manager-lounge Newsletter Dezember 2013

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Die Clubangebote der manager-lounge: Neben zahlreichen Veranstaltungen bietet die manager-lounge ihren Mitgliedern auch interessante Workshops und Seminare sowie freizeitorientierte Clubangebote an. Nutzen Sie die besondere Atmosphäre auch, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. Zu finden unter Veranstaltungen > Clubangebote. »mehr

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"Deutschland verkauft sich sehr schlecht"

Ortstermin im Spiegel-Verlag - die manager-lounge hatte am 26. November IfW-Chef Professor Dennis Snower zu Gast. Ein Gespräch mit dem Präsidenten des Instituts für Weltwirtschaft. »weiterlesen

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Forum: Die aktuellen Diskussionen

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adlkofer

Turn Dich schlau

Sport macht erst Muskelkater, dann fit. Aber auch schlau? Es funktioniert, sagt Trainerin Kathrin Adlkofer. Eine Herausforderung gerade für Entscheider. »weiterlesen

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Hackenberg-Wolfgang

Erst verstehen, dann verbreiten

Langweilig und mit Informationen überfrachtet, so sind Präsentationen oftmals. Höchste Zeit, das sich das ändert, findet Consultant Wolfgang Hackenberg. »weiterlesen

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Terminvorschau

Frankfurt, 17.12.2013, 19 Uhr

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Thema: Networking auf dem Weihnachtsmarkt

Zürich, 15.01.2014, 18.30 Uhr

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Thema: Die Schweiz - ein Land mit Zukunft?
Referent: Dr. Konrad Hummler, Partner der M1 AG

München, 15.01.2014, 19 Uhr

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Thema: Manager im Beliebtheits-Check - welchen Einfluss Körpersprache
auf Mitarbeiter-Motivation hat
Referent: Michael Moesslang, Experte für Präsentation, Rhetorik und Körpersprache

Berlin, 15.01.2014, 19 Uhr

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Thema: Charakter, Talente und Fähigkeiten bestimmen Ihren Erfolg
Referenten: Walter Rotter, Begründer der PQS®-Erfolgsmethode,
Mentalcoach im Spitzensport, und Reinhard Weihmann, Mental- und
Rhetoriktrainer, professioneller Redner, Moderator

Köln, 16.01.2014, 19 Uhr

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Thema: DIE SMARTE ART, sich durchzusetzen
Referentin: Astrid Posner, Schauspielerin, Kommunikationswissenschaftlerin,
Coach für Führungskräfte

Hamburg, 22.01.2014, 18 Uhr

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Thema: manager magazin lädt ein "Imageprofile 2014 - Gala der Sieger"

Frankfurt, 22.01.2014, 19 Uhr

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Thema: Mensch Führungskraft! Hochs und Tiefs, Möglichkeiten und Grenzen,
Lust und Frust
Referent: Johannes Schmeer, Topmanagement-Coach

Stuttgart, 23.01.2014, 19 Uhr

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Thema: Profiler versus Parasit - Eindrucksmanager, die neuen Schmarotzer
Referentin: Diplom-Pädagogin Suzanne Grieger-Langer, Wirtschaftsprofiler,
CEO Grieger-Langer Gruppe, Lehrbeauftragte Frankfurt School of
Finance and Management

Hamburg, 27.01.2014, 18.30 Uhr

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Thema: Erfolgsformel High Performance inkl. praktischer Übungen
(vor Ort im mei:do Center)
Referentin: Dr. Kathrin Adlkofer, geschäftsführende Gesellschafterin mei:do
concepts GmbH, mehrfache Segelweltmeisterin

Nürnberg, 28.01.2014, 19 Uhr

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Thema: SHAKE YOUR LIFE - der richtige Mix aus Karriere, Liebe, Lebensart
Referent: Ralph Goldschmidt, Redner, Autor

Düsseldorf, 30.01.2014, 18.30 Uhr

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Thema: The Bill Clinton Factor, die 5-Sekunden-Regel - Wie aus Kunden
Fans fürs Leben werden
Referent: Carsten K. Rath, Top 100 Keynote Speaker, Service Excellence Experte

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"Deutschland verkauft sich sehr schlecht"

mm: Herr Professor Snower, wenn Sie einmal in die Zukunft schauen ...

