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manager-lounge Newsletter Januar 2008

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Außergewöhnliche Clubangebote 2008

Auch im kommenden Jahr bietet die manager-lounge ihren Mitgliedern exklusive Veranstaltungen. Knüpfen Sie neue Verbindungen und vertiefen Sie bestehende Kontakte anläßlich unseres sommerlichen Golfturniers, des legendären manager-lounge Segeltörns oder weiteren erlebnisreichen Clubangeboten. >>weiterlesen

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Harvard-Artikel im Fokus:
Das Geheimnis effizienter Führung

Spitzenleute können die unterschiedlichsten Charaktere haben. Der Schlüssel zum Erfolg liegt letztlich darin, einige Prinzipien zu beachten. In seiner 65-jährigen Karriere als Berater und Professor hat Peter F. Drucker beobachtet, dass es insbesondere acht Prinzipien sind, an denen sich fähige Manager orientieren. >>weiterlesen

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Frankfurt: „Den Geist zum Joggen bringen“

Grenzüberschreitungen gehören zum Konzept der local lounge Frankfurt und ihrem Präsidenten Jürgen Siegemund, der hinter jedem Manager auch immer den Menschen sieht und findet: „Langweilen können Sie sich woanders.“ >>weiterlesen

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Berlin: Neue Skills für Top-Entscheider

Sie wollen ein sattes Stück vom stetig größer werdenden Einkommenskuchen für Top-Entscheider? „Dann müssen Sie sich bewegen!“ sagt der NewPlacement-Coach Norbert Roseneck vor Mitgliedern der manager-lounge. Für Top-Leader hätten sich die Erfolgsparameter ganz entscheidend verändert. >>weiterlesen

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Frankfurt: Retten, was zu retten ist

„Wir haben keine Probleme.“ Diesen Satz hört Norbert Irsfeld, Geschäftsführer der Prudentes Management GmbH, nur allzu oft. Zumeist von Managern, deren Unternehmen sich – von außen betrachtet – bereits in erheblicher Schieflage befinden. Denn in diesen Fällen kommen er und seine Kollegen zum Zuge. >>weiterlesen

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Terminvorschau

local lounge Hamburg: 16. Januar 2008, 19 Uhr

Thema: Mittelstand und Bank - eine neue Partnerschaft
Referent: HSH Nordbank Vorstand Bernhard Visker
Location: Hanse Lounge, Neuer Wall 19, 20354 Hamburg
Anmeldeschluss: 13. Januar 2008, 17:00 Uhr

local lounge Stuttgart: 17. Januar 2008, 19 Uhr

Thema: Der globalisierte deutsche Mittelstand - Innovation, Expansion, Service in neuen Märkten
Referent: Thomas Patzak, Director Sales Europe bei ebmpapst
Location: Württembergischer Automobilclub e.V., Mörickestraße 30, 70178 Stuttgart
Anmeldeschluss: 14. Januar 2008, 17:00 Uhr

local lounge Düsseldorf: 21. Januar 2008, 19 Uhr

Thema: Guerilla PR
Referent: Patrick von Glasow, PR Spezialist
Location: Radisson SAS Scandinavia Hotel, Karl-Arnold-Platz 5, 40474 Düsseldorf
Anmeldeschluss: 18. Januar 2008, 17:00 Uhr

local lounge Berlin: 23. Januar 2008, 19 Uhr

Thema: Der deutsche Mittelstand erobert die Welt
Referent: Michael Herzog, Leiter Vertrieb bei Creditreform Berlin Wolfram KG
Location: BerlinCapitalClub, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin
Anmeldeschluss: 20. Januar 2008, 17:00 Uhr

local lounge München: 24. Januar 2008, 19 Uhr

Thema: Wirtschaftsspionage - Eine Herausforderung für die IT Sicherheit
Referent: Felix Juhl
Location: Restaurant Gandl, St. Anna Platz 1, 80538 München
Anmeldeschluss: 21. Januar 2008, 17:00 Uhr

local lounge Barcelona: 18. Januar 2008, 12 Uhr

Referent und Thema: M.I. Sr. Albert Pintat: Präsident Andorra
Location: Hotel Princesa Sofia, Plaza Pio XII, 4, 08028 Barcelona
Anmeldeschluss: 15. Januar 2008, 17:00 Uhr

Außergewöhnliche Clubangebote 2008

Die manager-lounge bietet ihren Mitgliedern exklusive Veranstaltungen, um Leadership-Skills zu trainieren: Teamarbeit statt Chefallüren und klare Ansagen statt ergebnisloser Diskussionen! Neue Verbindungen knüpfen und bestehende Kontakte vertiefen durch die Clubangebote der manager-lounge.

