als konstitutiv - sprich grundlegend und langfristig - anzusehen, da sie die Basis für das Werteverständnis der Mitarbeiter im Umgang miteinander und insbesondere im Umgang mit dem Gast bildet", formuliert Carsten Rath, Hotelier und Dozent. "Die Folge ist die erfolgreiche Profilierung des eigenen  Markenwertes. Sie ist grundlegend für die Ausrichtung eines Hotels und kann nur im Rahmen eines nachhaltigen und ganzheitlichen Qualitätsmanagement-Systems implementiert werden." Klappt das, freut es den Kunden. Und zufriedene Kunden wiederum erfreuen eine andere Gruppe. Je höher die Auslastung, umso glücklicher sind sie. Für Finanzinvestoren gehören Hotels inzwischen zum Standardinvestment dazu, wenn auch längst nicht so sehr wie Bürotürme. So machen Hotels in den Portfolien der offenen Immobilienfonds inzwischen über 4 Prozent aus.

Gerade Deutschland steht dabei im Fokus der Geldgeber. Zwischen dem ersten Halbjahr 2012 und dem ersten Halbjahr 2013 stieg das Investitionsvolumen um 121 Prozent auf knapp 800 Millionen Euro, protokolliert BNP Paribas Real Estate. "Alle Kategorien werden von Investoren nachgefragt, abhängig von ihrer Strategie", sagt Bruno Juin, Direktor für Hotels bei BNP Paribas Real Estate in Frankreich. "Reiche Privatpersonen suchen nach Palästen, institutionelle Investoren schauen nach 5-Sterne-Hotels, während private Anleger auf 1- oder 2-Sterne-Hotels achten." Doch egal, auf welche Preisklasse sie sich konzentrieren - eines haben alle im Blick: Die Zwickmühle, in der Hotelbetreiber stecken.

"Es gibt zwei fundamentale Herausforderungen", beobachtet CBRE-Expertin Kaussen. "Zum einen das zunehmende Angebot an Hotels in manchen Städten, das zu einem Verdrängungswettbewerb führt und zum anderen die zunehmende Macht der Buchungsportale wie zum Beispiel HRS (auch mit dem Tochterportal hotel.de), Expedia und booking.com. Rund ein Fünftel der Hotelzimmer wird in Deutschland bereits hierüber gebucht. Die Vermittlungsprovision schwankt zwischen 15 und 30 Prozent. Geld, das den Hoteliers in der Kasse fehlt. Schöne neue Hotelwelt? Von wegen. Entsprechend beginnt der Wettbewerb um den Gast schon viel früher als vor ein oder zwei Jahrzehnten. "Das Hotelerlebnis beginnt heute nicht mehr mit dem Check-in und endet mit dem Check-out", sagt Hotelexperte Walter. "Es ergeben sich immer wieder neue Möglichkeiten, schon vor dem Aufenthalt mit dem Kunden zu interagieren und diese Interaktion nach dem Aufenthalt fortzusetzen. Dabei spielen die so genannten Social Media eine entscheidende Rolle - die Grenzen verwischen. Die Hotelindustrie ist damit näher am Kunden als je zuvor - wenn die Möglichkeiten, die dieses neue Zeitalter bietet, genutzt werden." Ein Imperativ für die Hoteliers dabei: "Inzwischen wird fast jedes Hotel im Internet durch Gäste bewertet", sagt Georgios Ganitis, Regional General Manager Europe bei Adina Hotel Operations. "Für jedes Hotel, das ernsthaft an Gastmeinungen interessiert ist, führt daran kein Weg mehr vorbei. Dort sieht man deutlich und direkt konkretes Verbesserungspotenzial. Zusätzlich führt inzwischen fast jedes Hotel eigene Gastbefragungen durch."

Eine Verneigung und ein "Beehren Sie uns bald wieder" - damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, muss die Branche tatsächlich einiges Tun. Teebeutel auf dem Zimmer sind nicht genug.