Snower: Oh je, ich glaube, die Vergangenheit hat gezeigt, dass auch Ökonomen nicht in die Zukunft schauen können.

mm: Ich formuliere um - woran liegt es, dass wir noch immer über die Finanzkrise reden, von der Eurokrise sprechen. Immerhin läuft die schon ein paar Jahre. Und gelöst ist sie ja nicht, auch wenn die Finanzmärkte zwischenzeitlich etwas anderes signalisieren.

Snower: Das liegt an verschiedenen Ursachen. Zum einen sind es die EU-Gremien, die sich nicht gegenüber Einzelinteressen von Ländern durchsetzen können. Die Erkenntnisse, wie die Krise anzugehen ist, sind ja da. Wir schlagen zum Beispiel nationale Fiskalregeln vor, also klare Regeln für die Staatsverschuldung. Wenn die nicht eingehalten werden, treten automatisch Gegenmaßnahmen in Kraft - zum Beispiel eine Begrenzung der Staatsausgaben. Im Bankensektor könnten zum Beispiel Coco-Bonds helfen, Institute in einer Krise zu entschulden. Wenn die Eigenkapitalquote unter eine bestimmte Schwelle sinkt, werden Anleihengläubiger zu Aktionären - und bremsen mit ihrem Mitbestimmungsrecht riskante Geschäfte aus. Wann immer ich mit Staatenlenkern darüber rede, zeigen sich alle einsichtig und nicken, das klinge vernünftig. Dann besprechen sie sich mit den Bankvorständen, die aufstöhnen.

mm: Und es bleibt bei einer Idee. Welche Rolle spielt es, dass Ideen aus Brüssel in den Ländern inzwischen mit Skepsis aufgenommen werden?

Snower: Es zeigt, dass die Menschen mitgenommen werden müssen. Wer das versäumt, kann nicht erwarten, dass längerfristig Geld aus einem wirtschaftlich erfolgreichen Land in ein weniger erfolgreiches Land fließt. Deswegen muss klar sein, warum Geld fließt und wann automatische Mechanismen greifen, die Defizite begrenzen. Wir brauchen da einen klaren Deal.

mm: Ist es nicht schwierig, Strafen auszusprechen, wenn der Betreffende schon massiv verschuldet ist?

Snower: Ich halte nichts von Strafen, sie sind nicht glaubwürdig. Deshalb plädiere ich für eine Regelbindung, die automatisch überhöhten Defiziten entgegen wirkt.

mm: Wie werten Sie eigentlich die Rolle Deutschlands in dem Kontext? Immerhin wurde zuletzt massive Kritik laut am deutschen Exportmodell.

Snower: Deutschland verkauft sich bei diesem Thema in der Welt sehr schlecht. In den 90ern war Amerikas Wirtschaft sehr stark. Und niemand kam auf die Idee, das Land dafür zu tadeln. Bei Deutschland ist das offenbar anders.

mm: Warum?

Snower: Vielleicht weil Deutschland mehr tun könnte. Deutschland wäre in der Lage - und das wird auch im Ausland erwartet -, ein Konzept für die Zukunft Europas zu entwickeln, eine Vision. Doch es scheut davor zurück.

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Turn Dich schlau

mm: Eigentlich wussten schon die alten Römer um das Zusammenspiel des gesunden Körpers und des gesunden Geistes - was hat sich seitdem geändert?

Adlkofer: Heute gibt es vielfältige wissenschaftliche Beweise dafür. Und dennoch nutzen viel zu wenige Menschen dieses Wissen für ihren Alltag. Die meisten bewegen sich nicht genug. Damit lassen sie auch die positive Wirkung des Körpertrainings auf das Gehirn ungenutzt. Heute weiß man, dass in Kombination mit ausgewählten kognitiven Übungen der Effekt auf das Gedächtnis, die Kreativität, die Flexibilität und die Aufmerksamkeit noch verstärkt werden kann.

mm: Verraten Sie uns - was ist eine "gehirngerechte Motivation"?

Adlkofer: Motivation kann nicht erzwungen und von außen diktiert werden. Sie kann gefördert werden, durch klar definierte Ziele, die eine persönliche Bedeutung für uns haben und die wir uns mental vorstellen können. Gehirngerecht ist es dann, wenn wir uns an diesen Zielen orientieren, diese aktiv angehen und auf dem Weg dorthin erste Erfolge verbuchen. Dann springt das innere Belohnungssystem an: Endorphine werden ausgeschüttet, das macht glücklich und motiviert weiterzumachen.

mm: Gibt es dabei Unterschiede zwischen Entscheidern und dem Rest?