Den Auftakt macht im Februar ein exklusives Skiwochenende. Während der Tages-Skitour können Sie die einmalige Garmischer Bergwelt mit traumhaften Abfahrten erleben und die grandiosen Bergzüge des wunderschönen Wettersteingebirges warten darauf, in Schneeschuhen von Ihnen bezwungen zu werden. Sie sind während der drei Tage in einem außergewöhnlichen Design- und Wellnesshotel untergebracht, in dem Sie als Après-Ski-Programm den Spa-Bereich mit Pool, Sauna und Massage ausgiebig genießen sollten. An den Abenden wird die gemütliche Wärme des offenen Kamins und das ausgezeichnete Essen viel Raum für inspirierende Gespräche bieten. Das wird ein vielseitiges Wochenende mit Adrenalinschub auf der Piste und totaler Entspannung im Wellness-Bereich.

Wem die Berge zu sehr die Sicht versperren, der ist bei unserer horizont-erweiternden Segeltour willkommen. Anfang Mai findet ein außergewöhnlicher Segeltörn auf der „Pedro Donckor“ statt. Dieser Trip hat es in sich: neben Nachtwachen, tatkräftiger Unterstützung in der Küche oder Lenkung des Schiffes, werden Sie in die Grundlagen der Navigation und die Kunst der Seemannsknoten eingeführt. Das Zusammenwachsen auf dem Schiff und das gemeinsame „all hands on deck“ ist eine tolle Erfahrung, die die unwiederbringliche Möglichkeit bietet aktives Networking auf hoher See zu betreiben.

Im weiteren Jahr finden noch drei weitere Networking-Events der manager-lounge statt. Auf der wunderschönen Anlage des Golfclubs am Scharmützelsee nahe Berlin wird der erste manager-lounge Golf-Cup ausgespielt. Durch extrem große Grüns, abwechslungsreiche Spielbahnen, Bachläufe und alten Baumbestand verbindet sich hier anspruchsvolles Golf mit intensivem Naturerlebnis.

Oder Sie nutzen das Angebot im September mit uns auf die Bergtour zu kommen und mit den erfahrenen Guides den Gipfel des Guffert zu besteigen. Diese Tour ist für Abenteuersuchende ein wahres Highlight! In freier Natur und klarer Alpenluft können Sie die Herausforderung suchen und nebenbei interessante Mitglieder der manager-lounge kennenlernen.

Wer sich selber nicht ganz so stark körperlich betätigen möchte, ist herzlich eingeladen an unserer Oldtimer-Rallye in München teilzunehmen. Auf kleinen anspruchsvollen Landstraßen des Voralpenlands findet in klassischen Oldtimer-Cabriolets die Rallye statt. Nach diesem Abenteuer können Sie in Ihrem geschmackvollen Design-Hotel gemeinsam mit Ihren „Konkurrenten“ den außergewöhnlichen Tag Revue passieren lassen.

Nutzen Sie die Chance in entspannter Atmosphäre intensive Kontakte zu knüpfen und neue, interessante Menschen mit spannendem Werdegang kennenzulernen! Weitere Informationen finden Sie auf www.manager-lounge.com oder hier:

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Harvard-Artikel im Fokus:
Das Geheimnis effizienter Führung

Nach Ansicht des 94-jährigen Austro-Amerikaners Peter F. Drucker ist es keine Frage des Charakters, ob ein Manager effizient zu führen vermag. Vielmehr, so der Managementguru, komme es darauf an, das Richtige zu tun. In seiner 65-jährigen Karriere als Berater und Professor hat Drucker beobachtet, dass es insbesondere acht Prinzipien sind, an denen sich fähige Manager orientieren. Die Manager finden zunächst heraus, was zu tun ist und welche Maßnahmen die Firma voranbringen. Um dieses Wissen umzusetzen schreiben sie einen Aktionsplan. Erfolgreiche Führungskräfte übernehmen Verantwortung für Entscheidungen und dafür, dass die Kommunikation funktioniert. Chancen finden immer mehr Beachtung als Risiken. Um die anderen Akteure im Unternehmen mit ins Boot zu holen, führen fähige Manager eine effiziente Meetingkultur ein und sind sich der Tatsache bewusst, dass sie selbst Teil des Systems sind.

