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"Wie ich Blancpain, Hublot, Omega, TAG Heuer und Zenith flottgemacht habe" Frankfurt

Veranstalter: manager lounge Frankfurt
 
Zeit: 07.02.2018
 
Veranstaltungsort:
Grandhotel Hessischer Hof
 
Teilnahmegebühr: 69.00€ / Person (inkl. MwSt.)
  Die oben ausgewiesene Teilnahmegebühr ziehen wir zwei Tage vor der Veranstaltung über den von Ihnen gewählten Zahlungsweg ein.
 
Referent/-in: Jean-Claude Biver - Vorstandsvorsitzender von Hublot & Zenith | Leiter des Geschäftsbereichs Uhren der LVMH-Gruppe
 
Beschreibung: Jean-Claude Biver, Vorstandsvorsitzender von Hublot & Zenith, wird an diesem Abend Einblicke in 43 Jahre in der Schweizer Uhren-Industrie geben.

Näheres zum Referenten:
Jean-Claude Biver gehört zu der kleinen Gruppe von Persönlichkeiten, die die Schweizer Uhrmacherkunst entscheidend geprägt haben. Er kommt am 20. September 1949 in Luxemburg zur Welt. Mit 10 Jahren zieht er mit seiner Familie in die Schweiz und besucht das Collège de Morges. An der Handelsschule Lausanne legt er seine Maturitätsprüfung ab und studiert an der Universität Lausanne. Mit einem Wirtschaftsdiplom in der Tasche lässt er sich in Le Brassus nieder. Seine Jahre im Vallée de Joux, der Wiege der hohen Uhrmacherkunst, werden einen prägenden Einfluss auf sein Leben haben. Biver zieht in ein Haus in der Nähe eines Bauernhofs, der ein paar Jahre später der Sitz von Blancpain werden wird. 1975 ergreift er die einzigartige Chance, bei Audemars Piguet ein einjähriges Allround-Praktikum zu absolvieren, und konzentriert sich anschließend auf den Bereich Vertrieb und Marketing. Während dieses Jahres wird Biver mit allen Aspekten des Geschäfts vertraut und erwirbt fundierte Kenntnisse in der Kunst der Uhrenherstellung. So entfaltet sich seine Leidenschaft für die Uhrmacherei. 1980 verlässt Biver Audemars Piguet, um als Produktmanager für den Bereich Gold bei Omega tätig zu sein. In dieser Position lernt er die Regeln und Einschränkungen kennen, die mit der Arbeit für eine große, multinationale Marke verbunden sind. 1982 sehnt sich Biver nach der Uhrmacherkultur des Vallée de Joux zurück und kauft zusammen mit seinem Freund Jacques Piguet die Marke Blancpain, die seit 1961 inaktiv gewesen war.

„Seit 1735 hat es bei Blancpain nie eine Quarzuhr gegeben. Und so wird es auch bleiben“ – unter dieser Devise verhilft Biver dem Unternehmen schnell zu neuem Glanz und erreicht einen Umsatz von 50 Millionen Schweizer Franken. Schon nach wenigen Jahren kann die Marke mit den führenden Namen der Uhrenindustrie konkurrieren. 1992 verkauft Biver Blancpain jedoch an die SMH-Gruppe (die spätere Swatch-Gruppe) und tritt in die Führungsmannschaft von Nicolas G. Hayek ein. Als Mitglied des Managementteams der Swatch-Gruppe wird er mit der Aufgabe betraut, das Marketing und die Produkte der Marke Omega weiterzuentwickeln, zu der er nun nach 10 Jahren wieder zurückkehrt. Omega erlebt einen phänomenalen Aufschwung, insbesondere dank der Entwicklung neuer Produkte und der Kooperation mit Prominenten wie Cindy Crawford, Michael Schumacher, James Bond alias 007 und Pierce Brosnan.

Ende 2003 entscheidet er sich für ein Sabbatjahr, ändert seine Meinung ‒ als Mann der Taten ‒ jedoch sehr bald und beschließt, die Führung eines kleinen, 1980 gegründeten Unternehmens zu übernehmen: Hublot Genève. Als CEO fasst er 2004 den Beschluss, das originelle Produkt von Hublot in den Vordergrund zu rücken und entwickelt für die Marke ein neues Konzept: „Die Kunst der Fusion“. Tatsächlich hatte die Firma Hublot bereits 1980 als erster Uhrenhersteller die Fusion von Materialien in einer Uhr eingeführt, indem sie Gold und Naturkautschuk miteinander kombinierte. Durch die Bereitstellung seines gesamten Know-hows und seines Marketingtalentes gelingt Biver das Kunststück, in weniger als einem Jahr – im April 2005 – einen revolutionären Chronographen vorzustellen: die Big Bang. Sie wird auf der Baselworld 2005 präsentiert, ist auf Anhieb ein voller Erfolg und wird mit Auszeichnungen regelrecht überhäuft. Hublot kennt eine außerordentliche Dynamik und ein rasantes Wachstum. Jean-Claude Biver verhilft der Marke tatsächlich zu einer wahren Wiedergeburt. Das beeindruckende Wachstum des Unternehmens ist zweifellos auf die überbordende Energie seines unvergleichlichen Chefs zurückzuführen.
In 2008 wird die Marke an LVMH verkauft. Im Januar 2014 wurde Biver zum Leiter des Geschäftsbereichs Uhren der LVMH-Gruppe ernannt und verantwortet damit die Marken Hublot, TAG Heuer und Zenith.

Ablauf des Abends (kann variieren):
19.00 Uhr: Get-together
19.30 Uhr: Dinner (2-Gang-Menü)
ca. 20.30 Uhr: Start Vortrag inkl. anschließender Diskussion
ca. 21.30 Uhr: Networking
ab ca. 22.00 Uhr: Ausklang des Abends

Dresscode: Business

Die Teilnahmegebühr beinhaltet ein 2-Gang-Menü sowie Getränke bis 22.30 Uhr. Weitere Getränke über den Zeitraum hinaus sind vor Ort zu begleichen.

Eine Anfahrtsskizze zum Grandhotel Hessischer Hof finden Sie hier:
https://goo.gl/1ATzgl

Es besteht die Möglichkeit, am Abend für eine Parkgebühr in Höhe von 5,00 € (zahlbar an der Rezeption) im Parkhaus des Grandhotel Hessischer Hof zu parken. Alternativ befindet sich die Haltestelle „Festhalle/Messe“ direkt gegenüber des Hotels.
 
Teilnahme:
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