Adlkofer: Entscheider erklimmen gerne neue Hürden und sind bereit, Risiken einzugehen. Sie verfügen oft über ein längeres Durchhaltevermögen und eine höhere Frustrationsgrenze. Die mentale Vorstellung von dem, was sie (für sich) erreichen wollen, ist stark genug, um auch in schwierigen Zeiten den Fokus darauf zu bewahren, zu priorisieren oder neue Lösungen für die Zielerreichung zu finden. Das unterscheidet sie von dem Rest.

mm: Welche Rolle spielt die Zeit bei dem Training - je höher die Position auf der Karriereleiter, umso enger gemeinhin das Zeitfenster.

Adlkofer: Effektiv trainieren heißt gezielt und individuell vorgehen. Mit einem Personal Trainer können auch enge Zeitfenster gut genutzt werden. Die investierte Zeit zahlt sich mehrfach aus. Wer gleichzeitig den Kopf trainieren möchte, macht das mei:do-Training. Damit werden auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns auf unterhaltsame Weise gefördert und die Bereiche, die im Arbeitsalltag nicht so stark genutzt werden, zusätzlich aktiviert.

mm: Gibt es Naturtalente für dieses Gleichgewicht? Und auf der anderen Seite besonders schwierige Fälle, wie den hauptberuflichen Hektiker?

Adlkofer: Ja, es gibt Extreme auf jeder Seite, so wie es auch ganz unterschiedliche Charaktere gibt. Die meisten Menschen befinden sich in der Mitte. Viele haben es verlernt, das innere Gleichgewicht zu bewahren, besonders dann wenn es hektisch wird. Einigen ist es auch nicht so wichtig. Doch für High Performance ist es die Basis. Die Möglichkeiten, dieses Gleichgewicht zu stärken, sind vielfältig.

mm: Wie nachhaltig kann so ein Anstoß sein, wie ihn ein Kurs liefert?

Adlkofer: Ein Kurs bringt auch das Gehirn in Bewegung. Die durch das Körpertraining entwickelten neuen Vernetzungen der Gehirnzellen werden durch das kombinierte kognitive Training gestärkt. Das macht das Training leichter und motiviert die Kursteilnehmer zusätzlich am Ball zu bleiben. Außerdem hilft ein Kurs, das Training fest einzuplanen und dadurch eine neue Routine zu entwickeln.

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Erst verstehen, dann verbreiten

mm: Herr Hackenberg, in der Kürze liegt die Würze, heißt es, auch bei Präsentationen. Versuchen wir es einmal - eine kurze Frage, eine kurze Antwort. Einverstanden?

Hackenberg: Los geht es.

mm: In England beginnen Präsentationen oftmals mit einem Scherz, einer "Lockerungsübung" für die Zuhörer - haben wir hierzulande eine andere Präsentationskultur?

Hackenberg: Ja, wir Deutschen sind nicht ganz so locker, Präsentationen sind wie unsere Politiker: ernster als in Angloamerika - Emotionen dürfen aber dennoch nicht fehlen.

mm: Wie hoch ist der Anteil der Vorbereitung an einer guten Präsentation - und wie oft finden Sie das in der Realität erfüllt?

Hackenberg: Erst Grübeln, dann Dübeln - meist wird zu schnell gedübelt…

mm: Hilft Technik wie Power Point eigentlich - oder ist sie ein Fluch?

Hackenberg: Ein Segen - da der produktivere Umgang mit PowerPoint meine Einkommensgrundlage darstellt.

mm: Stimmt der folgende Satz - je komplexer eine Materie, umso größer die Verlockung der Fachmannspose?

Hackenberg: Ja. If you can´t explain it simply, you don´t understand it well enough - wenn Sie es nicht klar ausdrücken können, haben Sie es nicht verstanden. Hat Einstein gesagt.

mm: Erst verstehen, dann über die Materie verbreiten also. Nächste Frage: Herr X oder Frau Y ist in Ihrem Sinne vorbereitet, gleich geht es los - Ihr Tipp gegen Lampenfieber?

Hackenberg: Mit einer guten Struktur und einem Lachen die Bühne betreten.

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