Den vollständigen Harvard-Artikel erhalten Sie durch Klick auf das Logo.

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Exklusiv für Mitglieder der manager-lounge: der Artikel als Audio-Version (mp3) unter >> Harvard Artikel des Monats.

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Frankfurt: „Den Geist zum Joggen bringen“

Einige Manager fühlen sich möglicherweise zunächst etwas unbehaglich in ihrem Anzug, wenn sie, wie gesehen anlässlich der local lounge Frankfurt im November in ein stockfinsteres Restaurant entführt werden oder mit Wildfremden an der Bar über ihre Lebensplanung diskutieren. Derartige Grenzüberschreitungen gehören zum Konzept der local lounge Frankfurt und ihrem Präsidenten Jürgen Siegemund, der hinter jedem Manager auch immer den Menschen sieht und findet: „Langweilen können Sie sich woanders.“

Für ihn ist eine Veranstaltung immer dann besonders gelungen, wenn die Teilnehmer und Gäste aus der Reserve gelockt werden und besonders angeregt diskutieren. „Manager sind schließlich mehr als die Summe ihrer beruflichen Erfolge“, meint Siegemund, der die Frankfurter lounge seit gut einem Jahr leitet und zuvor drei Jahre lang Chef der Münchner local lounge war. „Für die Fitness unseres Körpers tun wir in der Regel mehr als für unseren Geist, und den möchte ich durch einen kreativen Themenmix zum „Joggen“ bringen“.

Online finde der globale Austausch unter Gleichgesinnten über die Plattform der manager-lounge zu Kontaktaufbau und Beziehungspflege ohnehin statt, dennoch sei es auch wichtig, auf lokalen Veranstaltungen und Treffen physische Präsenz zu zeigen. „Viele Business-Clubs verkommen im Laufe der Zeit allerdings zu einer Art Männer-Stammtisch, wo sich ein mehr oder weniger fester Zirkel immer wieder trifft und die Mitglieder nur noch um sich selber kreisen“, moniert Siegemund. In Frankfurt ergebe es sich hingegen fast von selbst, dass die Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen, Ländern und Kulturkreisen kämen und sich dort ständig neue Menschen begegneten. Und wer etwa glaube, dass es hauptsächlich Nadelstreifen aus den oberen Banketagen seien – weit gefehlt: bestenfalls 20 Prozent der rund 280 Mitglieder stammten aus dem Finanzsektor.

Ein breites Spektrum der Mitglieder und Gäste – genauso wie das Themenangebot der Veranstaltungen. Siegemund: „Wir waren beim business breakfast in der Bundesbank, ein Manager der Fraport AG diskutierte mit uns einen ganzen Abend lang über das Thema Krisenkommunikation, ein Vortrag über Biomarketing erhitzte die Gemüter und polarisierte zwischen Biokritikern und Biobefürwortern und ein Jazzpianist entführte uns für einen Abend in die Welt der Musik. Nachdem die Vorsitzende eines Frauennetzwerks über ihren Ausstieg ins Kloster berichtete, herrschte erst einmal eine halbe Stunde lang Schweigen“, berichtet der lounge-Präsident. Offenbar waren darüber doch einige ins Grübeln gekommen.

Gut so, findet Siegemund, und wenn andere längst schlafen, ist der 48-Jährige noch wach: „Manchmal geht es nicht anders, da muss man einfach noch bis zwei Uhr an der Bar stehen und weiterdiskutieren“, sagt er - der ansonsten ein Frühaufsteher sein muss, sonst würde er sein riesiges Pensum nicht schaffen. Seit dem 1. Oktober als stellvertretender Geschäftsführer bei der Verwaltungsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH in Eschborn, zuvor in leitender Position bei Reemtsma, davor bei Wella in Asien und drei Jahre lang als Führungskräfte-Coach in der Schweiz.

