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manager-lounge Newsletter Dezember 2012

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"Nur nicht übertreiben"

Mit Charisma können Führungskräfte ihre Mitarbeiter leichter mitreißen als ohne. Barack Obama zum Beispiel hat es, das Charisma. Die gute Nachricht für alle anderen - die Eigenschaft ist erlernbar, sagt der Coach Prof. Dr. Rolf Osterhoff. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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Hentschel, Andreas

Die ticken ganz richtig

Uhren als Kapitalanlage - kann das gut gehen? Ja. Aber nur, wenn sich der Käufer an Regeln hält. Und die sind weitaus strenger als zum Beispiel beim Aktieninvestment. »weiterlesen

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Wo bleibt das Sorglos-Investment?

Aktienmärkte sind für Adrenalin-Junkies, Staatsanleihen ein Witz - wo bleibt das Sorglos-Investment, fragen verzweifelte Anleger. Das gibt es nicht, sagt Johanna Kyrklund von der Fondsgesellschaft Schroders, wo sie das Multi-Asset-Geschäft weltweit betreut und damit auch für Mischfonds zuständig ist - aber etwas anderes. »weiterlesen

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Terminvorschau

München, 10.01.2013, 15:30 Uhr

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Thema: Update Kapitalmarktrecht - Praxisseminar 2013
Referenten: Bernhard Orlik, HCE; Claudia Schneckenburger, HCE;
Dr. Christian Dohm, SATELL; Dr. Nina Kogge, SATELL

Frankfurt, 14.01.2013, 15:30 Uhr

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Thema: Update Kapitalmarktrecht - Praxisseminar 2013
Referenten: Bernhard Orlik, HCE; Claudia Schneckenburger, HCE;
Dr. Christian Dohm, SATELL; Dr. Nina Kogge, SATELL

Konzert Hamburg Laeiszhalle, 14.01.2013, 19.15 Uhr

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Interpreten: Daniela Koch, Flöte; Oliver Triendl, Klavier

Berlin, 15.01.2013, 15:30 Uhr

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Thema: Update Kapitalmarktrecht - Praxisseminar 2013
Referenten: Bernhard Orlik, HCE; Claudia Schneckenburger, HCE;
Dr. Christian Dohm, SATELL; Dr. Nina Kogge, SATELL

Hamburg, 16.01.2013, 15:30 Uhr

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Thema: Update Kapitalmarktrecht - Praxisseminar 2013
Referenten: Bernhard Orlik, HCE; Claudia Schneckenburger, HCE;
Dr. Christian Dohm, SATELL; Dr. Nina Kogge, SATELL

Düsseldorf, 17.01.2013, 15:30 Uhr

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Thema: Update Kapitalmarktrecht - Praxisseminar 2013
Referenten: Bernhard Orlik, HCE; Claudia Schneckenburger, HCE;
Dr. Christian Dohm, SATELL; Dr. Nina Kogge, SATELL

Stuttgart, 17.01.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Stress- und Burnoutprävention - ein Gewinn für Unternehmen
Referent: Peter Buchenau, Geschäftsführer The Right Way Autor

Nürnberg, 17.01.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Change Management als Revolution von unten
Referent: Dr. Willibert Schleuter, Experte Change Management in der
Automobilindustrie (1996 - 2008 Leiter der Elektrik/Elektronik-Entwicklung bei Audi)

Düsseldorf, 17.01.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Charisma - die Macht meiner Persönlichkeit!
Referent: Prof. Dr. Rolf Osterhoff, Coach Keynote-Speaker und Autor

München, 23.01.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Entdecke den Ironman in dir - die Kraft der Gedanken
Referent: Slatco Sterzenbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Bestsellerautor und
Keynote Speaker

Hamburg, 23.01.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Nicht die meisten treffen, sondern die Richtigen
Referentin: Barbara Liebermeister, Expertin für BRM und Lobbying für Unternehmer