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Guerilla-Produktlaunch: Per Schmuddelfahrrad zum Kunden

mm: Ihr Arbeitgeber Specialized bringt ein neues Fahrrad heraus, so weit so gut. Sie haben es mit entwickelt, auch schön. Aber dann fahren Sie damit gemeinsam mit einem Kollegen von London bis nach Istanbul.

Yesil: Ja, das ist ein ungewöhnlicher Weg, ein Produkt bekannt zu machen. Das Rennen, der Blog, der Film.

mm: Mussten es gleich über 2000 Kilometer sein, und das als Rennen, das "Transcontinental Race"?

Yesil: Das fragte ich mich währenddessen auch. Am dritten Tag habe ich sehr gelitten.

mm: Bei über 200 Kilometern am Tag kein Wunder.

Yesil: Nein, das war eine Frage des Kopfes - ich hatte das Rennen tatsächlich als Rennen begriffen. Und dann beschlossen, einfach aufs Ankommen zu fahren. Ab da lief es rund.

mm: Aber der Klassiker für ein neues Rad ist es doch, Hochglanzanzeigen zu veröffentlichen, das Rennrad in den Bergen der Tour de France und so weiter.

Yesil: Ja, aber das wäre für das Awol nicht richtig. Die Abkürzung steht für Absence without leave, quasi Fahnenflucht.

mm: Klingt rebellisch.

Yesil: Soll es auch! Das Fahrrad, ich habe extra noch mal im Lastenheft nachgeschaut, soll Sie von Montags bis Freitags zum Büro tragen und am Wochenende in die Natur.

mm: Ist so ein Eines-für-alles-Rad nicht eine Gefahr für ihre sonstigen Produkte?

Yesil: Nein, denn wir sprechen damit andere Menschen an als bislang. Specialized, das ist ein sportlich orientiertes Unternehmen, also auf Sporträder konzentriert. Das Awol ist anders. Das ist auch für den Pendler, für den Wochenendfahrer. Und deswegen mussten wir auch eine andere Kampagne fahren.

mm: Ich sehe im Film jemanden im strömenden Regen langsam einen Berg hochfahren, eine Mauer touchieren und fast sein Gepäck verlieren.

Yesil: Genau das. Es soll authentisch sein. Jeder soll damit fahren können, nicht nur Leistungssportler. Für die haben wir ja schon ein breites Angebot.

mm: Wobei Sie auch nicht böse wären, wenn die beim Awol zugriffen.

Yesil: Sicher nicht. Aber deswegen bin ich auch mitgefahren. Mein Kollege Erik Nohlin ist ein durchtrainierter Sportler, ich war Fahrradkurier. Vor etlichen Jahren.

mm: Und mussten für das Rennen trainieren?

Yesil: Nein, ich wollte nicht. Es musste so gehen.

mm: Wie ist denn die Reaktion auf diese Art des Marketings?

Yesil: Gut, es kommen sehr viele Fragen über den Blog herein, die wir alle live beantworten. Inzwischen sind das sehr technische Fragen.

mm: Ich habe es gelesen - welche Art Reifen kann man einbauen und so weiter.

Yesil: Ja, das liegt daran, dass die Räder inzwischen im Handel zu bekommen sind. Wir schlagen mit dieser Aktion eine Brücke zwischen unseren Händlern und jenen Kunden, die sonst nicht den Weg in einen Specialized-Laden gefunden hätten.

mm: Würde das auch bei anderen Unternehmen klappen?

Yesil: Gute Frage - genau diese Frage wurde auch in zwei Fachhochschulen diskutiert. Ich glaube grundsätzlich ja. Allerdings muss das Unternehmen dazu auch offen sein. Das bedeutet, so viel und früh wie möglich miteinander zu sprechen. Nehmen wir mal einen Daimler. Dort ist alles durchstrukturiert, was auch Vorteile bietet. Aber mit unserer Kultur konnten wir das Fahrrad entwickeln und mit einem schlanken Budget auch vermarkten, ohne in der Zentrale nachzufragen.

mm: Und wenn es schiefgegangen wäre?

Yesil: Nun, dann könnten wir vermutlich nicht miteinander reden, weil ich nicht mehr für Specialized arbeiten würde.

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