Während manch’ ein Manager noch darüber nachgrübeln mag, ob ein Rekreation-Aufenthalt in einem Kloster das Richtige für ihn wäre oder wie es eigentlich so um seine kreativ-musischen Fähigkeiten bestellt ist, plant Siegemund schon wieder den nächsten thematischen Feldzug. Es wird dies ein Anschlag auf die Sinne sein, denn schließlich sind auch Funktionsträger und Führungskräfte nicht ohne Last und Leidenschaft. „2008 werde ich den Schwerpunkt der Veranstaltungen auf Genuss legen“, verrät er. „Nach dem sehr erfolgreichen ‚Dinner in the Dark’ möchte ich unter anderem den Hobby-Sommelier des Jahres 2006 einladen – mehr wird jetzt aber noch nicht verraten.“

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Berlin: Neue Skills für Top-Entscheider

Sie wollen eine bedeutende Führungspersönlichkeit werden oder zumindest den erreichten Positionslevel halten? Sie wollen also ein sattes Stück vom stetig größer werdenden Einkommenskuchen für Top-Entscheider? „Dann müssen Sie sich bewegen! - Nur wer heute flexibel ist und nicht an seinem Stuhl klebt, kann sich in dem härter werdenden Wettbewerb behaupten“, sagt der NewPlacement-Coach Norbert Roseneck vor Mitgliedern der local lounge Berlin. Für Top-Leader hätten sich die Erfolgsparameter ganz entscheidend verändert.

„Coaches sind wie Putzfrauen ohne Lohnsteuerkarte – fast jeder hat sie, aber niemand will es zugeben“, skizziert Roseneck das Image-Dilemma seines Berufsstandes, dass sich aber allmählich aufzulösen beginne. Nach 16jähriger Berater-Erfahrung bei der Kienbaum Executive Consulting ist er seit kurzem Gesellschafter bei der Firma NewPlacement. „Outplacement ist eher negativ besetzt, für Manager nicht mehr zeitgemäß und greift - wie auch bloßes Headhunting - zu kurz“, sagt Roseneck. Gefragt sei eine viel umfangreichere Beratung bis hin zu kontinuierlicher Betreuung; dabei könne es auch um eine Neupositionierung im bisherigen Unternehmen gehen.

„Es gibt heute wohl keinen erfolgreichen Manager – oder Managerin - ohne Coach“, so Roseneck. Sie begleiten die Führungskräfte durch schwierige Situationen und Lebenslagen, wenn sie entscheidungs- und verhaltensunsicher sind oder keinen Ausweg mehr sehen. In erster Linie geht es um die berufliche Position, aber im Sinne einer Work-Life-Balance spielt oft auch Privates mit hinein.

Besonders sinnvoll sei ein kontinuierliches Coaching, mitunter komme dann der Coach selbst auf den Manager zu, wenn er zum Beispiel merke, dass dieser sich gerade allzu häuslich in seiner Position einrichtet. Roseneck: „Viele wiegen sich in der trügerischen Sicherheit einer unbefristeten Stelle. Davor kann ich nur warnen!“

Nachdenkliche Mienen der Gäste und Mitglieder der manager-lounge, die es sich in den Räumen des mondänen Capital-Clubs am Gendarmenmarkt zum Vortrag im Kaminzimmer gemütlich gemacht haben. Roseneck steigert den Nutzwert seines Referates, das mehr und mehr Züge eines Appells annimmt, indem er aufzählt, welche Skills für einen Manager unabdingbar seien: „Heute wählen Unternehmen nicht mehr zwischen dem jungen Manager und dem erfahrenen, denn heute bekommen sie den Mitte-30jährigen mit 12 Jahren Berufspraxis. Und es reicht für die Spitze nicht mehr, während seines Studiums vier Monate im Ausland gewesen zu sein, es müssen schon mehrere Jahre und internationale Abschlüsse sein.“

Vorausgesetzt würden zudem psychologisches Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit zu begeistern. Auch Kreativität und Offenheit für neue Wege und Problemlösungen zählten zu den neuen Skills. „Rechnen Sie in einer neuen Position nicht mit einer Einarbeitungs- oder Schonzeit! Man hat Sie geholt, damit Sie Lösungen präsentieren und nicht, um Sie zu unterstützen oder Ihnen zu sagen, was Sie zu tun haben“, fährt Roseneck fort. Selbstbehauptung, Selbstorganisation und soziale Intelligenz seien weitere Schlüsselqualifikationen.