Frankfurt, 29.01.2013, 9:30 Uhr

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Thema: 8th NUMOV German - Middle East Business Round Table
Referenten: Participants of the Business Round Table

Zürich, 30.01.2013, 18:30 Uhr

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Thema: Anleitung zum Querdenken - neue Perspektiven und mutige
Lösungen jenseits des Mainstreams
Referenten: Anja Förster & Dr. Peter Kreuz, Bestseller-Autoren und
Business-Querdenker

Frankfurt, 30.01.2013, 19 Uhr

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Thema: Ungeahnte Gesprächserfolge durch Optimierung der
Eigen- und Fremdwahrnehmung
Referent: Marco Löw, Geschäftsführer & Inhaber Löw & Partner, BWA-Senator

Kleinmachnow, 31.01.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Compliance für den Mittelstand (vor Ort im Porsche Zentrum Berlin-Potsdam)
Referenten: Dr. Ralph Mayer, Kanzlei Dr. Mayer Rechtsanwälte;
Jörg Fricke, FELLA · FRICKE · WAGNER

Minden, 05.02.2013, 18:00 Uhr

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Thema: Vor Ort bei Melitta - eine Traditionsmarke im Umbruch
(inkl. Führung in der Filtertütenherstellung)
Referent: Jan Van Riet, Geschäftsführer Melitta Europa GmbH & Co. KG

Berlin, 06.02.2013, 19 Uhr

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Thema: Modernes HR-Management ist Sales-Management
Referent: Amir Pourirani, Gründer & Geschäftsführer Key Progress Int. GmbH

Hannover, 07.02.2013, 19:00 Uhr

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Thema: Reisen als Marketinginstrument - Kunden binden, neue Kunden gewinnen
Referent: Ralf Kopytziok, ITO Independent Travel Organisation

» Zu weiteren Veranstaltungen

"Nur nicht übertreiben"

mm: Professor Osterhoff, was ist das eigentlich - Charisma? Und kann man das lernen wie Fahrradfahren?

Osterhoff: Die Übersetzung aus dem Griechischen bedeutet: Göttliche Gnadengabe. Wissenschaftliche Studien und Veröffentlichungen legen dar, dass Charisma erlernbar ist. Anerkannte Merkmale von charismatischen Persönlichkeiten sind: Ausstrahlung, Aufmerksamkeit, Selbstvertrauen und Begeisterung. Je nach vorhandenem Potenzial sind diese Eigenschaften und Fähigkeiten förderbar.

mm: Welche Bedeutung haben charismatische Elemente?

Osterhoff: Persönlichkeiten mit bewusst gelebtem Selbstvertrauen, ansprechendem Äußeren, positiver innerer Einstellung, angenehmen Umgangsformen und Offenheit gegenüber Neuem erfahren eine höhere Lebensqualität.

mm: Bedeutet Charisma zwingend auch ein Mehr an Erfolg im Beruf?

Osterhoff: Die Antwort lautet: Ja! Weil sie regelfremd denken und handeln, neugierig sind, Neues verkünden und mutig agieren. Charismatiker erringen Aufmerksamkeit und erzeugen Anziehungskraft.

mm: Und Führungskräfte?

Osterhoff: Führungspersönlichkeiten mit Charisma wirken glaubwürdig, setzen realistische Ziele, motivieren ihre Mitarbeiter und leben als positives Vorbild. Charismatiker sind nicht bessere Menschen. Sie haben nur bessere Erfolgsmuster.

mm: Welche Gefahren lauern im Charisma ?

Osterhoff: Wir kennen die Weisheit: Jede Übertreibung ist genauso schädlich wie die Untertreibung. Charisma hat in seiner ureigenen Bedeutung nichts mit Glamour zu tun, nichts mit narzistischer Selbstdarstellung.

mm: Das bedeutet …

Osterhoff: Blender finden wir überall! Echtes, gelebtes Charisma ist an Kompetenz gekoppelt, an Werte, Moral, Eigenverantwortung und Authentizität. Mehr denn je sind heute Persönlichkeiten gefragt, die diese Merkmale leben und eine Sinnerfüllung vermitteln.

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Die ticken ganz richtig

Hamburg - Unendlich schnell zuckt es im Uhrwerk hin und her. Unter dem Mikroskop ist gut zu erkennen, was die Uhr antreibt. Ein Vororttermin mit der manager-lounge in der Hamburger Uhrenwerkstatt von Andreas Hentschel, der seit gut zehn Jahren hochwertige Uhren zusammensetzt. "Es gibt viele gute Uhren", sagt er. "Doch als Außenstehender kann man das meist nicht beurteilen." Deswegen das Mikroskop, deswegen die Offenheit gegenüber seinen Kunden: "Sie sollen sehen, wie wir unsere Uhren bauen - dass es ein Handwerk ist."

Ob eine Uhr allein wegen eines hochwertigen Werkes aber auch an Wert gewinnt, ist eine andere Frage, ebenso wie die danach, was den Preis einer Uhr nach oben treibt. Beispiele dafür gibt es genug. Die IWC Marc XI zum Beispiel ist eine Fliegeruhr der Royal Air Force aus dem Jahr 1948. 1985 kostete die Stahluhr 50 Mark, inzwischen sind daraus über 4000 Euro geworden. Oder die Rolex Daytona mit dem Paul-Newman-Zifferblatt, einer feineren Darstellung als sonst üblich. Damals, Ende der 80er Jahre, kostet sie 900 Mark, heute sind es 50.000 bis 60.000 Euro. Ein Ticken, das reich machen kann.

Fast jeder Uhrenfreund kennt so eine Geschichte. Sie lässt Menschen träumen, gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten. So kommt es, dass inzwischen auch Geldanleger nach Uhren fragen, als Alternative zu Aktien oder Gold. "Man muss formulieren, dass bei sehr Vermögenden sicherlich die Anlage in Uhren schon häufig ein Diversifikationsbereich darstellte", sagt der Vermögensverwalter Markus Zschaber. "Es wird zwar nicht an uns herangetragen, ob man Empfehlungen hinsichtlich Uhren oder Uhrenanlagen geben kann, dennoch spüren wir verstärkt, dass vermögende Anleger ihre Gelder auch diversifiziert haben wollen, unter anderem in Uhren." Uhrmacher Hentschel kann das nur bestätigen. Und rät dazu, zwischen Uhren aus aktueller Produktion und historischen Uhren zu unterscheiden. "Aktuelle Uhren werden von Juwelieren oder Uhrenhändlern angeboten. Die Gewinnmarge beträgt im Durchschnitt bis zu 50 Prozent vom Verkaufspreis. Als Endverbraucher wird man kaum jemals so günstig einsteigen können wie der Händler es konnte." Es bleibt also nur die Suche nach alten Uhren - wobei Uhrenliebhaber eher von "historischen Uhren" sprechen. "Die teuersten jemals verkauften beziehungsweise versteigerten Armbanduhren sind historische Raritäten. Meines Erachtens ist dies der einzige Bereich bei Uhren, der wirklich als Wertanlage geeignet ist. Allerdings muss man sehr viel Ahnung davon haben."

Einfach eine Uhr zu kaufen und auf eine automatische Wertsteigerung zu hoffen, dürfte daher ein Traum bleiben. Denn nicht einmal ein hoher Preis ist Gewähr für eine Uhr mit Liebhaberpotential. "Man kann nicht vorhersagen, wie sich der Markt entwickeln wird", sagt Herbert van Mierlo, Direktor und Experte für Möbel, Kunsthandwerk und Uhren beim Auktionshaus Sotheby's. "Selbst Wertverluste sind niemals auszuschließen; es ist zum Beispiel eine offene Frage, ob die Uhr von Eric Clapton - eine erst kürzlich versteigerte Patek Philippe - noch einmal den jetzt erzielten oder einen besseren Preis erlangen wird. Letztendlich sollte die Freude am Objekt für den Käufer immer primär im Vordergrund stehen, eine eventuelle Wertsteigerung ist nur ein netter Bonus."