Die Manager sind noch längst nicht alle Fragen losgeworden, als lounge-Präsident Geisler auf Geheiß des Küchenchefs darum bittet, die Diskussion an Tischen beim Flying Buffet fortzusetzen. Roseneck, sich der Wirkung seiner Worte auf die Teilnehmer sehr wohl bewusst, ist im weiteren Verlauf des Abends der wohl begehrteste Gesprächspartner. Kaum ein Manager, der ohne seine Visitenkarte die lounge verlässt.

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Frankfurt: Retten, was zu retten ist

„Wir haben keine Probleme.“ Diesen Satz hört Norbert Irsfeld, Geschäftsführer der Prudentes Management GmbH, nur allzu oft. Zumeist von Managern, deren Unternehmen sich – von außen betrachtet – bereits in erheblicher Schieflage befinden. Denn in diesen Fällen kommen er und seine Kollegen zum Zuge, in der Regel auf Betreiben der Hausbanken.

„Jedes Unternehmen hat seinen eigenen Lebenszyklus aus Auf- und Abstiegen. Wie im Privaten, muss man immer damit rechnen, dass ein Abstieg in einer Existenz bedrohenden Krise enden kann“, erläutert der Unternehmensberater bei einer sehr gut besuchten Veranstaltung der manager-lounge, des exklusiven Business Clubs des manager magazin. Viele neue Mitglieder hatten an diesem Abend den Weg in die Villa Merton im Frankfurter Diplomatenviertel zum Vortrag „Restrukturierung im Mittelstand“ gefunden. Die größte Herausforderung, gleichsam die „Königsdiziplin“ des Managements, sieht Irsfeld darin, Krisensignale rechtzeitig zu erkennen und präventiv zu handeln.

Doch von einem Königsweg sind die meisten Unternehmen, die in raue See kommen, weit entfernt. Gilt es doch hierzulande geradezu als defätistisch, allzu früh die Reißleine zu ziehen. „Das Insolvenzrecht verleitet die Unternehmen zu taktischen Fehlern und wiegt das Management allzu lange in falscher Sicherheit“, ist Irsfelds Erfahrung. Hinzu kommt, dass unternehmerische Ausnahmesituationen Anforderungen an das Management stellen, denen viele Geschäftsführungen nicht gewachsen sind.

Die Managementqualitäten sind nach Einschätzung von Norbert Irsfeld gerade in Krisensituationen so entscheidend, weil von ihnen abhänge, ob Gläubiger und Banken einem Unternehmen eine positive Zukunftsprognose ausstellen. Dabei ist die erfolgreiche Bewältigung einer Sanierungs- und Restrukturierungssituation „weniger eine Frage von Prozessen und Techniken als vielmehr eine Frage von Unternehmerpersönlichkeit“, hat Irsfeld beobachtet. Er selbst sieht fünf zentrale Tugenden, die in solchen Situationen gefragt sind:

  • • Zivilcourage, Schieflagen zuzugeben und sich helfen zu lassen
  • • Verhaltensänderungen zuzulassen
  • • Eiserne Disziplin, Probleme anzugehen und zu lösen
  • • Führungsverhalten ohne Defensive
  • • Einfühlungsvermögen in das Denken von Banken und möglichen Gläubigern

Vor allem aber gelte: Nie allein agieren. Externe seien überlebensnotwendig, weil nur sie die notwendige Neutralität in den Verhandlungen gegenüber den Banken darstellten und damit der Schlüssel für gemeinsame Sanierungskonzepte seien. Wer das beherzige, so die tröstliche Botschaft des Sanierers, „hat heute bessere Chancen, ein Unternehmen wieder in ruhiges Wasser zu bringen als noch vor einigen Jahren.“

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