Aber Wertsteigerungen kommen immer wieder vor. Beispiel: Die Rolex Daytona mit dem Paul-Newman-Zifferblatt, die Ende der 80er Jahre 900 Mark kostete, erzielt heute 50.000 bis 60.000 Euro. Vor dieser Wertsteigerung müssen sich die meisten Aktien verstecken. Doch sind solche Uhren gleichfalls versteckt. Was eine Uhr so gefragt und damit mittelfristig teurer macht, ist schwierig zu beantworten und längst nicht so mechanistisch wie es der Blick ins Uhrwerk nahelegt. "Sammlerstücke sind hauptsächlich Herrenarmband- und Taschenuhren, wobei Aspekte wie Technik, Modell, Ausstrahlung usw. im Mittelpunkt stehen", sagt Sotheby's-Direktor van Mierlo. "Das heißt beispielsweise wie kompliziert ist die Mechanik, wie exklusiv die Ausführung, wie klein die Auflage und somit wie groß die Nachfrage und möglicherweise der Werterhalt beziehungsweise die Wertsteigerung. Aber auch die Provenienz kann eine zusätzliche wichtige Rolle spielen, wie die Patek Philippe von Eric Clapton." Der Ottonormalanleger steht da oft außen vor. Auch Vermögensverwalter Zschaber nickt, vergleicht die Suche nach diesen Uhren mit der nach aussichtsreichen Aktien. Man brauche "Informationen über sein Zielinvestment, um nachhaltig eine Rendite oder einen Ertrag zu erwirtschaften. Das ist auch bei Uhren sehr wichtig und der vermeintliche Fachmann ist nicht der klassische Juwelier, den Sie in den Hauptstraßen der Einkaufszentren finden, sondern sind kleine, sich auf einzelne Marken oder auch Zweitmärkte spezialisierte Juweliere." Mit anderen Worten - selbst ist der Anleger. Das sieht auch der Uhrenexperte van Mierlo so: "Ein interessierter Kunde kann sich selbstverständlich unter anderem durch Fachliteratur, Meisterkurse, Werkstatt- und Museenbesuche und so weiter eine eigene Expertise aufbauen. Falls es dazu keine Möglichkeit gibt, kann sich ein Käufer am besten von international etablierten Experten beraten lassen (…)." Die können die aktuellen Trends aufzeigen. Zum Beispiel die Nachfrage aus Asien und worauf sich die konzentriert. "Bei antiken Taschenuhren sind im Moment die in Europa im späten 18. und 19. Jahrhundert speziell für den chinesischen Markt angefertigten Uhren, häufig mit Musikspielwerk und Mechanik bestückt, insbesondere bei chinesische Käufern sehr beliebt", sagt der Experte. "Das gleiche gilt für technisch komplizierte Uhren von berühmten Uhrmachern und Erfindern wie zum Beispiel Abraham-Louis Breguet aus Paris und auch für artistisch hochkarätige europäische Gold- und Emailleuhren aus dem 17. und 18. Jahrhundert."

Bei der Detailfülle ist es kein Wunder, dass Kunden das Fachgeschäft vor allem aufsuchen, um beraten zu werden. Zumindest geben das über 60 Prozent der im Rahmen einer Studie Befragten aus dem Jahr 2007 an. Trotz der Möglichkeiten des Internets wird das andauern. Denn auch das Interesse an Uhren & Co. wird andauern, ist sich Aktienfreund Zschaber sicher: "Ich glaube, dass dieser Trend weiterhin mehr als nachhaltig sein wird." Viel Arbeit also für jene, die sich nicht mehr allein auf Aktie, Anleihe und Gold verlassen wollen. Etwas Mut macht ihnen Hentschel: "Die größte Wertanlage ist jedoch die erworbene Armbanduhr, die man ein Leben lang trägt und an der vielleicht die nächste Generation noch Freude hat."

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Wo bleibt das Sorglos-Investment?

mm: Mischfonds waren lange unbeliebt, jetzt reißen sich die Leute darum.

Kyrklund: Ja, das ist eine Folge der Krise. In den guten Jahren konnten Sie hohe Erträge ohne größere Risiken erzielen. Das ist nun anders, ähnlich wie bei Ebbe und Flut. Bei Flut gleiten Sie über die Hindernisse hinweg. Bei Ebbe liegen alle Felsen offen. Da kommt es auf sorgfältiges Steuern an.

mm: Aber muss es deswegen unbedingt ein Mischfonds sein?

Kyrklund: Nein, eine einfache Mischung zwischen Aktien und Anleihen kann auch der Anleger vornehmen. Man kann auch mit einer einfachen Diversifikation glücklich werden. Aber es muss sauber gemacht sein, bitte keine halbgaren Geschichten.

mm: Das ist was?

Kyrklund: Der Versuch, breiter zu diversifizieren, aber das eben nicht konsequent betreiben. Wenn Sie zum Beispiel Ihrem Depot Gold beimischen wollen, ist das grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings sollten Sie dann Gold direkt kaufen, am besten über ein physisch hinterlegtes ETC. Aber bitte nicht über eine Goldminenaktie, denn die hat nicht den Charakter von Gold, sondern eben von Aktien. Wie gesagt, grundsätzlich kann das auch der Privatanleger selbst. Nur - je tiefer es geht, umso komplexer wird es. Für mich selbst würde ich das auch nicht allein machen wollen.

mm: Multi-Asset ist ja in der Finanzindustrie auch ein Modethema.

Kyrklund: Ja. Wir sind da seit 1979 aktiv, aber ehrlich gesagt, wollten das niemand haben, erst jetzt. Und jeder in der City, der ein derartiges Produkt noch nicht im Angebot hat, baut eines.

mm: Besteht nicht die Gefahr, dass die Assetallocation etwas träge wird?

Kyrklund: Wenn sie sorgfältig gemacht wird, nein. Allerdings ist das ein wichtiger Punkt. Wir sind in einem Umfeld mit nachhaltig niedrigem Wachstum, wie bei einer wackeligen Fahrradfahrt. Dabei treten Umschwünge aber schnell auf und verschwinden ebenso schnell. Entsprechend muss man jede Chance nutzen und vor allem schnell sein.

mm: Wie viele Assetklassen nutzen Sie eigentlich?

Kyrklund: Um die sechzehn.

mm: Der Anlageguru David Swensen schreibt, man bräuchte nur sechs, weil einige zum Beispiel zu illiquide sind.

Kyrklund: Um sich abzusichern, braucht man schon einige mehr, finde ich. Wenn man beispielsweise Hochzinsanleihen beimischt, puffert das ein Portfolio besser ab. Andere Klassen, und da gebe ich Swensen recht, sind überflüssig, weil illiquide oder für Privatanleger nur schwer zu bekommen.

mm: Hand aufs Herz - kann man diese Diversifikation nicht auch gut über ETF erledigen?

Kyrklund: Zum Teil ja. Bei Aktien zum Beispiel. Bei Gold über die angesprochenen ETC. Bei Anleihen wird es allerdings teuer.

mm: Gibt es die absolute Sorglosanlage?

Kyrklund: Nein, alles können Sie nicht abfedern, Naturkatastrophen zum Beispiel. Das ist allerdings auch nicht nötig, weil sich die Märkte danach schnell wieder erholen.

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